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Archäologen präsentieren erstmals Überreste aus Leipziger Völkerschlacht

In den vergangenen Jahren fanden Archäologen in und um Leipzig bei Bauarbeiten immer wieder Überreste der Völkerschlacht von 1813. An der größten Feldschlacht der europäischen Geschichte nahmen etwa 600.000 Soldaten teil. Etwa 90.000 bis 100.000 wurden schätzungsweise verwundet oder getötet.

Die sächsischen Landesarchäologen präsentierten am heutigen Freitag erstmals Gebeine und Ausrüstung. Unter anderem zeigten sie einen durchlöcherten Schädel. Der Soldat habe, nach dem in das Geschoss traf, noch eine Weile überlebt, da der Heilungsprozess am Knochen zu erkennen ist.

Der Schädel wurde mit 95 anderen Skeletten in der Innenstadt von Leipzig gefunden. Die Archäologen vermuten unzählige Massengräber unter der Stadt. Sie hoffen allerdings mehr an Ausrüstung zu finden, wie einen gefundenen verzierten Knopf.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leipzig, Archäologie, Schlacht, Überreste
Quelle: derstandard.at

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