28.03.12 14:56 Uhr
 275
 

Experten warnen: Bei Schäden in der Waschstraße liegt die Beweislast beim Autofahrer

Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins hat jetzt auf die Problematik bei Schäden hingewiesen, die in der Waschstraße entstehen. Laut einem aktuellen Urteil liegt die Beweislast in solchen Fällen nämlich beim Autofahrer.

Geklagt und verloren hatte in dem Fall eine Frau, deren Wagen mit dem Trockengebläse kollidiert war. Da es sich um eine Anlage handelte, bei welcher der Wagen hindurchgezogen wird, konnte trotz eines Gutachtens nicht abschließend geklärt werden, wer für den Schaden verantwortlich war.

Anders liegt der Fall, wenn es eine Waschanlage ist, bei der der Pkw hineingestellt wird und der Fahrer während des Waschvorgangs nicht anwesend ist.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Klage, Autofahrer, Schaden, Beweis, Waschanlage, Waschstraße
Quelle: auto-presse.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Opel Insignia erstmals komplett ungetarnt
Mobiles Halteverbot: Abschleppen nach 48 Stunden
EU und Verkehrsminister einigen sich auf PKW-Maut: 500 Millionen Euro Einnahmen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.03.2012 15:19 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
"Da es sich um eine Anlage handelte, bei welcher der Wagen hindurchgezogen wird, konnte trotz eines Gutachtens nicht abschließend geklärt werden, wer für den Schaden verantwortlich war. "

Weil dabei eben der Fahrer im Auto sitzen bleibt und somit auch bremsen oder sonstige Dummheiten machen könnte.
Somit weiß man nicht, ob die Anlage nen Defekt hatte oder eben die Fahrerin Unsinn gemacht hat.
Kommentar ansehen
28.03.2012 15:55 Uhr von iarutruk
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
@Jolly Roger hättest du deinen Kommentar genauso geschrieben, wenn ein Mann hinter dem Steuer gesessen hätte?

Ich denke kein Mensch, der solch eine Waschanlage nutzt, wird sich groß während dem Waschgang lenken, den Motor starten, bremsen oder dergleichen machen. Außerdem achtet auch der Arbeiter, der das Auto vorreinigt, dass der Gang ausgelegt und der Motor ausgeschaltet ist.
Kommentar ansehen
28.03.2012 16:28 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@iarutruk: "..... hättest du deinen Kommentar genauso geschrieben, wenn ein Mann hinter dem Steuer gesessen hätte?"

Klar.
Erfahrungsgemäß verursachen mehr Männer solche Schäden, weil sie vermutlich der Meinung sind, weder die schriftlichen noch die mündlichen Anweisungen befolgen zu müssen und/oder es besser zu wissen.

"Ich denke kein Mensch, der solch eine Waschanlage nutzt, wird sich groß während dem Waschgang lenken, den Motor starten, bremsen oder dergleichen machen."

In der Regel nicht.
Es reicht aber auch schon, wenn die Dame in diesem Fall versehentlich nur kurz die Bremse antischt. Der Sachverständige/Gutachter konnte das hier wohl auch nicht ausschließen.

Ansonsten habe ich ein paar Geschichten, speziell über Waschstraßen, die man eigentlich nicht für möglich halten würde. Da würde ich auch keinem Absicht unterstellen ;-)
Kommentar ansehen
28.03.2012 16:50 Uhr von Runenkraft
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Schade dass nirgendwo steht, was genau beschädigt worden ist.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Angela Merkels Ex-Ehemann findet ihre Flüchtlingspolitik gut
Freiburg: Mutmaßlicher Mörder stellte sich selbstbewusst auf Facebook dar
Düsseldorf: Supermarkt-Räuber fällt während Überfall in Ohnmacht


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?