30.03.12 20:48 Uhr
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Vor Europas Küste starben 63 Flüchtlinge - Europarat klagt an

In einem Interview mit der vom Europarat beauftragten Ermittlerin Tineke Strik wegen 63 Toter in einem Schlauchboot vor Europas Küsten wird die Hilflosigkeit entschieden angeprangert. Anrainerstaaten und die NATO hätten in Sachen Seenothilfe versagt.

Ein mit 72 Flüchtlingen beladenes Schlauchboot aus Libyen hatte 15 Tage lang mit Signalen um Hilfe gebeten. Italiens Grenzschutz erhielt den SOS-Funkspruch. Ihre Weitergabe an die NATO, Militärboote und dem dortigen Schiffsverkehr blieb jedoch unerfüllt. 63 Menschen starben.

Italien wies die Anschuldigungen zurück. Das Boot hätte sich in libyschem Gewässer befunden. Auch die informierten NATO-Militärschiffe kümmerten sich nicht um die Bootflüchtlinge. Uniformierte hatten mit Ferngläsern die Notlage besichtigt, aber all das ignoriert. Ihr Schiff sei einfach abgedreht.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Italien, Flüchtling, Schiff, Küste, Europarat, Seenot
Quelle: www.dw.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2012 21:28 Uhr von quade34
 
+6 | -6
 
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internationales Seerecht: hat den Einsatz der NATO behindert und nicht eine Mißachtung der Fürsorge um angebliche Schiffbrüchige.
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30.03.2012 22:01 Uhr von LuckyBull
 
+5 | -9
 
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@quade34, falls deine Version: stimmt, wäre dies eine Unmenschlichkeit hoch drei !!!

Fatalere Reaktionen in solchen Fällen gibt es eigentlich
gar nicht - oder? Wie kann man nur Menschen beim krepieren zusehen...

Das ist sowas von Menschen verachtend - schlimmer gehts doch nicht. Raubtiere, die andere Tiere für ihre Nahrung anfallen und fressen, sind dagegen "human".

[ nachträglich editiert von LuckyBull ]
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31.03.2012 06:29 Uhr von iarutruk
 
+8 | -1
 
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Es gibt ein Gesetz, dass man in Seenot geratene Menschen retten muss. So doof ist die Menschheit. Dazu bedarf es meiner Meinung nach kein Gesetz.
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31.03.2012 13:40 Uhr von iarutruk
 
+1 | -3
 
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@shinari Es gibt aber auch Leute, die sehr wohl ein hohes Risiko eingehen, um aus ihrem Land zu flüchten, um den Missständen dort zu entgehen. Denken wir mal nur zurück an die DDR - Zeiten. Wenn man im Nachhinein sieht, wie unüberbrückbar diese Landesgrenze in der BRD war, und es immer wieder Leute versucht haben, von dort zu entkommen, und ihr Leben dadurch verloren haben.

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