30.03.12 14:25 Uhr
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Konjunktur: Europäischer Sparzwang schadet deutscher Wirtschaft

Institute aus Düsseldorf, Wien und Paris sagen Deutschland für die nächsten zwei Jahre ein marginales Wachstum voraus. Schuld ist laut den Ökonomen der europäische Sparzwang. Aber auch Länder wie Frankreich und die Niederlande werden unter der dieser Politik leiden.

So werde das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2012 nur um 0,3 Prozent und 2013 um 0,7 Prozent steigen. Optimistischeren Einschätzungen entgegnen die Experten, dass Deutschland sich nicht durch Überseeexporte vom Euroraum entkoppeln könne. Der beschlossene Fiskalpakt trage zur Konjunkturschwächung bei.

Wirtschaftliche Folgen habe der Sparzwang vor allem auf die Krisenländer. Die Wirtschaftsleistung gehe in Irland um zehn, in Griechenland sogar um 25,3 Prozent zurück. Deutsche Exporte werden demzufolge unter der europäischen Rezession leiden und langsamer wachsen als die Importe.


WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Wachstum, Konjunktur, Zwang, Sparen
Quelle: www.ftd.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2012 14:25 Uhr von sicness66
 
+4 | -1
 
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Wie viele Studien und Experten braucht es denn noch, dass Frau Merkel und ihr Clan endlich merkt, dass ihre Politik gescheitert und Europa in eine jahrzehntelange Krise stürzen wird ? Aber stattdessen wird mal lieber ein unkündbarer grundgesetzwidriger ESM-Vertrag zementiert, der einem den Ausstieg aus der EU möglich macht aber nicht aus der "Fiskalunion".
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30.03.2012 14:38 Uhr von ghostinside
 
+2 | -2
 
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In wenigen Jahren: haben wir die Krisenländer erfolgreich aus dem Euro gedrängt und ersticken dann an unseren teuren Exporten. Dann werden die Firmenpleiten und Arbeitslosen nach oben gehen. Aber das ist dann sicher wieder der "Staatschuldenkrise" der anderen Länder geschuldet.

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