29.03.12 16:42 Uhr
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Obamacare wird vom Supreme Court untersucht

Der US-Supreme-Court verhandelt über Präsident Obamas Gesundheitsreform und prüft ihre Rechtmäßigkeit. Unter anderem gehe es darum, ob die US-Regierung ihre Bürger dazu zwingen dürfe, eine Krankenversicherung abzuschließen.

Vor dem Supreme Court demonstrieren sowohl Befürworter der Reform als auch deren Gegner von den "Tea Party Patriots". Während Befürworter auf das Prinzip der Gleichheit und Solidarität hinweisen, berufen sich die Gegner der Reform auf die US-Verfassung und sehen sich unrechtmäßigem Zwang ausgesetzt.

Das für Obama äußerst wichtige Gesetz könnte mit einer knappen Mehrheit für ungültig erklärt werden, da fünf der neun Richter eher dem republikanisch-konservativen Lager zugerechnet werden. Der Ausgang dieser Untersuchung könnte einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Wahlkampf haben.


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WebReporter: Spyders-Web
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Barack Obama, Gesundheit, Reform, Supreme Court
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2012 16:42 Uhr von Spyders-Web
 
+5 | -1
 
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Für Deutsche mutet der Konflikt, der hier beschrieben wird, geradezu grotesk an: Man wehrt sich mit Klauen und Zähnen gegen eine allgemeine Krankenversicherung, die wahrscheinlich nicht nur Behandlungskosten senken könnte, weil Leiden früher behandelt werden, sondern auch die allgemeine Situation der sozial schlechter gestellten Bevölkerungsgruppen verbessern würde. Doch der "american way of life", bei dem Selbstständigkeit an erster Stelle steht, ist eben nicht unser "way of life."
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29.03.2012 16:51 Uhr von Katzee
 
+3 | -1
 
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So sieht: ungebremster Kapitalismus aus, der sich bis in die Mittelschicht einem Krebsgeschwür gleich ausbreitet. In den USA zählen nur Menschen, die Geld haben. Ohne Geld ist ein Mensch im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten nichts wert. Diejenigen, die ein wenig Geld haben, verteidigen ihren Status mit Klauen und Zähnen, um das "arme Pack" unten zu halten - und am Sonntag gehen sie in die Kirche und heucheln christliche Gesinnung.
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29.03.2012 17:03 Uhr von Delios
 
+5 | -2
 
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Man: sollte die USA nicht grundsätzlich dafür verurteilen, dass sie keine gesetzliche Krankenkassen haben. Es gibt andere Länder (auch in unserer unmittelbaren Umgebung), bei denen das ganz gut klappt.
Bei den Amis stimmt nur an anderer Steller ihres jetzigen Systems etwas nicht. Für diejenigen die die Doku "Sicko" von Micheal Moore gesehen haben und das Beispiel des Medikaments welches in den USA über 200 Dollar kostet und in Cupa weniger wie 1 Dollar, wissen sicher was ich meine.

Ach ich vergaß noch zu sagen, dass ich es für sehr bedenklich halte, dass es schon die Möglichkeit gibt, dass Richter in den USA nach ihrer politischen Ansicht/Mitgliedschaft Entscheidungen fällen und nicht nach objektiven Gesichtspunkten...

[ nachträglich editiert von Delios ]

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