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FDP blockiert Hilfen für Schlecker-Mitarbeiter

Bayerns FDP-Wirtschaftsminister Martin Zeil lehnt die Auffanghilfen für Schlecker-Mitarbeiter ab - 11.000 Beschäftigten droht nun die Arbeitslosigkeit.

FDP-Chef Philipp Rösler unterstützt Zeils Haltung. Seiner Auffassung nach seien genügend freie Stellen auf dem Arbeitsmarkt vorhanden, um die ehemaligen Schlecker-Beschäftigten aufzufangen.

Des Weiteren fügte Rösler hinzu: "Das Land Baden-Württemberg hat falsche Hoffnungen bei den Schlecker-Beschäftigten geweckt, die jetzt jäh enttäuscht werden. Mit verantwortungsbewusster Wirtschaftspolitik hat das nichts zu tun."


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WebReporter: peterenis
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Mitarbeiter, Hilfe, Schlecker, Philipp Rösler, Martin Zeil
Quelle: www.spiegel.de
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2012 15:01 Uhr von Urrn
 
+14 | -7
 
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Tja die FDP ist offensichtlich nicht auf 11.000 potenzielle Wähler angewiesen :D
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29.03.2012 15:15 Uhr von Jolly.Roger
 
+10 | -6
 
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Andersrum: könnte man auch sagen:
Die FDP macht nicht jeden Unsinn mit wegen 11.000 potentiellen Wählerstimmen.

Ich bin nun wahrlich kein Fan der FDP, aber in dem Fall vertrete ich die selbe Meinung. Großen Unternehmen wird auf unterschiedliche Weise viel geholfen, deutlich mehr als dem Mittelstand. Da muss es nun wirklich nicht sein, dass man hier auch noch mit hohem Risiko unter die Arme greift. Vor allem einem Konzern, der so mit seinen Mitarbeitern umgesprungen ist wie Schlecker.

Die Chancen stehen wirklich nicht schlecht, wenn man sich mal die Fluktuation im Einzelhandel ansieht. Rossmann und DM bauen entsprechend auf, ein Teil könnte da unterkommen. Angeblich soll es ja durchaus bessere Arbeitgeber als Schlecker geben....
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29.03.2012 15:18 Uhr von phiLue
 
+7 | -4
 
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@Autor: Wenn wir jetzt sagen wir mal 500 Läden mit je 10 Mitarbeitern haben und diese gehen Pleite, haben wir zwar auch schon 5000 potenzielle Arbeitslose, aber das ist nichtmal die Hälfte derer, welche bei Schlecker entlassen werden sollen. Es geht also viel mehr um die Menge an Entlassungen als um Schleckers Medienpräsenz.

Als es Probleme mit Opel gab, sollte hier auch staatloch unter die Arme gegriffen werden, warum also nicht bei Schlecker? Die Angestellten können hierfür ja wohl am aller wenigsten, oder sehe ich das falsch?
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29.03.2012 15:24 Uhr von spencinator78
 
+6 | -4
 
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Das Beispiel: mit Griechenland oben stimmt natürlich.. aber.. Wo soll das denn noch hinführen? Schlecker fährt die Bude vor die Wand, und der Staat kommt dann mal eben für 11.000 Beschäftigte auf?? Leute sorry aber das ist doch bescheuert. Wo soll das enden wenn das Schule macht? Unternehmerisches Risiko gibts dann dank Vater Staat nicht mehr oder wie? ^^
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29.03.2012 15:28 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+1 | -0
 
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F...D...wer? Naja, irgendwie muss man ja versuchen auf sich aufmerksam zu machen.

Wenn die Finanzpolitik aber Willens ist, mehrstellige Milliardenbeträge in Banken und EU-Pleitestaaten zu stecken, dann kommt´s eigentlich nicht mehr wirklich auf 70 Mio. für eine Hand voll Schlecker Mitarbeiter an, sollte man meinen. Aber so isses halt. An den 11.000 Menschen hängt halt nicht genug Kapital, als dass es sich lohnen würde dafür auch nur einen Euro springen zu lassen.

Langsam komme ich immer mehr zu der Meinung: Geld ist nur eine Brückentechnologie. Und die Brücke bröckelt inzwischen ganz gewaltig.
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29.03.2012 15:30 Uhr von muhschie
 
+11 | -1
 
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Der Staat kommt: doch sowieso für die dann Arbeitslosen auf. Rösler ist absolut realitätsfern. Hier geht es ja nicht darum Schlecker zu helfen sondern den 11.000 Menschen.
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29.03.2012 15:41 Uhr von Sir.Locke
 
+7 | -0
 
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naja, ob die leute nun direkt zum arbeitsamt gehen oder in die auffanggesellschaft - schlußendlich bleiben die kosten beim steuer- und abgabenzahler. die entscheidung gegen die auffanggesellschaft ist für die betroffenen hart, aber absolut nachvollziehbar.
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29.03.2012 15:47 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -2
 
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@spencinator78: -- "Unternehmerisches Risiko gibts dann dank Vater Staat nicht mehr oder wie? ^^ "

Na ja, die "Schleckers" haben ja dennoch weiterhin jeder ihre 70.000€ jährlich per Person. Deren Risiko kannst du also nicht meinen.

Bei 10.000 Leuten auf einen Schlag könnte es allerdings schon "systemrelvant" sein, denen außer der Reihe unter die Arme zu greifen... ;-)
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29.03.2012 16:18 Uhr von spencinator78
 
+3 | -2
 
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@Arrow: Es sind 70.000 Euro im MONAT, nicht im Jahr. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Und das ist der Punkt. Er fährt die bude vor die Wand, lebt selbst aber fürstlich weiter während der Staat einem Unternehmen ohne Zukunft einen Haufen Geld nachwirft.
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29.03.2012 16:27 Uhr von T¡ppfehler
 
+3 | -0
 
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Anders geht es nicht, sonst würde man die anderen Firmen, die gut wirtschaften sehr schwächen und hätte dann noch ein paar mehr Kandidaten, die diese Hilfen beanspruchen.
Zur Griechenland-Sache: Rösler von der FDP war der erste, der öffentlich das Wort Insolvenz im Zusammenhang mit der Griechenlandhilfe in den Mund nahm.
Die Schuld an Milliardensubventionen für Griechanland kann man wohl eher nicht der FDP anhängen.
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29.03.2012 16:29 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@spencinator78: -- "Es sind 70.000 Euro im MONAT, nicht im Jahr."

Ist ja noch schlimmer! Aber was können die Angestellten dafür?

Ich frage das, weil du gegen die Hilfe für die Mitarbeiter mit "unternehmerischem Risiko" argumentiert hast.

Ganz unabhängig davon, ob die Hilfen im Fall Schlecker nun angemessen wären oder nicht...
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29.03.2012 16:32 Uhr von mr_X_VDR
 
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meine meinung dazu

http://www.shortnews.de/...
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29.03.2012 16:57 Uhr von Sir.Locke
 
+1 | -2
 
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@spencinator78: schlecker hat das unternehmen von unten aufgebaut und tausenden leuten einen job gegeben und bestimmt auch nicht allzu wenig steuern und abgaben für die angestellten an gevatter staat bezahlt. nun ist die geschichte so gut wie vorbei, es müssen leute entlassen werden, und dann heulen tatsächlich welche rum das die famile trotz alledem noch geld am ende des monats hat...
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29.03.2012 17:01 Uhr von ArrowTiger
 
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@Sir.Locke: -- "und dann heulen tatsächlich welche rum das die famile trotz alledem noch geld am ende des monats hat... "

Falls Du mich damit meinst: lesen hilft!
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29.03.2012 17:07 Uhr von Sir.Locke
 
+1 | -0
 
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@ArrowTiger: "Falls Du mich damit meinst: lesen hilft!"

ähm, überschrift gelesen?

der kommentar bezieht sich auf "Es sind 70.000 Euro im MONAT, nicht im Jahr. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Und das ist der Punkt. Er fährt die bude vor die Wand, lebt selbst aber fürstlich weiter..." von spencinator ohne berücksichtigung anderer beiträge...
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29.03.2012 17:19 Uhr von ArrowTiger
 
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@Sir.Locke: Ups, sorry! Dann nehm ich mir mal lieber meinen eigenen Rat zu Herzen! ;-)))
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29.03.2012 17:55 Uhr von Borgir
 
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tja: für Griechenland und demnächst auch Spanien, Portugal und Irland sind Milliarden da, aber ein paar Millionen für´s eigene Volk ist keine "verantwortungsbewusste Wirtschaftspolitik"....bei solchen Aussagen könnte ich echt kotzen
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29.03.2012 17:56 Uhr von quade34
 
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ein Theater um die: 11000 von Entlassung bedrohten. Wer redet über die vielen tausend Arbeiter, die wegen Pleiten von kleinen Firmen jedes Jahr entlassen werden? Die haben keine Lobby.
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29.03.2012 23:02 Uhr von shortytm
 
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der todesstoß der fdp macht sich doch gut für einen kurzroman!!

für die banken gibt´s milliarden..!
für die kleinen leute nur den gang zum assiamt..!
herzlich willkommen im klub der leiharbeiter!
danke deutschland..
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30.03.2012 01:09 Uhr von ivi01
 
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Politik: Ja ja wenn es um das eigene Volk geht wird NATÜRLICH nichts gemacht um zu helfen! aber anderen Ländern wird das Geld in den Arsch gestopft.
Es heißt doch schon ewig nicht mehr wir sind das Volk, es müsste heißen wir sind die Knechte die für andere Arbeiten gehen müssen.
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30.03.2012 08:40 Uhr von UICC
 
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Was soll man da helfen: es sind 11.000 Menschen übers ganze Land verteilt.

Firmen die Lokal agieren (Produktion zum Beispiel) wird auch nicht geholfen. Sind dann zwar nicht 11.000 am ganz Lokal.

Außerdem, wofür ist den bitte das Arbeitsamt da? Und warum wollen die Schleckermitarbeiter alle unbedingt einen Auflösungsvertrag unterschreiben? Damit der Insolvensverwalter etwa das Problem Mensch auf ganz unkomplizierte Weise los ist?
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30.03.2012 11:42 Uhr von Fabrizio
 
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sollten sich in APD umbenennen: asozialste Partei Deutschlands.

Subventionen gibt es von der FDP nur für wirklich notleidende Menschen wie Hoteliers, das ist doch bekannt.

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