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Demenz - Zweisprachigkeit verzögert Symptome um bis zu vier Jahre

Amerikanische und kanadische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass zweisprachige Menschen mit Demenz länger vor dem geistigen Abbau geschützt sind. Das jahrelange Sprechen von zwei Sprachen bewirke eine bessere Verknüpfung und Aktivität der Gehirnregionen für Sprache und Gedächtnis.

Dies prägt das Gehirn enorm und erhöht die mentale Flexibilität. Für ihre Erkenntnisse studierten die Forscher ein- und zweisprachige Alzheimerpatienten, die sich im selben Stadium befanden. Es zeigte sich, dass die Gehirne von zweisprachigen Menschen mehr geschädigt waren.

Jedoch waren die Symptome die selben wie bei Einsprachigen. Allgemein können die Symptome von Demenz so um drei bis vier Jahre verschoben werden. Umso früher man eine zweite Sprache lernt, umso höher ist der Grad der Zweisprachigkeit und der Eintritt der Symptome erfolgt in höherem Alter.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Demenz, Symptome, Zweisprachigkeit
Quelle: scinexx.de

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