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Foxconn-Bericht offenbart hohe Zahl an Verstößen gegen das Arbeitsrecht

Aus einem Bericht der Fair Labor Association (FLA) geht nun hervor, wie die Zustände in den Apple-Zulieferwerken von Foxconn aussehen. Das Bild ist erschreckend. So soll laut der Tageszeitung "USA Today" immer wieder gegen das chinesische Arbeitsrecht verstoßen worden sein.

Mitarbeiter dieser Zulieferwerke arbeiteten somit mehr als 60 Stunden pro Woche oder mussten elf Tage durchgehend arbeiten. Doch laut dem Arbeitsrecht von China sind maximal 49 Stunden pro Woche erlaubt. Auch Sicherheiten am Arbeitsplatz lassen dementsprechend zu Wünschen übrig.

Um dem entgegen zu wirken hat nun Foxconn auf den Bericht reagiert und eine bessere Bezahlung angekündigt. Hintergrund sei es, dass die Reduzierung der Arbeitszeit auf das vorgeschriebene Maximum keine Einkommenseinbuße mit sich zieht.


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WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zahl, Bericht, Foxconn, Arbeitsrecht
Quelle: business.chip.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2012 11:07 Uhr von Trikoflex
 
+0 | -2
 
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Ich glaube bzw. bezweifle Stark, dass das nur die Appleindustrien in China betrifft. Viel mehr nehme ich an, dass es überall solche Zustände in ärmeren Viertel oder Gegenden gibt. Gehen wir mal etwas abseits von China und denken an Gebiete wie Bangladesch. Auch da sind unzumutbare Zustände. Natürlich möchte ich jetzt China nicht mit Bangladesch vergleichen. Eher darauf hinweisen, dass solche Zustände leider Gottes an der Tagesordnung steht - traurige Bilanz, muss ich sagen.
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30.03.2012 12:16 Uhr von Chipmunk303
 
+3 | -1
 
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Lesen bildet, lieber Autor "nur die Apple-Industrien"...

Dann lass dir mal gesagt sein, das Foxconn Fertigungswerke (die sind nur ein Auftragsfertiger) besitzt, deren Kapazitäten ausser Apple noch:

Amazon (der Kindle wird da zusammengebaut)
Dell (Notebooks)
Samsung (Handys und Notebooks)
Toshiba (Notebooks)
Microsoft (die XBOX 360)
Sony (Notebooks - Konsolen - PSP)
Nintendo (Wii)
Motorola (Handys)
Levono (IBM) (Notebooks)
Hewlett-Packard (Notebooks - teilweise Drucker)

und viele andere Elektronikfirmen dort fertigen bzw. Komponenten zusammenbauen lassen. Aber Hauptsache, wir haben mal Apple erwähnt...

[ nachträglich editiert von Chipmunk303 ]
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30.03.2012 13:05 Uhr von Iceman2163
 
+2 | -0
 
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@chipmunkt303: man muss appel dabei einfach erwähnen, weil sie der mit größte abnehmer sind und somit auch den preis (mehr oder weniger) diktieren können. in der wirtschaftswelt sagt man dazu corporate social responsibility, sprich eine verantwortung appel gegenüber den menschen und der umwelt. wenn man aber betrachtet wieviel gewinn appel macht, dann ist es einfach unter aller sau wie sie mit arbeitern und menschenrechte umgehen.

p.s. und ja, es betrifft sehr viele unternehmen
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30.03.2012 13:31 Uhr von Chipmunk303
 
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@ iceman2163: Sicher, du hast vollkommen recht. Apple ist "einer" der größten Abnehmer von Fertigungsleistungen. Dennoch ist es nicht Apple, die die Löhne bei Foxconn bezahlt, sonder Foxconn. Denn Apple fragt: Zu welchem Preis könnt ihr fertigen. Liegt er zu hoch, wird eventuell gedrückt, indem halt andere Fertiger ins Boot geholt werden. Ganz normales Geschäftsgebahren. Ich kann ja auch nicht von Lidl verlangen, das sie die Gehälter erhöhen, weil ich da auch künftig einkaufen möchte. Das hat schon mit Schlecker nicht funktioniert.

VW fertigt alle Komponenten ja nur in Deutschland ... ach ne, die können zu dem gewünschten Preis ja gar nicht produzieren. Tschechien, Rumänien. Es gibt ganze Firmen, die NUR für VW produzieren. Und du kannst dir sicher sein, die MÜSSEN jeden Preis nehmen, den VW zahlen will, sonst sind sie morgen nämlich dicht.

Ebenso die Nahrungsmittelindustrie. Die "fangfrischen Krabben" werden erst mal per Kühllaster ins "billige Ausland" gekarrt, wo sie dann mundgerecht ausgepuhlt werden, bevor sie nach 3000 km in der "Frischetheke" landen :D

Aber sei dir sicher, 10 Jahre noch und wir können auch produzieren. Für die Hersteller in Namibia, China, Australien. Einfach, weil wir "billiger" sind...

[ nachträglich editiert von Chipmunk303 ]
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30.03.2012 13:46 Uhr von Chipmunk303
 
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was den Gewinn, also die Marge angeht Überall im Internet kursieren Listen mit "Komponentenkosten". Sicherlich, die Komponenten kosten vielleicht 300 Dollar, das fertige Produkt 799 Dollar.

Kaum einer wird glauben, das der Hersteller nun 499,- Dollar als "Gewinn" verbuchen darf. Steuern, Zölle, Transportkosten, Verpackung (ja - auch die kostet Geld), Unterhaltung von Lagerflächen, Entwicklung (und ich möchte nicht wissen, wie viele Entwürfe, für die Millionen draufgegangen sind verworfen werden), Lizenzkosten für Technologien anderer, Werbung und Vermarktung... und und und..

Da ist also noch ein ganzer Rattenschwanz an Kosten, die oftmals nicht berücksichtigt werden..

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