01.04.12 16:04 Uhr
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Unternehmer klagt seine Daten auf Megaupload ein

Der Besitzer eines kleinen Unternehmens will seine Daten, die auf Megaupload liegen, einklagen. So nutzte er Megaupload für seine Backups.

Kürzlich kam es zu einem Defekt bei einer Festplatte von ihm, auf der wichtige Daten für das Unternehmen liegen. Das Backup, welches für den Geschäftsbetrieb notwendig ist, befindet sich jedoch auf den Servern von Megaupload.

So setzt sich auch die Bürgerrechtsorganisation EFF für den Unternehmer ein. 25 Petabyte auf 1100 Servern von Megaupload droht weiterhin die unwiderrufliche Löschung.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Daten, Unternehmer, Megaupload, Backup
Quelle: winfuture.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2012 16:32 Uhr von heanz
 
+53 | -5
 
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Ich fände es außerst fragwürdig, wenn der seine Daten nicht mehr bekommen würde!
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01.04.2012 16:59 Uhr von no-smint
 
+10 | -32
 
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01.04.2012 17:11 Uhr von General_Strike
 
+18 | -14
 
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@no-smint: Wenn bei dir in der Stadt eine Atombombe explodiert, die deinen Computer im Geschäft, deinen Tresor und Keller zuhause und dein Schliessfach in der Bank verbrennen, wie willst du dann noch deine Steuererklärung machen?

Daten in der Cloud zu speichern macht schon Sinn.
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01.04.2012 17:14 Uhr von sagnet23
 
+19 | -0
 
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@no-smint: Ich kann dir nicht zustimmen: Wenn große Unternehmen hingehen und ihre IT Outsourcen an einen beliebigen Dienstleister (HP, IBM etc), dann werden auch oftmals die Rechenzentren dieser Dienstleister genutzt.
Ebenso wird der Dienstleister die Backups in seinen Rechenzentren durchführen und durch geschicktes Verteilen der Backups dafür sorgen, dass diese auch gegen Brand o.ä. gesichert sind.
Wenn jetzt einer dieser Dienstleister von einem Geheimdiesnt oder einer anderen Staatlichen Stelle wegen illegaler Machenschaften eines Kunden geschlossen wird, was dann?
Ich sehe hier auch nicht ganz dass der Vergleich hinken mag, hier wurde eine Dienstleistung völlig seriös Angeboten, Wenn hier die Zuständigen Behörden löschen wollen, sollen sie doch erst mal beweisen dass die Daten die gelöscht werden auch illegal sind, ansonsten ist es Datendiebstahl (werden die Daten von Unternehmen ausgespäht??) bzw. virtuelle Sachbeschädigung.
Ich denke es ist gut dass jetzzt die ersten gegen die Verantwortlichen Vorgehen
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01.04.2012 17:26 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+4 | -3
 
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Ich würde bei OCHs nur raufladen, was ich nicht unbedingt brauche. Für Wichtiges nehme ich doch lieber eine externe Festplatte.
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01.04.2012 21:39 Uhr von no-smint
 
+3 | -3
 
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@ General_Strike / sagnet23: Offenbar habt ihr völlig missverstanden was ich eigentlich sagen wollte. Natürlich macht es durchaus Sinn Daten in der Cloud zu speichern, bzw bei einem externen Dienstleister. Aber nicht ausschließlich!

Offenbar existiert nur ein einzelner Backup der Unternehmensdaten. Und jetzt ist er angeschmiert. Kommt schon, ernsthaft? Wer zieht seine Daten auf einen OCH der hinlänglich für die Verbreitung illegaler Downloads bekannt ist, und ist ernsthaft der Auffassung das ganze ist sicher?

Klar ist es hier eine Prinzipgeschichte und der Mann hätte durchaus ein Anrecht auf seine Daten. Trotzdem, entweder hat hier jemand reichlich dumm gehandelt, sein ausschließliches Backup auf einen OCH im Ausland zu ziehen, oder derjenige will sich mit einer Schadenersatzklage ne goldene Nase verdienen.

Und wer als Unternehmer, der durch den Verlust "einer Festplatte" (News) den Geschäftsbetrieb einstellen muss, kein physisches Backup auf eine externe Quelle zieht, handelt grob fahrlässig, Cloud hin oder her!
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01.04.2012 23:40 Uhr von KeinGutmensch
 
+0 | -2
 
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@no-smint. ich habe dich verstanden und gebe dir recht.

seh ich genauso. :)
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02.04.2012 00:00 Uhr von Xanoskar
 
+0 | -1
 
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bedingt: naja Megaupload sorgt schon für eine gewisse redundanz :-) das hat mit den Dienstleistungen zu tun die sie anbieten bzw den Raidverwandten systemen die sie nutzen, denn es gibt/gab durchaus seriöse Dienstleistungen die sie anbieten. Klar hat Herr Schmitz Mrd. an dem Illegalen Teil seines Unternehmens verdient, jedoch muss ich zustimmen.... Megaupload ist kein reiner Backupanbieter und damit ist das ganze nur bedingt nutzbar. Was ich davon halte das dort 25 petabyte an informationen gelöscht werden sollen... egal.... ungeprüft darf dies auf keinenfall geschehen das hat für mich viele Gründe und die wenigsten beziehen sich darauf das ich zu denen gehöre die sagen alle informationen für alle. Im Gegenteil wenn ACTA und PETA besser ausgearbeitet wären würde ich sie sogar unterschreiben.
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02.04.2012 14:09 Uhr von no-smint
 
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Xanoskar: PETA ; ) ?

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