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Fall Lena: Zu Unrecht verdächtigter 17-Jähriger zieht aus Emden weg

Der im Mordfall der elfjährigen Lena zu Unrecht verdächtigte 17 Jahre alte Berufsschüler wird seiner Heimatstadt Emden jetzt den Rücken zukehren. Eine enge Freundin bestätigt, dass er nach seiner Entlassung aus der U-Haft nur kurz zu Hause war, um ein paar Sachen zu packen.

Das Ziel seiner überstürzten Abreise blieb unklar. Er habe lediglich verlauten lassen, das er nicht zurückkehren werde. Unterdessen wird die Kritik gegen die ermittelnden Beamten immer lauter.

Schon kurz nach seiner Verhaftung als Tatverdächtiger verbreitete sich der Name des jungen Mannes in Windeseile. Zwar wird er von Psychologen betreut, doch kann momentan nicht ausgeschlossen werden, dass er psychische Schäden durch den Vorfall davontragen wird.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Emden, Verdächtiger, Unrecht
Quelle: www.express.de

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31.03.2012 10:23 Uhr von Krawallbruder
 
+25 | -6
 
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Kann man dem Jungen nicht verübeln ich würde an seiner Stelle die Sache nem Anwalt übergeben und den ne Klage gegen die verantwortlichen Dorfsheriffs und den Staat vorbereiten lassen.
Den Beamten müsste man das Gehalt kürzen und das Geld dem Opfer zukommen lassen damit es woanders neu anfangen kann!!!

[ nachträglich editiert von Krawallbruder ]
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31.03.2012 10:33 Uhr von moloche
 
+24 | -2
 
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Eigentlich: eigentlich sollte er jetzt mit erhobenen Haupt immer noch in der Stadt herumlaufen können.
Menschen die ihn immer noch blöde anschauen sind..drastisch ausgedrückt...Arschlöcher.
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31.03.2012 10:47 Uhr von ThomasHambrecht
 
+19 | -12
 
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Schuld hat nicht die Polizei die nur ihre Arbeit getan hat - sondern die Medien, die vorschnell den vorerst "Verdächtigen" zum Mörder gestempelt haben.
Hätte die Polizei den Verdächtigen nicht festgenommen hätten sich die Zeitungen 2 Tage mit der Überschrift aufgeblasen: "Polizei lässt Tat-Verdächtigen frei herum laufen".
Das Problem liegt nur an den Medien und ein paar Spinnern die sich selbst gern in facebook lesen.
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31.03.2012 11:11 Uhr von moloche
 
+22 | -1
 
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@ThomasHambrecht: ne, die Polizei hat Fehler gemacht, sie haben den Jungen regelrecht vorgeführt. Wenn sie es diskreter gemacht hätten, wäre weniger passiert.
Aber man wollte vor der Presse den Ermittlungserfolg feiern.
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31.03.2012 12:23 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+9 | -1
 
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Der Junge ist von der Polizei vorgeführt und von den Medien vorverurteilt worden.
Damit wird eine ernstgemeinte Entschuldigung von beiden Seiten fällig.
Die Polizei hat "einfach nur ihre Arbeit gemacht"???
Man stelle sich (als Vergleich) folgendes Szenario vor: Ein Priester wird der Vergewaltigung verdächtigt. Nun holt die Polizei ihn in Amtsrobe und Handschellen aus der Messe - und die Zeitungen und Fernsehsender halten mit ihren Kameras voll drauf. An diesem Beispiel wird deutlich: Ja, die Polizei hat ihre Arbeit gemacht. Allerdings nicht besonders gut.

Das sein Leben in Emden ein ewiger Spießrutenlauf bleiben würde, ist eindeutig. Emden ist klein und man kann von den Leuten nicht erwarten, dass sie großstädtisch denken.
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31.03.2012 13:04 Uhr von unomagan
 
+5 | -1
 
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Mein: respekt and den 17 Jährigen, er macht das richtige. Er zieht weg. Selbst wenn der richtige Mörder gefunden wird. Werden die Menschen ihn trotzdem "hassen" und komisch angucken. So als wäre er schuld an allem übel der Welt. Menschen halt...
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31.03.2012 13:18 Uhr von swac
 
+4 | -0
 
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@ Abdul_Tequilla: Entschuldigung nicht nur, sondern wiedergutmachungszahlung
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31.03.2012 17:19 Uhr von Edelbert88
 
+3 | -2
 
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Eine enge Freundin berichtet also tolle Freundin. Auf solche Leute kann man zählen. Wahrscheinlich suchen die Geier von der Presse schon nach ihm.
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01.04.2012 03:41 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -4
 
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Ich frage mich gerade, wo die ganzen Asis sind, die auch HIER sonst immer ganz gerne mal aus ihren armseligen Löchern krabbeln, wenn es um Vorverurteilungen geht... wie zum Beispiel hier:

http://www.shortnews.de/...

Wo ein User dazu aufruft, bei dem Jungen doch u.a. folgende Foltermethoden anzuwenden:

"Hierbei werden dem aufrecht an einen Pfahl gefesselten Opfer nacheinander Körperteile vom Rumpf abgetrennt: zunächst die Brust, Teile des Oberschenkels, die Arme, Beine und abschließend der Kopf."

Klingt ähnlich pervers, wie das was, der ECHTE Mörder mit der armen Lena gemacht hat....

Aber jetzt fehlen natürlich "die Eier" und scheinbar auch das Gehirn zum Entschuldigen!

Was gibt es nur für monströse und abartige Dinge auf dieser Welt!

[ nachträglich editiert von Achtungsgebietender ]
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01.04.2012 14:28 Uhr von suhley-mike
 
+0 | -0
 
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woher das geld für umzug: es war nie klar das er das gewesen war mit dem mord,
beweise halt viel zu schlecht,

normaler weise müssten von der menschenmasse,
die das polizeirevier belagert hatten, jeder ein monatsgehalt abngeben, um ihr schlechtes gewissen etwas zu bessern,

und die medien müssten sich anschliesen.
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02.04.2012 15:32 Uhr von Spyders-Web
 
+0 | -0
 
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Noch wichtiger beziehungsweise mindestens genau so wichtig wie eine Entschuldigung der Behörden wäre meiner Meinung nach eine gemeinsame Entschuldigung derjenigen, die den Typen mit ihrem "Volkszorn" lynchen wollten. Denen kann der Kerl nämlich nie wieder in die Augen sehen. Aber die meisten werden nie wieder erwähnen, dass sie da mitgemacht haben, peinlich berührt von ihrem Irrtum und der Tatsache, dass sie sich von sowas haben mitreißen lassen.

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