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Neue EU-Richtlinie: In Zukunft schwere Strafen für Hacker vorgesehen

Momentan kommt es einem bisweilen so vor, als würden politische Entscheidungen was das Internet angeht beinahe im Minutentakt fallen. Während zum Beispiel in Österreich noch über die Vorratsdatenspeicherung diskutiert wird, geht die EU schon einige Schritte weiter.

Dort gibt es jetzt einen Gesetzentwurf, der drakonische Strafen für Hacker vorsieht. So sind für schwere Fälle mindestens zwei Jahre Gefängnis geplant. Was als solcher gilt wurde allerdings nicht näher erläutert.

Auch sogenannte Hacker-Tools hat man in Brüssel fest im Visier. Hier soll in Zukunft der bloße Besitz eine Straftat darstellen. Der Innenausschuss des EU-Parlaments hat diesen Entwurf bereits mit überwältigender Mehrheit abgesegnet.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Zukunft, Hacker, Richtlinie, EU-Richtlinie
Quelle: derstandard.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2012 17:21 Uhr von ArrowTiger
 
+40 | -0
 
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Unfassbar! Wird die Hacker wohl kaum jucken...

...macht es totalitären Antidemokraten aber einfacher, unbedarfte Kritiker zu verfolgen.

Wie wärs denn mal mit drakonischen Strafen für Machtmissbrauch und politische Korruption?
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29.03.2012 17:26 Uhr von kbot
 
+7 | -6
 
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"In Zukunft drakonische Strafen für Hacker vorgesehen"
"der drakonische Strafen für Hacker vorsieht. So sind für schwere Fälle mindestens zwei Jahre Gefängnis geplant."