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Schlecker-Pleite: Für die FDP tragen die Gewerkschaften eine Mitschuld

Die Gewerkschaft ver.di trägt eine Mitverantwortung an der Pleite von Schlecker. Dieser Ansicht ist zumindest der FDP-Generalsekretär Patrick Döring.

Vor allem ver.di-Chef Frank Bsirske kritisierte er scharf, weil er vor einigen Monaten dazu aufrief, die Drogerie-Kette wegen ihrer Lohnpolitik zu boykottieren.

Döring sagte: "Und nun fordert Bsirske eine Transfergesellschaft, die einen Verbleib der Mitarbeiter in den Schlecker-Strukturen verlängert. Das ist pure Heuchelei."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: FDP, Pleite, Schlecker, Mitschuld
Quelle: www.open-report.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2012 15:04 Uhr von artefaktum
 
+17 | -2
 
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So, so die FDP will wohl Arbeitnehmer, die sich klaglos alles bieten lassen? Interessantes Freiheitsverständnis (dessen sich die FDP ja immer so rühmt).
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31.03.2012 15:08 Uhr von symphony84
 
+9 | -2
 
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ahja: Und diese Partei wundert sich, warum sie in die Umfragen so mies abschneidet? HAHA sind die lächerlich....

"Das ist pure Heuchelei."

Nein Döring,das ist die FDP in Reinstform !! Was ist schlimmer, einen Konzern aufgrund seiner Lohnpolitik zurecht zu boykottieren oder die Mitarbeiter bei einer Pleite (bei einem möglichen Kompromiss) anschließend im Regen stehen zu lassen? Aber wir haben ja genug für Griechenland.

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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31.03.2012 15:23 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+11 | -0
 
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Unternehmen, die Lohndumping betreiben sollten - und da hat Bsirske vollkommen Recht - boykottiert. Entweder es geht einem Unternehmen gut, dann kann es auch gute Löhne zahlen oder es kann keine guten Löhne zahlen, dann ist es ohnehin schon so gut wie pleite.

Die Ausbeutung der Mitarbeiter ist inakzeptabel.
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31.03.2012 15:28 Uhr von Delios
 
+8 | -1
 
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Soso: und was hat der FDP-Generalsekretär gesagt als vor einigen Monaten Schlecker vorhatte über eine eigene Zeitarbeitsfirma alle Mitarbeiter zu kündigen um dann mit niedrigerem Lohn neu einzustellen???
Wer hier der Heuchler ist frage ich mich...
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31.03.2012 17:49 Uhr von tutnix
 
+4 | -1
 
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nö döring: an der pleite ist deine sogenannte leistungselite (in form von anton schlecker und erben) schuld und zwar zu 100%. die haben den laden mit ihren fehlentscheidungen in die pleite geführt.
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02.04.2012 13:13 Uhr von D0M3
 
+0 | -0
 
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Ver.di: hat nun mal zum Boykott von Schlecker aufgerufen. Die Kunden sind dem gefolgt. Dadurch ist doch die Meinung der Bevölkerung klar gewesen: Schlecker pleite gehen lassen. Was bringt eine Auffanggesellschaft? Weiterhin misserable Arbeitsbedingungen für die Angestellten? Abdul_Tequilla hat recht: Einem Unternehmen, das akzeptable Löhne zahlt und mit seinen Mitarbeitern ordentlich umgeht, dem geht es gut. Bsiske hingegen hat zuerst auf Schlecker eingedroschen und will jetzt genau dieses Unternehmen, dass er sicherlich durch den Boykott mit in die Pleite geführt hat, durch Staatsgelder retten. Döring hat recht, dass eine Auffanggesellschaft mal rein gar nichts bringt. Diese kann eh auch diesen winzigen Lohn nicht weiter zahlen, eine Gesellschaft, die für ganz Deutschland zuständig ist, braucht noch länger, die MitarbeiterInnen in andere Firmen zu vermitteln, als das Arbeitsamt. Wer denkt, dass eine Auffanggesellschaft die Rettung für Schlecker gewesen wäre, der irrt. Sie hätte weitere Millionen gekostet für nichts und wieder nichts. So haben die Schlecker-Mitarbeiter endlich die Chance vernünftiges Geld für vernünftige Arbeit zu kommen.

Der Bürger wollte mehr Demokratie, der Bürger hat bei Schlecker entschieden, die FDP hat als einzige dem langjährigen Willen des Bürgers/Kunden zugestimmt.

Was wollt ihr mehr?

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