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Was viele nicht wussten: Vergangenen Mittwoch versagte fast das Stromnetz

Am vergangenen Mittwoch schien es in Deutschland bezüglich der Stromversorgung wie an jedem anderen Tag. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass an diesem Tag das Stromnetz in Norddeutschland an seinen Grenzen lief.

Es war sogar kurz davor, zusammenzubrechen, denn die Ampel des "Real-time Awareness und Alarm Systems" wurde auf gelb geschaltet. Lediglich Notmaßnahmen konnten Schlimmeres verhindern.

"Aufgrund des starken Windes und eines Ausfalls der Systeme auf der Übertragungsnetz-Leitung nach Helmstedt kam es bei 50Hertz zu einer kritischen Netzsituation", erklärte ein Sprecher des Energiekonzerns Vattenfall.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mittwoch, Versorgung, Versagen, Stromnetz, Verfall
Quelle: www.welt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2012 20:25 Uhr von General_Strike
 
+12 | -7
 
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das ist verdammt gefährlich: siehe New York 2002:
http://de.wikipedia.org/...

Wenn lebenswichtige Systeme davon betroffen sind, kann das zur Katastrophe führen.

Kann man in solchen Notfällen nicht in einigen Städten nur für die Privathaushalte stundenweise den Strom abstellen, um schlimmeres zu verhindern?

Die Akzeptanz für solche Massnahmen dürfte wegen des Atomausstiegs im Volk sehr gross sein.
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01.04.2012 20:31 Uhr von ptahotep
 
+10 | -3
 
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Ökos Da sind sicher die Betreiber von Windkraftanlagen daran schuld.
Diese hätten die Rotoren schlieslich per Hand bremsen können.
<ironie/>
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01.04.2012 21:51 Uhr von quade34
 
+5 | -0
 
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ja schien: an diesem Tag keine Sonne?
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01.04.2012 22:15 Uhr von Prismama
 
+6 | -2
 
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"..aufgrund des starken Windes...."

Und dann noch die Propeller anpusten oder was?
Vielleicht auch noch paar Eimer Wasser zum Fluss tragen, damit die Wasserkraftwerke mehr bringen?

Werd aus der News aber auch nicht richtig schlau. Warum gabs zuwenig Strom oder warum wurde soviel verbraucht? Ohne welche Maßnahmen wäre das Netz denn zusammengebrochen?
Und selbst wenn - in anderen Ländern gibts auch Stromausfälle. Trotz Atomstrom. Siehe USA... ich denke wir sind hier ganz gut dran.
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01.04.2012 22:21 Uhr von KeinGutmensch
 
+10 | -0
 
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wie jetzt? wie ich die news verstehe, kam zuviel strom rein, da es eben stark gewindet hat und die stromverteilung nicht mehr richtig funktioniert hat bzw. der überlastung nahe war.

ging es nicht eher darum?

also wird wohl strom abschalten in einigen gebieten nichts bewirken.
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01.04.2012 22:45 Uhr von Fabrizio
 
+12 | -5
 
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diese Meldung präsentierte Ihnen: die Atomlobby.

[ nachträglich editiert von Fabrizio ]
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01.04.2012 23:10 Uhr von knuddchen
 
+3 | -2
 
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Das glaubt doch keine Sau, sicher nur ein Aprilscherz ^^ sonst hätten die Lämpchen schon geflackert, wenn der Strom so kurz vorm Versagen war.

[ nachträglich editiert von knuddchen ]
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02.04.2012 00:57 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+7 | -2
 
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sag: mal hat irgend jemand von euch auch die News gelesen?
Es gabe ZUVIEL Strom. Das Netz war Überlastet.

Zitat: "... Windparks in einer bis dahin nie dagewesenen Größenordnung von 2200 Megawatt vom Netz getrennt. Das allein entspricht der Leistung von drei Großkraftwerken."

"Unter anderem kam es zu einer Schnellabschaltung von mehreren tausend Megawatt konventioneller Kraftwerksleistung"

"Die beiden größten deutschen Pumpspeicherkraftwerke Goldisthal und Markersbach, die kurz zuvor noch mit einer Leistung von 1000 Megawatt Strom produziert hatten, wurden zudem umgehend zu Stromverbrauchern umfunktioniert: Durch das Anwerfen der Wasserpumpen an den Stauseen konnte das überforderte Netz um weitere 1400 Megawatt entlastet werden."

In der Gegend wurde vorher ein Atomkraftwerk abgeschaltet. Dannach die Windparks, die konventionellen Kraftwerke, das Wasserkraftwerk und dann mussten wir bei dem Wasserkraftwerk noch Energie reinstecken....

Das mcht zusammen 2.200 MW Windenergie + 1.000 MW Wasserkraft + 1.400 Pumpen Entlastung + X.000 Kraftwerk = ca. 8.000.000 KW die zuviel waren.
Also können wir noch 1-2 Kernkraftwerke abschalten.
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02.04.2012 02:46 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -3
 
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hört mir bloss auf: mit windkraftanlagen, hier bei mir stehen welche in ca.2 kilometern entfernung , und das ist nachts der alptraum schlechthin, die dingern wummern in einer lautstärke und tonlage das ich da trotz der entfernung teilweise von aufwache.
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02.04.2012 07:47 Uhr von fromdusktilldawn
 
+3 | -3
 
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wäre das nicht ein grund die hohen energiepreise( strom) zu senken ? aber das ist im denken der stromversorger nicht vorgesehen, im gegenteil, wir sollen für neue trassen zahlen für strom, den D nicht braucht, hatten/haben doch alle strom
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02.04.2012 08:01 Uhr von Jaegg
 
+7 | -2
 
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und wieso war das netz überfordert? das alles geschah auch nur, weil sich die gierigen netzbetreiber seit jahrzehnten wehren, die netze anständig auszubauen. hätten sie die netze vernünftig ausgebaut und würden schneller auf die unglaublich intelligente idee kommen, pumpspeicherkraftwerke pumpen zu lassen, hätten sie erstens schneller den überschüssigen strom verbrauchen lassen können(diesen dann gleichzeitig in pot. energie investiert) und hätten damit mehr zeit andere anlagen herunterzufahren. wozu zahlt man denn bitte diese horenden summen für unsere energie? diese bescheuerten energieriesen werden doch einzig und allein dafür bezahlt, das netz stabil zu halten... die kraftwerke haben sich schon in kürzester zeit ausgezahlt..
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02.04.2012 10:04 Uhr von Finalfreak
 
+3 | -2
 
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Unser Netz ist extrem instabil: Windkraft und Photovoltaik belasten die Netze mit "unsauberen" Strom.
Der Strom muss umgewandelt werden um ins Netz eingespeist zu werden und da liegt der Hase im Pfeffer.
Da unser Netz eine feste Frequenz von 50Hz hat, müssen sich die Wechselrichter daran halten und das klappt nicht immer 100%ig.
Dann hat man eine Phasenverschiebung, somit eine Blindleistung im Netz und das belastet.
Desweiteren kann auch das Netz überlastet werden, indem zuviel Strom eingespeist wird.
Die ganzen Trafostationen und Umspannwerke werden überlastet und wenn eines davon aussteigt, ist es fast wie bei Domino Day. ;)
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02.04.2012 10:16 Uhr von quade34
 
+0 | -0
 
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es fehlen die Leitungen, um den Strom in die Verbrauchsregionen zu bringen. Daran sind aber nicht die Netzbetreiber Schuld, sondern die Zukunft- und Fortschrittsverweigerer, die den Leitungsbau behindern. Strommasten wollen sie nicht und Kabel in der Erde auch nicht, weil dafür große Schneisen in die Landschaft geschlagen werden müssen. Die Kosten liegen beim Erdkabel ca. 14mal höher.
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02.04.2012 11:14 Uhr von a.j.kwak
 
+4 | -0
 
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@Finalfreak: Windkraftanlagen müssen seit einiger Zeit Blindleistung je nach Bedarf aufnehmen oder liefern können. Photovoltaik liefert normalerweise nur Wirkleistung (der Wechselrichter könnte Blindleistung erzeugen, wird im Moment aber nicht verlangt --> wird nicht gemacht).

und warum wird hier schon wieder die Windkraft als einziger Verursacher dargestellt. In der Quelle steht als mögliche Ursache:
großes Windkraft-Aufkommen
Ausfall des Umspannwerkes Helmstedt
ungeplante Abschaltung des Atomkraftwerks Brokdorf

die Netzbetreiber ham verschlafen ihre Netze an den schon ewig geplanten Automausstieg und Einstieg in die Erneuerbaren anzupassen. Und jetzt tut man so als hätte man nichts davon gewusst. Das kommt halt vom Ausstieg aus dem Ausstsieg aus dem Ausstieg...
Ein weiteres Problem ist, dass die Dezentralisierung der Energieversorgung gebremst wird, da haben die großen 4 was dagegen, dadurch sind mehr Leitungen nötig die aber auch irgendwie keiner bauen/haben will

[ nachträglich editiert von a.j.kwak ]

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