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Tirol: Größter Felssturz seit Jahrzehnten

Riesige Gesteinsblöcke hatten sich vor einer Woche von einer Felswand in der Mieminger Kette abgelöst und sind zusammen mit Schneelawinen in das unten liegende Alplbachtal gerutscht. Das Naturschauspiel hatte sich am frühen Morgen abgespielt, so gibt es vermutlich keine Augenzeugen.

Den Abbruch des Felsens bemerkte der unweit davon entfernt tätige Hüttenwirt Daniel Thurnbichler erst nach der Sichtung des Abbruchs. Offenbar verlief der zwei Kilometer lange Gesteinsabgang auf einer reichlichen Schneedecke.

Wie Spielzeugschachteln müssen sich die Felsblöcke den Hang herunter bewegt haben, so der Hüttenwirt. Ein unter der 15 Meter hoch aufgetürmten Gesteinslawine liegendes Kleinkraftwerk ist nicht mehr zu erkennen. Ein Landesgeologe erwartet demnächst weitere Felsabbrüche.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tirol, Gestein, Geologie, Felssturz
Quelle: tirol.orf.at

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