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Schlecker: Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich hinter FDP

Nach harscher Kritik an dem FDP-Manöver im Bezug zur Schlecker-Hilfe, mischt sich nun Bundeskanzlerin Angela Merkel ein - und stellt sich demonstrativ an die Seite der FDP. Laut Angela Merkel gebe es sehr gute Gründe gegen eine Auffanggesellschaft.

So machte der Regierungssprecher Steffen Seibert klar: "Eine Transfergesellschaft ist ein Mittel aus einer anderen beschäftigungspolitischen Zeit." Sie gehöre in die Phase der Massenarbeitslosigkeit. "Heute sind wir in einer Zeit kundenorientierter Arbeitsagenturen."

Die Kanzlerin sieht es als wichtig an, dass man den Blick nach vorne hält und man für die Mitarbeiter einen optimalen Arbeitsplatz findet. Da die arbeitssuchenden ehemaligen Schlecker-Mitarbeiter bundesweit verteilt sind, bestehe auch nicht die Gefahr, dass die Agentur für Arbeit überfordert sei.


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WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Angela Merkel, FDP, Unterstützung, Schlecker
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2012 15:48 Uhr von Trikoflex
 
+3 | -0
 
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Das wird nie und nimmer funktionieren die ganzen Mitarbeiter in anderen Betriebe unterzubringen. Der eine oder andere wird außen vor bleiben. Das wäre ja noch schöner, wenn die Bundesregierung das bewerkstelligen kann. Ich für meinen Teil sehe da schwarz. Trotzdem tun mir die Mitarbeiter leid. Seinen Job zu verlieren ist immer hart. Egal unter welchen Umständen.
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30.03.2012 15:51 Uhr von Borgir
 
+14 | -1
 
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Sie steht also dahinter, dass Detuschland Milliarden locker macht, um andere Länder zu retten, aber keine paar Euro übrig hat, um dem eigenen Volk zu helfen. Sehr geehrte Frau Merkel, vielen Dank dafür.
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30.03.2012 15:59 Uhr von phiLue
 
+10 | -3
 
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Die CDU sammt Frau Merkel sind seit langem sowieso nicht mehr tragbar - ähnlich wie die FDP
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30.03.2012 16:08 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -1
 
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Merkel: Merkel steht ohnehin immer vor kritisierten Regierungsmitglieder.
Wäre ja auch mal ganz was neues wenn nicht.


Transfergesellschaft. Hm, es gibt verschiedene Meinungen darüber. Ich halte die für nicht sehr Sinnvoll.
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30.03.2012 16:21 Uhr von Boron2011
 
+3 | -0
 
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Ich erinnere an die diversen Banken, welche umgehend mitgerettet werden mussten.

Aber Schlecker ist nicht systemrelevant. Also ists dem Staat egal, wenn tausende die Arbeit verlieren. Er kann dafür ja genug 1 € Jobber wieder arbeiten schicken ;). Freude
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30.03.2012 16:28 Uhr von sumpfdotter
 
+2 | -3
 
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Die herrschenden vergessenden eines: gerade wurden eben wieder 11.000 Wutbürger geboren. Mit deren privaten Umfeld etwa 100.000 Menschen.

Die da oben lernen nicht aus der geschichte.

Irgendwann eskaliert es, spätestens, wenn diese Menschen nichts mehr zu verlieren haben.

Bla bla bla ..... Verfassung... Grundgesetz.... Eid als Bundeskanzlerin.... Schaden vom deutschen Volk abzuhalten... bla bla bla...

Leute, wehrt Euch endlich! Nicht rumsitzen und jammern, sondern aktiv gegen unsere Volksverräter vorgehen!
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30.03.2012 16:38 Uhr von thatstheway
 
+1 | -0
 
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@ sumpfdotter: dann fang mal an und geh voran,
wir stehen alle hinter dir. :)
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30.03.2012 16:43 Uhr von sumpfdotter
 
+1 | -0
 
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@thatstheway: Bruder... ich bin bereits sehr aktiv organisiert, obwohl es mir nicht schlecht geht. Aber es gab mal eine Zeit, da gings mir schlecht und da habe ich angefangen, mich gegen soziale Ungerechtigkeit zu engagieren. Und das mach ich bis heute.

Wie schauts aus - wir suchen noch genug Leute, die ehrenamtlich mitwirken - große Klappe oder krieg ich ne ernsgemeinte Email?
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30.03.2012 16:43 Uhr von thatstheway
 
+1 | -0
 
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Da muss der Schlecker: ja ganz schön was verbockt haben und einigen "Leutchen" ganz schön auf die Füße getreten sein, weil ihm nicht mehr geholfen wird : aber der hat eh ausgesorgt.
Ich finde es richtig das keine Auffanggesellschaft unterstützt wird, weil wenn ich mich recht erinnere diese ja die Kinder vom Schlecker leiten wollen, somit macht man ja den Bock zum Gärtner und soviel Verständnis der Sachlage traue ich sogar unseren Politmarionetten zu.
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30.03.2012 16:56 Uhr von xjv8
 
+1 | -0
 
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@thatstheway: zunächst geht es mal nicht um Schlecker sondern um die Leute, die in einer Transfergesellschaft untergekommen wären. Ich möchte jetzt nicht mal den Griechenlandmist, und das Bankengjaule wieder aufwärmen. Ich möchte nur mal an das Steuergeschenk der gelben an die Hoteliers erinnern. Die typische Schleckermitarbeiterin ist jenseits der 45, hat im allgemeinen keine gute Ausbildung und arbeitet für geringes Geld. Die Chancen für die Leute unterzukommen sind gering bis unmöglich, da wäre es nicht zuviel verlangt gewesen 70 Mio´s locker zu machen um denen wenigstens eine Weiterbildung und damit eine kleine Chance zu ermöglichen.
Sche** FDP, Schei** CDU! Hoffentlich eskaliert das Ganze
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30.03.2012 17:03 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -0
 
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Die Arbeitsämter sind ohnehin überfordert, das hat mit der Schlecker-Pleite wenig zutun, sondern viel mehr damit, dass die Arbeitsämter rein von ihrer Struktur her nicht dafür ausgelegt sind, Menschen zu helfen.

Um die Schleckermitarbeiterinnen tut es mir leid, da diese drei wesentliche Probleme haben, schnell wieder einen neuen Job zu finden.
1. Sie sind (häufig) nicht mehr die aller Jüngsten.
2. Sie sind (häufig) nicht die aller Qualifiziertesten.
3. Sie sind (häufig) nicht die aller Mobilsten.

Ein Firmenuntergang ist immer negativ - besonders für die direkt Betroffenen - aber auch gesamtgesellschaftlich. Er kommt allerdings immer mal wieder vor. Zumal Drogerien im Allgemeinen immer weniger frequentiert werden, da das, was es dort zu kaufen gibt, auch in gut sortieren Supermärkten finden lässt. Eine Volkswirtschaft muss in der Lage sein, dies zu verkraften. Es kann ja nicht sein, jedes Mal, wenn soetwas vorkommt, neue Auffanggesellschaften gegründt werden.
Das gilt übrigens auch für Banken und Hotels!

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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30.03.2012 17:10 Uhr von thatstheway
 
+1 | -0
 
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@ xjv8: leider hat der Schlecker doch was damit zu tun,
sonst hätte es die Auffanggesellschaft gegeben.
Aber das was du da schreibst mit der Weiterbildung
ist schon richtig, aber nicht bei den bestehenden Instituten,
die kassieren nur ab und der Bildungswillige lernt im Grunde nicht viel; auch hier wäre eine gezielte Umstrukturierung angebracht.
Wie auch beim Unternehmen Schlecker + Ihr Platz , mit den bestehenden Mitarbeitern zu marktgerechten Löhnen.
Aber es müsste schon vorab eine vernünftige Strategie ausgearbeitet werden, z.B. was haben drei Schleckermärkte in einem "Großdorf" mit einem Einzugsbereich von 15.000 Einwohnern verloren (gibt es wirklich). Sowas geht dann überhaupt nicht u.s.w.
Wenn sicher gestellt ist, das die Familie Schlecker nichts mehr daran verdient und diese die Schulden teilweise übernimmt, wäre ich auch für eine Weiterführung, notfalls unter anderem Namen, wäre sinnvoll.
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30.03.2012 17:30 Uhr von xjv8
 
+1 | -1
 
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in unserem 12000 Seelen Kaff gab es auch 2 Schleckermärkte. Und ob die Kinder von Schlecker eine Persektive haben ist mir rechts wie links. Ich nehme an, die werden eh gestopft sein. An den bestehenden Strukturen wirst du auf die Schnelle auch nichts ändern können.
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30.03.2012 18:08 Uhr von shadow#
 
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Hahahaha: Der Schwanz hat also mal wieder sehr erfolgreich mit dem Hund gewedelt.
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30.03.2012 21:35 Uhr von Multiversal
 
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wie dumm sind eigentlich alle,die gegen FDP hetzen: bei wulff wurde gejammert und nun sollen wir mit unseren Steuergeldern Schlecker retten,der eh bekannt ist,seine Mitarbeiter schikaniert zu haben und bestimmt noch selber genug Privatvermögen besitzt.
macht sowas erst mal Schule,wird überall gerettet und das käme noch teurer als der Mist mit dem Euroschirm
Die SPD-Grüne ist schuld das die Schlecker Leute nur 1 Jahr Alg 1 bekommen und danach Hartz4 angesagt ist,früher waren es 3 Jahre Alg 1 vergesst sowas nicht!!!!!
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31.03.2012 01:03 Uhr von lastfirst
 
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Zitat: "Heute sind wir in einer Zeit kundenorientierter Arbeitsagenturen."

Daraus werd ich gerade nicht schlauer,
Frau Merkel erklärn se des mal genauer.

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