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Guggenheim-Lab in Berlin muss vor Protesten geschützt werden

Das Guggenheim-Lab ist ein mobiles Forschungslabor der Guggenheim-Stiftung und beschäftigt sich mit den Themen Urbanität, Kunst, Architektur und Stadtentwicklung. Es wird von BMW gesponsert. Es sollte eigentlich im Berliner Stadtteil Kreuzberg seinen Platz finden.

Nun teilte man jedoch mit, dass Berliner gegen die geplante Aufstellung protestieren. Sie begründen ihren Protest damit, dass die Mieten in der Umgebung durch das Guggenheim-Lab steigen würden und alteingesessene Einwohner verdrängt würden.

Mittlerweile wird über einen neuen Standort in Berlin spekuliert (ShortNews berichtete). "Sobald das Kuratorium eine Entscheidung über einen Standort getroffen hat, werden wir ein gemeinsames Schutzkonzept erstellen", erklärte Berlins Polizeipräsidentin Margarete Koppers.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Protest, Schutz, Labor, Guggenheim
Quelle: www.monopol-magazin.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2012 20:04 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+1 | -2
 
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Inzwischen ist der Begriff der Gentrifizierung, bei der alternative (teils links angehauchte) Quatiere und Künstlerviertel in einer Stadt ihren ihren Charme verlieren, weil wohlhabende Investoren eben diesen erkannt haben und Kapital daraus schlagen wollen, indem sie in die dortigen Immobilien investieren. Die Folge: Die Mieten sind für die bisherigen Bewohner unbezahlbar, diese werden an den Stadtrand gedrängt - und die neuen Bewohner ("Juppies") verändern das Stadtbild - hin zu einer renovierteren (im positiven Sinne) bzw. einer sterilen (im negativen Sinne) Gegend. (Tendenz der letzten Jahrzehnte.)

Aber, und hier kommt der Lichtblick, es gibt inzwischen auch eine Gegenbewegung. Im Zeitalter einer immer ausgeprägteren digitalen Vernetzung verliert der Wert von Büroflächen im innerstädtischen Raum immer mehr an Bedeutung, wodurch neue, alternative Wohnkonzepte im innerstädtischen Raum neu entstehen könnten. Dies führt dazu, so ist meine Hoffnung, dass eine höhere soziokulturelle Durchmischung - einhergehend mit einem höheren Maß an Pluralismus - stattfinden kann.
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31.03.2012 22:10 Uhr von quade34
 
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noch garnicht lange her, da wollten die armen Leute mit den Ofenheizungen und der Toilette eine halbeTreppe tiefer etwas besseres zum Wohnen haben. Sie bekamen es. Nur kostete es Geld, was sie nicht geben wollten. Und als am Stadtrand der Wohnluxus enstand zogen viele dorthin. Es gab aber Leute, die wollten nicht umziehen und außerdem für Nullkosten, dieselben Vorzüge genießen. Die sind die gleichen, die heute die Proteste anführen. Man kann eben nicht eine moderne Heizung und ein gefliestes Bad für den gleichen Preis erhalten, wie vor 20 Jahren. Fordern ist gut, aber Nachdenken wäre besser.
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01.04.2012 10:25 Uhr von HarryL2
 
+1 | -0
 
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Warum die sich jetzt gegen eine mobile Installation wehren kann ich gerade nicht verstehen.

Aber ansonsten sind moderne Stadtkonzepte in denen die Bürokomplexe an die Stadtränder verlegt werden natürlich schöner. Dann herrscht abends im Zentrum nicht so eine tote Hose. Da kommt wieder Leben in die Stadt, bzw. bleibt dort.

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