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Frankfurt: Polizist bei "Anti Kapitalismus Demo" schwer verletzt

Bei einer "Anti Kapitalismus Demo" in Frankfurt kam es zu schweren Ausschreitungen, die mehrere Verletzte unter Demonstranten und Polizisten zur Folge hatten. Ein Polizist wurde durch Steinwürfe schwer verletzt und muss auf einer Intensivstation behandelt werden.

Die Demonstration von mehreren tausend Kapitalismus-Gegnern eskalierte, als am EZB-Gebäude Farbbeutel geworfen und Schaufensterscheiben zerstört wurden. In der Folge flogen Pflastersteine, Flaschen und auch Feuerwerkskörper. Die Polizei reagierte mit Pfefferspray und Schlagstöcken.

Einige Demonstranten wurden im Zusammenhang mit den Angriffen auf den schwer verletzten Polizisten festgenommen. Ziel der Demonstration war eigentlich die Baustelle des EZB-Neubaus. Aufgrund der Gewaltausbrüche wurde der Demonstrationszug jedoch gestoppt.


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WebReporter: One of three
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankfurt, Polizist, Demo, Kapitalismus
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2012 10:01 Uhr von One of three
 
+22 | -6
 
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Klar das da wieder viele angereist sind um Randale zu machen. Man kennt ja die Demonstrationskultur gewisser Kreise ...
Schade für die, die dort nur ihre Meinung kundtun wollten.
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01.04.2012 10:47 Uhr von Elektrosmog
 
+12 | -26
 
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01.04.2012 10:50 Uhr von str8fromthaNebula
 
+5 | -21
 
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01.04.2012 10:52 Uhr von Perisecor
 
+18 | -11
 
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@ Elektrosmog: "Zeit wirds, dass die Deutschen auch ENDLICH mal aufwachen!!! "

Genau. Endlich sollte mal gegen einen der weltweit höchsten Lebensstandards und das Sozialnetz auf höchstem Niveau gehandelt werden.


Wer würde denn nicht viel lieber in somalischen Verhältnissen leben? Immerhin gibt es dort die Anarchie, die Leute wie du, Elektrosmog, immer wieder propagieren ("Bullen, Soldaten, etc., alles dieselbe scheiß Grütze. ", "..Büttel fürs System spielt...")
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01.04.2012 11:00 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+21 | -0
 
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Polizisten haben es schwer. Sie müssen für geringe Bezahlung auch solche Leute schützen, die sie vielleicht selbst verabscheuen. Wie z.B. Kifis, Vergewaltiger, Kapitalisten und was weiss ich sonst noch für Zeug.
Jeder sollte sich das überlegen, bevor er seine Wut gegen die Polizei richtet, weil gerade die Richtigen, die es verdient hätten nicht greifbar sind.
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01.04.2012 11:12 Uhr von magnificus
 
+22 | -1
 
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@elektro: Demonstrieren is ok.
Systemzweifel berechtigt. Steine werfen is Mist. Man kann auch ohne Gewalt sagen, was man meint.
Wenn das aber bedeutet, dass Menschen wie du an die Macht gelangen...........
nee dann lieber nicht.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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01.04.2012 11:41 Uhr von Serverhorst32
 
+4 | -17
 
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01.04.2012 12:17 Uhr von One of three
 
+12 | -1
 
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@ jarichtig: 18 Jahre alt und das Wissen gepachtet, was?

Typischer Fall von "Grün hinter den Ohren und Kauleiste weit offen" ...
Mehr als beleidigen und pöbeln ist bei Einzellern wie Dir nicht drin, das kennt man ja schon ..

Lass Dich erstmal trockenlegen, es riecht hier nach Pipi ...

[ nachträglich editiert von One of three ]
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01.04.2012 12:42 Uhr von bigX67
 
+3 | -9
 
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ich wundere mich , da hier immer auf SN immer gefordert wird, dass wir deutschen mal aufstehen müssen, es den herrschenden eliten zeigen und und und.
dann passiert etwas was in diese richtung deutet und alle sind dagegen. deutsche sind ein sonderbares volk.

wie haben die franzosen eigentlich ihre revolution geschafft ? gut das es keine deutschen waren.
deshalb haben die auch noch nicht die rente mit 67 :).

@perisecor:
somalia ist keine anarchie. auch wenn reaktionäre gerne versuchen anarchie mit chaos gleich zu setzen.
und selbst wenn sie zz in somalia "anarchie" hätten, wäre das nicht der grund, warum es den somaliern schlecht geht. das hat ganz andere gründe - und da sind wir wieder in der 1. welt.

@jarichtig:
demonstrationen können auch ohne gewalt etwas bewirken. ob jetzt das farbbeutel werfen und schaufenstereinschlagen weiterführend ist, halte ich für fraglich. ich denke es war eher der ausdruck/-bruch hilfloser frustration.
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01.04.2012 13:12 Uhr von Perisecor
 
+10 | -2
 
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@ bigX67: "das hat ganz andere gründe - und da sind wir wieder in der 1. welt."

Natürlich. Die 1. Welt ist für Khat, Korruption und jahrzehnte Bürgerkrieg verantwortlich. Wer auch sonst...

Und so lange Anarchie das Fehlen von Herrschaft bedeutet, so lange fällt die aktuelle Situation in Somalia darunter.
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01.04.2012 14:06 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -10
 
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Vielleicht hat man aber auch wieder Provokateure der Polizei eingeschleust damit die einen Grund haben die Demo aufzulösen. Wer weiß das schon.
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01.04.2012 14:25 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+3 | -3
 
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@Serverhorst32

"Leider ist es aber in Deutschland so, dass Demonstrationen überhaupt nichts mehr bringen wenn nicht eine gewisse Gewalt im Spiel ist."

Naja...Gewalt ist NIE eine Lösung...es hat eher etwas damit zu tun, dass im Verhältnis zu den Ungerechtigkeiten und der potentiellen Wut kaum einer auf der Straße steht....eher wie immer die üblichen Verdächtigen. Und egal bei welcher Demo, eigentlich wird immer im Nachhinein von den Medien berichtet, dass sie in irgendeiner Form gewalttätig war...stell dir mal vor es würden Demos stattfinden, wo von Seiten der Demonstranten ÜBERHAUPT KEINE Gewalt stattfindet...das wär´ ne News!

"Schauen wir nach Frankreich, dann müssen die Politiker sehr genau aufpassen was sie tun, sonst steht 50% der Bevölkerung auf der Straße und blockiert alles und zündet Autos an etc. solange bis die Politik auf das Volk hören MUSS."

Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen...Frankreich ist ´ne ganz andere Welt...historisch als auch gesamtkulturell betrachtet trennen uns Dimensionen ;)

Es stehen teilw. weit mehr als 50% auf der Straße. vorallem aus ALLEN Berufsklassen und Bildungsinstitutionen! Das ist vielleicht das richtig krasse...
Im Vergleich franz. Polizei/deutsche Polizei sind unsere Leute hier echte "Pussys"...halten sich eher zurück und haben auch Angst...die Franzosen sind da nich so zimperlich unterwegs und hauen dir auch mal mit mehreren Leuten eine rein, wenn du deinen Pass nicht gleich sofort zeigst.
Demonstranten in Frankreich warten meist darauf, dass die Polizei etwas unternimmt! Wird ein Demonstrant geschädigt kann er sich sicher sein, dass anschließend der ganze Mob hinter ihm steht! In D gibts keinen solchen Zusammenhalt...da hat jeder nur Angst um sein eigenes Ego...Solidarität ist hier ein Fremdwort.
Alles in allem werden Demos in Frankreich auch ganz anders organisiert. Da werden regelrechte Debatten geführt, wie und wo und warum verfahren wird! Hier trifft man sich frühstens auf der Straße und ein Konzept ist meistens nicht vorhanden!

"Bei uns jammern immer nur alle und denken friedliche Demos bringen etwas."

Der Frieden ist der einzige Weg. Sie, die uns wütend und traurig machen kennen nur Gewalt, Hass, Intrigen, Gier und Krieg. Wenn wir uns so verhalten wie sie, werden sie uns immer mundtot machen! Gewalttätig sein kann jeder, sich und die Situation beherrschen nur die Wenigsten!
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01.04.2012 16:50 Uhr von Serverhorst32
 
+2 | -5
 
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ZiemlichBelanglos: "Gewalttätig sein kann jeder, sich und die Situation beherrschen nur die Wenigsten!"

Die Situation beherrschen kriminelle Politiker die das Volk manipulieren mit millionenschweren Propagandawahlkämpfen und Lügen. Das sind Politiker die dafür sorgen, dass unser Land kaputt geht, sich immer weiter verschuldet und gleichzeitig verpflichtet für Schulden anderer Länder zu bürgen.

Diese Menschen beherrschen die Situation. Und über friedliche Demos lachen die in Berlin mal kurz und erhöhen sich danach die Diäten.
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01.04.2012 17:23 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+3 | -2
 
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@Serverhorst32

"Die Situation beherrschen kriminelle Politiker die das Volk manipulieren mit millionenschweren Propagandawahlkämpfen und Lügen."

Ja, aber mal ganz ehrlich: Das Volk lässt sich zum großen Teil auch gerne verarschen. Wir Menschen streben nach Glück und sehen das vorallem in Bequemlichkeit.,..einfachster Weg und so. Wir können die Verantwortung für unser Sein nicht abgeben, sind an dem Zustand selbst schuld. Oder anders gesagt: Korruption existiert nur, weil wir sie zulassen, gar teilw. selbst genießen.

"Diese Menschen beherrschen die Situation."

Die haben nur verstanden, dass die Menschen "leben" wollen, größtenteils für sich, gierig nach individuellen Bedürfnissen sind und einfach auf ein Zusammenleben verzichten...(wobei der Kapitalismus diese Individualisierung und Bindung an Institutionen unterstützt). Dennoch beginnt die Revolution erstmal in jedem selbst. Die "Mächtigen" haben verstanden, dass die Menschen im Grunde keine Veränderung wollen, sich an ihr Glück klammern und nicht akzeptieren können, dass alles fließt.

"Und über friedliche Demos lachen die in Berlin mal kurz und erhöhen sich danach die Diäten. "

1. Zeig mir ´ne Demo der jüngeren Zeit, die wirklich absolut friedlich war.
2. Wieviel Leute waren da? Vllt. höchstens 10.000...das ist einfach nix...
3. Eine richtige Demo verlangt eine ordentliche Organisation, Planung! (z.B. Polizei einkesseln anstatt andersrum, aber friedlich !) --> Und natürlich ein solidarisches Auftreten aller Bevölkerungsschichten! Aber solange die Menschen noch ein Klassen- oder Kastensystem im Kopf haben und sich teilw. zu fein sind mit sozial schwächeren Schichten zusammen zuarbeiten, sehe ich da kein Licht am Ende des Tunnels.

Wenn wir wirklich eine Optimierung wollen, müssen wir akzeptieren, dass sich Dinge verändern, bzw. teilw. auch unser Individuum zurückstellen.
Aber die meisten Menschen wollen doch nur ihr eigenes Heil und geben einen Schei** auf das Heil des anderen!
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01.04.2012 22:23 Uhr von Elektrosmog
 
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Guckt Euch mal an was in Griechenland los war!!! Wer da auch noch meint, das waren alles nur "linke Krawalltouristen", dem ist nicht mehr zu helfen.

Legt Euch mal fein schlafen mit der BLÖD-Zeitung unterm Kopfkissen...
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02.04.2012 01:12 Uhr von bigX67
 
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@perisecor: zum thema afrika & 1. welt habe ich dir ein paar informationen in diesem thread hinterlegt:
http://www.shortnews.de/...
lies sie mal.

khat wird auch nicht in gesamt afrika konsumiert, sondern wohl meistens in der nordöstlichen ecke.

anarchie bedeutet soviel wie regierunxlosigkeit. bedingt aber dafür einen hohen moralischen standard aller beteiligten. dieser ist meistens nicht gegeben.
anarchie bedeutet nicht, dass sich menschen nicht organisieren. nur machen sie dies möglichst gleichberechtigt.

somalia ist aufgeteilt unter diversen warlords, einer machtlosen regierung, religiösen gruppen und kriminellen gruppen. da dürfte das moralische level eher niedrig sein. ausserdem wollen alle nur die alleinige macht. ist also eher kakistokratie oder einfach chaos.

chaos ist aber nicht anarchie. anarchie wird immer nur als solches verleumdet. schliesslich muss jede regierunxform anxt haben vor der forderung nach regierunxlosigkeit.

aber du brauchst keine anxt vor der anarchie zu haben - wir sind noch lichtjahre von ihr entfernt. nur das chaos ist schon da - wofür sollen regierungen denn sonst nützlich sein :D.

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