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Geschafft: Koalition setzt Senkung der Einkommenssteuer im Bundestag durch

Union und FDP setzen den folgenden Gesetzesentwurf im Bundestag durch: In zwei Stufen wird der (steuerfreie) Grundfreibetrag um insgesamt 350 Euro erhöht - von derzeit 8.004 Euro auf dann 8.354 Euro.

Im ersten Jahr (2013) beträgt der Grundfreibetrag 8.130 Euro, 2014 werden es dann 8.354 Euro sein. Weiter solle der Tarifverlauf so verändert werden, dass keine "kalte Progression" auftritt. In Verbindung mit der Inflation würden Lohnerhöhungen "aufgezehrt" werden.

Die Opposition ist gar nicht begeistert: Die Steuerausfälle von sechs Milliarden Euro könnten nicht gegenfinanziert werden. Weiter würden davon eigentlich nur Gutverdiener bevorzugt. Auch von vielen anderen Seiten kommt Kritik.


WebReporter: FuchsPhone
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Bundestag, Koalition, Senkung
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2012 20:06 Uhr von ArrowTiger
 
+15 | -4
 
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Untragbar, diese Regierung! -- "Die Steuerausfälle von sechs Milliarden Euro könnten nicht gegenfinanziert werden"

Und wo diese wieder reingeholt werden, ist nicht schwer zu erraten...

Wir werden offenbar von schwachsinnigen Idioten regiert! Oder von Kriminellen, was beides verheerend ist...
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29.03.2012 20:21 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
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Zumindest mal eine Regelung die Geringverdienern: auch zugute kommt. Und das ganze sogar ohne umständliche Steuererklärung und Hin- und Her wie die Pendlerpauschalte.
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29.03.2012 21:30 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+1 | -0
 
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Die Herabsetzung des Grundfreibetrages ist keine Klientelpolitik für die Gutverdienenen, es sorgt viel mehr dafür, dass die Geringverdiener (/"Minijober") ein wenig mehr von ihrem Verdienten zum Leben haben. Das ist gut und vernünftig, aber in diesem Zusammenhang eine Überschrift mit "Geschafft" zu beginnen halte ich für überzogen. Ein bis 2014 um 350 € erhöhter Grundfreibetrag ist schlicht und ergreifend der Inflation zu schulden. Insofern: Nichts spektakuläres. :-(

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