30.03.12 13:16 Uhr
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"Schwarzbuch Leiharbeit" - schonungslose Abrechnung mit Politik und Arbeitgebern

Die IG Metall hat in dieser Woche ein 127 Seiten starkes "Schwarzbuch" über die Situation der Leih- und Zeitarbeit herausgebracht. In diesem Buch schildern mehr als 1.000 Zeitarbeiter ihre derzeitige Situation und geben einen schonungslosen Einblick in ihren Arbeitsalltag.

Unter der rot-grünen Regierung fielen 2004 die letzten Schranken für Zeitarbeit. Diese dienten eigentlich der Abfederung von Produktionsspitzen. Doch 2012 arbeiten die meisten der 900.000 Leiharbeiter schon jahrelang in ihren Jobs. Hinzu kommt eine schlechte Bezahlung und kaum Perspektive.

Bis zu 50 Prozent weniger verdient ein Leiharbeiter als ein regulär Beschäftigter, viele sind zusätzlich auf Hartz IV angewiesen. Leiharbeit diene nicht wie geplant dem Einstieg in eine neue, langfristige Beschäftigung. Viele Arbeitnehmer sind nach ihrem Engagement wieder erwerbslos.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Situation, Abrechnung, IG Metall, Leiharbeit, Schwarzbuch
Quelle: www.spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2012 13:16 Uhr von sicness66
 
+31 | -1
 
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Ich füge mal noch ein paar Zitate von Leiharbeitern hinzu:

"Es zählen nur noch Zahlen und der Umsatz. Krank darf man als Leiharbeiter nicht sein."

"Ich mache seit achteinhalb Jahren Leiharbeit, davon sechseinviertel Jahre beim gleichen Großunternehmen, und keine Übernahmemöglichkeit. Viermal arbeitslos in der Zeit. Soll das die nächsten elf Jahre bis zur Rente so weitergehen?"

"Ich habe am Ende des Monats trotz einer Vollzeitstelle nur 900 Euro."
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30.03.2012 13:34 Uhr von grandmasterchef
 
+22 | -0
 
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Joa Knapp 1100€ Brutto Ca. 750-850 netto. Bei 900€ musste schon 22 Arbeitstage im Monat haben.

Man kriegt ja auch nur 35 std ausgezahlt- Rest geht aufs Zeitkonto, welches dubiose Firmen nutzen um Krankheitsstunden zu verrechnen! (Wozu sind die dann eigentlich erpicht am selben Tag einen gelben Schein zu sehen? Da kannste auch anrufen: hab heute keine Lust, verrechnen sie das mit Überstunden). So können diese auch seriösere Mitbewerber beim Kunden ausstechen was den Preis angeht.

Zwar haste bei einem Jahr Anstellung 1 Monat Kündigungsfrist, aber da wurde das Datum einfach ´ne woche vordatiert, und die restl frist bestand aus verbliebenden urlaubstagen und überstunden. Da fragt man sich, was sone Frist eigentlich bringt.

Hab schon Betriebe erlebt, wo die Arbeiter 3 Jahre waren, und die wurden nicht fest angestellt. Urlaubstage und so kosten ja Geld, und wenn die Leihfirma dass einfach mit Zeitkonto verrechnet ist es ja kein wunder...

Ferner kommt hinzu das kleinere Unternehmen die "ablöse" zum "testen" gar nicht zahlen können. Aber das sagt die Verleihfirma ja nicht vorher, dass die unternehmen für einen zahlen sollen, weil sie so ausreichend Testmöglichkeiten haben ohne einen fest einzustellen und die Verleihfirma quasi ne Provision will.
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30.03.2012 13:52 Uhr von Ned_Flanders
 
+10 | -3
 
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Wo Nachfrage ist da ist auch ein Markt.
Aber das kapieren die Leiharbeiter ja nicht und die Zeitarbeitsfirmen reiben sich gegenseitig die Bäuche.

Sklaventreiber !
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30.03.2012 14:10 Uhr von cpt. spaulding
 
+4 | -18
 
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30.03.2012 14:23 Uhr von artefaktum
 
+23 | -0
 
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@cpt. spaulding: "klar wär eine festanstellung wünschenswert aber leiharbeit ist trotzdem besser als zuhause rumzugammeln"

Das rechtfertigt allerdings nicht alles. Ohne Zeitarbeit wäre die gleiche Arbeit ja auch gemacht worden.

In den Niederlanden beispielsweise gibt es nicht nur Equal-Pay, sondern sogar einen gesetzlichen Aufschlag bei Leiharbeit, um die besondere Flexibilität zu honorieren. Hier muss noch einiges passieren. Deutlich niedriger Löhne bei Zeitarbeit sind kein Naturgesetz.
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30.03.2012 14:34 Uhr von thatstheway
 
+7 | -0
 
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Nicht zu vergessen, das die Zeitarbeitsfirmen wohlwollend von den ARGE´s u.s.w.
unterstützt werden. in dem man den Arbeitslosen eine "dringend nötige Empfehlung" mit auf den Weg gibt.
Ergo diese Zeitarbeitsfirmen, egal wie diese entlohnen, haben immer regen Zufluss an Arbeitskräften.
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30.03.2012 14:40 Uhr von cpt. spaulding
 
+5 | -1
 
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@ jimboooo: ich bin mir darüber im klaren daß ich nicht ausreichend bezahlt werde. das geht mir aber weniger an die nieren als untätig zuhause zu sitzen und auf absagen zu warten (falls überhaupt jemand auf eine bewerbung reagiert)
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30.03.2012 14:43 Uhr von artefaktum
 
+14 | -0
 
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@cpt. spaulding: "ich bin mir darüber im klaren daß ich nicht ausreichend bezahlt werde. das geht mir aber weniger an die nieren als untätig zuhause zu sitzen und auf absagen zu warten"

Das finde ich ja auch nachvollziehbar. Allerdings unterstellst du ja, dass es diese Arbeit nicht gegeben hätte, wenn es keine Leiharbeit gäbe. Und eben das ist ein Denkfehler, der aber auch gerne von ARGEN und Zeitarbeitgebern gepflegt wird.
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30.03.2012 15:03 Uhr von cpt. spaulding
 
+3 | -1
 
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@ jimbo: chillen macht (mir zumindest) auch nur spaß wenn ich davor was getan hab.
länger als 2-3 monate pack ich das nicht. dann seh ich keinen grund mehr zum aufstehen; musik, games und filme die ich eigentlich vergöttere öden mich nur noch an..
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30.03.2012 15:13 Uhr von esKimuH
 
+0 | -3
 
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@Jimboooo: Blödsinn, keine Kundenfirma zahlt für einen Leiharbeiter der 160 Std. im Monat arbeitet nur 1000.
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30.03.2012 18:36 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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Langzeit-Zeitarbeiter: Zu glauben, dass es Zeitarbeiter einem Betrieb generell billiger kommt als ein Festangestellter ist falsch.

Sicher bekommt der Leiharbeiter einen geringeren Stundenlohn, jedoch rechnet die Zeitarbeitsfirma weitaus mehr beim Kunden ab. Wenn der Zeitarbeiter ca. 8 Euro Lohn bekommt, zahlt der Kunde der Zeitarbeitsfirma dafür bis zu ca. 16 Euro.
Und bei 8 Euro Zeitlohn handelt es sich nicht um hochqualifizierte Kräfte. Das sind meist Lager- oder Produktionshelfer oder ähnliches.
Auch ein festangestellter Mitarbeiter hätte hier keine 16 Euro Stundenlohn incl. Lohnnebenkosten.
Je nachdem, welche zusätzlichen Leistungen ein Unternehmen seinen Beschäftigten bietet ist der Zeitarbeiter, der schon 1 - 2 oder mehr Jahre im Betrieb arbeitet weitaus teurer, als der feste Mitarbeiter.
Von der Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber mal ganz zu schweigen.

Es kann also nicht allein am Geld liegen, dass Firmen ständig Leiharbeiter einsetzen.
Ich muss allerdings zugeben, ich weiß nicht, inwieweit die Ausgaben für den Leiharbeiter vom Kunden steuerlich anders geltend gemacht werden können, gegenüber den Lohnkosten von festen Mitarbeitern.
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30.03.2012 18:44 Uhr von rolf.w
 
+1 | -1
 
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@Pakratius: "weil die Zeitarbeitsfirma 30-45 Euro Pro Stunde bekommt von dem Kunden..."

Solche Rechnungen stellt eine Leihfirma, wenn überhaupt, nur aus, wenn der Kunde heute anruft das er nur für morgen jemanden braucht. Oder es sich um extrem spezialisierte Leiharbeiter handelt. Das ist dann kein Leiharbeiter, der nur 8 Euro verdient.

Ansonsten, bei 8 Euro Leiharbeiterlohn rechnet die Leihfirma bis ca. 16 Euro ab. Vorausgesetzt, der Leiharbeiter wird für wenigstens eine Woche gebucht.

Auch unter den Leiharbeitsfirmen gibt es einen Verdrängungs- und Konkurrenzkampf.

"Sie müssten davon Krv, Plfv u.s.w. bezahlen, so ein Quatsch.. Krankenversicherung usw. werden von dem Bruttolohn abgezogen."

Ja, einen Anteil - aber such mal nach Lohnnebenkosten, dann relativiert sich Deine Aussage gegen den Nullpunkt.
Bitte informiere Dich, bevor Du eine leicht widerlegbare Behauptung aufstellst.
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30.03.2012 19:45 Uhr von georgygx
 
+9 | -0
 
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hmmm: ich habe auch schon so einiges mit leihfirmen erlebt.
das schlimmste war vor 4 jahren, da hatte ich eine mitarbeiterin, die seit 6 1/2 jahren als leiharbeiterin in der firma beschäftigt war und jedes jahr für den dezember abbestellt wurde, damit ein anderer leiharbeiter den monat machen konnte und man sie dann januar als "neue" leiharbeiterin zurück holen konnte...
so wurden gesetze umgangen ...

jetzt bin ich vorarbeiter in einer anderen firma und unter mir stehen 2 festeingestellte und 5 leiharbeiter.
von den 5 wurde letzten monat einer abbestellt, weil er für eine woche urlaub haben wollte und eine weitere, weil sie einen autounfall hatte und die firma befürchtete sie würde auch einige tage weg bleiben.
die restlichen 3 hatten heute ihren letzten arbeitstag, die nächsten 2 wochen werde ich mich mit 15 jährigen ferienarbeiterinen herumplagen müssen, die gerade mal 6 euro stundenlohn bekommen und genauso arbeiten ...
nach den ferien bekomme ich dann wieder 5 leiharbeiter, die ich alle neu einweisen muss.
die neuen werden dann wieder etwa 3 wochen brauchen um sich überhaupt einzuarbeiten.
bedeutet für mich wieder ärger ohne ende vom büro, weil in der zeit viel mist produziert wird und die kundenbeschwerden extrem ansteigen...

aber es scheint sich ja trotzdem zu lohnen für meine firma
echt verdrehte welt...

[ nachträglich editiert von georgygx ]
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30.03.2012 20:48 Uhr von rolf.w
 
+0 | -2
 
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@georgygx: "und jedes jahr für den dezember abbestellt wurde, ... so wurden gesetze umgangen ..."

Welches Gesetz soll das sein?????? Du kannst einen Leiharbeiter 20 Jahre nonstop beschäftigen ohne gegen ein Gesetz zu verstoßen. Die Firma ist nicht zur Übernahme verpflichtet. Warum sie allerdings Geld für Langzeit-Leiharbeiter ausgibt, anstatt diese fest einzustellen erschließt sich mir nicht.

"...bedeutet für mich wieder ärger ohne ende vom büro, weil in der zeit viel mist produziert wird und die kundenbeschwerden extrem ansteigen..."

Hast Du keinen Einfluss auf Personalentscheidungen? Es spricht doch alles gegen diese Variante. Oder sind deiner Firma die Kunden völlig egal?
Wäre ich Chef einer Firma gäbe es nur eine Devise "never change a winning team"!!

Scheinen ja seltsame Vorstellungen zu sein, die Deine Chefetage da vertritt.

Und ich spreche da durchaus aus Erfahrung. Habe selbst schon Leiharbeiter nach einer Stunde wieder nach Hause geschickt, weil sie sich selbst bei einfachsten Aufgaben fast "umgebracht" haben.
Ich muss dazu sagen, wenn ich meinem Chef sage den und den will ich haben, dann setzt der alle Hebel in Bewegung, um genau diese Leute zu kriegen. Der weiß selbst, kommt er mit dem "Leck-mich-am Arsch-Gefühl", machen wir anderen auch nur noch Dienst nach Vorschrift. Naja, und dann steht die Firma still, denn so gehts halt gar nicht.
Ich habe selbst immer wieder Leiharbeiter, je nach Auftragslage, aber ich picke mir da die "Rosinen" raus und wenn mein Chef eine andere Meinung hat, dann soll er halt zusehen, wie er den Laden am Laufen hält und das weiß er auch.
Wir haben da einen, dem traut man nicht zu, ein Loch in den Schnee zu pinkeln, aber der kann arbeiten und ist kaum zu bremsen. Er ist, weltlich, oft neben der Spur und man muss immer ein Auge auf ihn haben, aber der kann ackern wie ein Tier. Da muss man echt aufpassen, dass er nicht ausgenutzt wird. Dem gibt man eine Aufgabe und egal wie stupide die ist, der macht und macht. Den habe ich jetzt ca. 1,5 Jahre in der Truppe und der braucht sich keinerlei Gedanken machen, von wegen er wird ausgetauscht. Leider wird man ihn nie fest anstellen, weil man immer eine Kontrolle haben muss und er nicht wirklich selbständig und vorausschauend arbeiten kann. Verdient hätte er es allemal.
Um es zu verdeutlichen, der Leiharbeiter produziert 3 Dinge, in der Zeit haben andere (egal ob Leih oder Fest) 1 Ding erledigt. Man muss nur überwachen ob er die richtigen Aufkleber nutzt oder die Ware richtig zusammenstellt. Aber das muss man bei den anderen auch, wenn auch nicht so stark. Auch ist er mit abwechselnden oder komplexeren Aufgaben erstmal überfordert.
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30.03.2012 22:31 Uhr von Marco Werner
 
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@rolf.w: >Welches Gesetz soll das sein??? Du kannst einen Leiharbeiter 20 Jahre nonstop beschäftigen ohne gegen ein Gesetz zu verstoßen.

Gute Frage. Ich vermute,daß es da in den Verträgen manchmal Klauseln gibt,wonach Leiharbeiter nicht einfach nur verliehen werden,sondern quasi so eine Art "Mietkauf" stattfindet. Natürlich gegen eine saftige Übernahmegebühr. So nach dem Motto "So,jetzt hast du unseren Arbeiter lange genug getestet,jetzt musst du ihn auch kaufen!". Indem die Entleiher den betreffenden Leiharbeiter kurz vor Ablauf der Frist "zurückgeben", wird diese Frist nie ganz erfüllt,womit die "Kaufbedingung" nie ganz erfüllt wird. Im Grunde genommen ist das nichts anderes als das,was viele Firmen mit der Probearbeit von Bewerbern machen.


>Warum sie allerdings Geld für Langzeit-Leiharbeiter ausgibt, anstatt diese fest einzustellen erschließt sich mir nicht.

Erschließt sich mir auch nicht so ganz. Wahrscheinlich liegts mal wieder am Geld. Einen Festangestellten muss die Firma auch bezahlen,wenn er im Urlaub oder Krank ist. Hinzu kommt die Vertretung für diese Zeit. Ein Festangestellter muss für die Firma also langfristig soviel billiger als ein Zeitarbeiter sein,daß seine Kosten im Urlaub/Krankheitsfall,sowie für seine Vertretung wieder rausspringen.
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30.03.2012 23:52 Uhr von Katastrophenschutz
 
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um mal ein paar Zahlen zu nennen 2011 hat ein deutsches Logistik-Unternehmen für einen Leiharbeiter 14,58 Euro brutto an das Leihunternehmen bezahlt, dieser bezahlte dann 8 Euro brutto an die Arbeiter aus. Nach einem kurzen Zeitraum 1 bis 3 Monate wurde dann der Lohn auf 9 Euro erhöht, wenn die Personen zu gebrauchen waren.

Also so ein Zeitarbeitsunternehmen lohnt sich immer, deswegen gibt es die wie Sand am Meer und wenn unsere Politik das nicht eindämmt, werden es immer mehr...
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31.03.2012 02:04 Uhr von RooAvery
 
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Erfahrungen habe 2010 für ein Leiharbeiterunternehmen gearbeitet, leider...!!!

Es waren zwar nur 3 Monate aber trotzdem...

Das Unternehmen was mich "geliehen" hat hat nur von Woche zu Woche verlängert, d. h. je nach Auftragslage wurde meine Wenigkeit gebraucht!

In dieser Zeit ( 3 Monate), habe ich exakt 4 Kündigungen "meiner" Zeitarbeitsfirma erhalten. Also immer dann wenn wenn die Verlängerung zu spät kam...

Als ich aufgrund einer Grippe (39,4 Grad Fieber) mal zwei Tage nicht arbeiten konnte wollte mich die Leiharbeitsfirma, nur unter der Bedingung als krank akzeptieren, dass ich unbezahlten Urlaub nehme um zu Hause zu bleiben...

Natürlich habe ich das nicht akzeptiert!!!!

Als dann nach 2 1/2 Monaten das Engagement bei der "leihenden" Firma ausgelaufen war sollte ich doch tatsächlich erst Überstunden und dann die 3,5 Urlaubstage die angesammelt wurden, sowie unbezahlten Urlaub für die restlichen 2 Tage genommen werden...

Natürlich war auch das für mich nicht tragbar...!!!

Gott sei Dank habe ich diese Zeit hinter mir und kann mich wieder auf mein Leben ohne diese PERSON-en bezogene A-lianz im SERVICE - bereich konzentrieren...

[ nachträglich editiert von RooAvery ]
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31.03.2012 08:00 Uhr von Schaumschlaeger
 
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"Ich mache seit achteinhalb Jahren Leiharbeit, davon sechseinviertel Jahre beim gleichen Großunternehmen, und keine Übernahmemöglichkeit. Viermal arbeitslos in der Zeit. Soll das die nächsten elf Jahre bis zur Rente so weitergehen?"

Soll er doch froh sein das er Arbeit hat! (VORISCHT! kann Spuren von Sarkasmus enthalten)
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31.03.2012 19:16 Uhr von rolf.w
 
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@Marco Werner: "Ich vermute,daß es da in den Verträgen ...."

Verträge stellen kein Gesetz dar und sollten bestenfalls gesetzeskonform sein. Und Übernahmegebühren gibt es meines Wissens nach nicht. Es basiert alles auf Kündigung bei der Leihfirma und Start im Unternehmen, incl. Probezeit obwohl man bereits seit Monaten/Jahren dort arbeitet.

"Wahrscheinlich liegts mal wieder am Geld."

Nein, denn im Gesamtpreis der Leihfirmen sind auch die Urlaubstage berücksichtigt. Allein der krankheitsbedingte Ausfall mag hier ins Gewicht fallen. Und dabei sind wir wieder bei der Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber. Es gibt feste Mitarbeiter die einfach krank machen, wo ein Leiharbeiter das eben nicht tut.
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31.03.2012 19:27 Uhr von rolf.w
 
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@Katastrophenschutz: "Also so ein Zeitarbeitsunternehmen lohnt sich immer,....."

So pauschal stimmt das eben nicht. Auch ein fester Mitarbeiter mit diesem Stundenlohn würde nicht mehr Kosten generieren. Auch bei den Zeitarbeitsfirmen sind die Lohnnebenkosten Teil des Rechnungsbetrages.
Was sich der Kunde spart ist nur der Verwaltungsaufwand in der Personalabteilung, den aber lässt sich jede Zeitarbeitsfirma dennoch bezahlen. Und wenn man den einen Zeitarbeiter "entlässt" um einen anderen anzufordern weiß man nie, was da für einer kommt. Denn diese Auswahl treffen die Verleiher und bis man jemanden bekommt, den man wirklich gebrauchen kann, können Wochen ins Land ziehen.
Das sich der Kunde damit einen Gefallen tut ist mehr als fraglich.
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31.03.2012 19:46 Uhr von rolf.w
 
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@dungalop: "IHR seid doch die Schafe, bei der sich JEDE Regierung freut. "

Wie gerne würde ich Dir widersprechen, aber Du hast leider Recht.

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