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Großbritannien: Regierungsbericht gibt der Werbung Mitschuld an den Ausschreitungen

Im August 2011 wurde Großbritannien von vielen Krawallen erschüttert, die auch in London äußerst gewalttätig ausarteten. Nun hat die Regierung einen Bericht über die Ausschreitungen herausgegeben, in der sie einen Mitschuldigen benennt.

Die Werbung und "exzessives Marketing" sei auch zur Verantwortung zu ziehen, denn Befragte in Problembezirken gaben zu 85 Prozent an, sie fühlten, "dass Werbung Jugendliche dem Druck aussetze, die neuesten Produkte haben zu müssen."

Die britische Werbeaufsichtsbehörde ASA soll sich nun dem Problem annehmen und die Regierung mit den großen Marken zu einem Gespräch zusammenbringen. Bei den Krawallen ging es zu 50 Prozent um Plünderungen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Werbung, Konsum, Mitschuld, Krawalle, Plünderung
Quelle: www.wuv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2012 14:46 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -1
 
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Fadenscheinig! Klar, alle anderen sind schuld - nur nicht die Spaltungs- und Verarmungspolitik der britischen Regierung!

Hôni soit qui mal y pense...
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29.03.2012 16:40 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -0
 
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Gangster-Rap auf Englisch.



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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29.03.2012 18:09 Uhr von Katzee
 
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Ganz von der: Hand zu weisen sind diese Vorwürfe nicht. Die Werbung bombadiert jeden von allen Seiten mit der Aufforderung "Kaufen Kaufen Kaufen". Das führt besonders bei der Jugend zu Begehrlichkeiten. Diejenigen, die "Haben" gelten als cool, als Vorbild, also streben auch diejenigen danach, bei denen das Geld zum Kaufen fehlt.

Warum es besonders bei der Jugend an Arbeitsplätzen und somit an Geld zum Kaufen fehlt, dass allerdings sollte sich die Politik fragen und nach Möglichkeiten suchen, das zu ändern.

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