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Panama: 18-Jähriger nach vier Wochen auf Pazifik gerettet - Seine Freunde verdursteten

Alexis Adrián Vásquez de La Cruz (18) stach am 24. Februar gemeinsam mit zwei Freunden in San Carlos, einem Ort westlich von Panama-Stadt, in See. Mitten auf dem Pazifik erlitt ihr Fischkutter plötzlich einen Motorschaden.

Einen Monat und tausend Kilometer später entdeckte die Küstenwache den erschöpften jungen Mann in der Nähe der Galapagos-Inseln. Seine Freunde haben es nicht geschafft, sie erlagen ihrem Durst.

Alexis Adrián Vásquez de La Cruz überstand die Zeit durch das Trinken von Regenwasser und dem "Genuss" rohen Fisches. Am Dienstagabend gegen 18:00 Uhr wurde er von Polizei und Familie ins Krankenhaus gebracht.


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WebReporter: FuchsPhone
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: See, Freunde, Überleben, Panama, Schiffbruch, Verdursten
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2012 14:44 Uhr von Der Herdecker
 
+40 | -7
 
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Die Frage ist warum haben seine Freunde das nicht auch gemacht ...
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28.03.2012 15:24 Uhr von Omnomnymous
 
+49 | -0
 
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Der: Motor ist ausgefallen, nicht die Fischermentalität, noch die Netze etc. Der Durst in so einer Situation das schlimmste Problem, Fische gibts ja genug. Aber wer Bear Grylls kennt weiß was man in so einer Situation am besten tut :D
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28.03.2012 15:27 Uhr von machi
 
+54 | -0
 
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rofl @Warpilein2: Wie schnell du deine Kollegen essen würdest obwohl noch genug Fisch da ist ^^
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28.03.2012 15:30 Uhr von Pr1nZ_iVe
 
+3 | -9
 
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und mit dem Motor ist auch gleich das Funkgerät hopps gegangen?

Oder der Name des Schiffs, war auch gleichzeitig der Preis...

[ nachträglich editiert von Pr1nZ_iVe ]
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28.03.2012 15:38 Uhr von sandra89
 
+1 | -13
 
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28.03.2012 16:03 Uhr von iarutruk
 
+14 | -4
 
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@Prinz ohne Motor kein Strom und ohne Strom kein Funkgerät.

Vielleicht haben seine Freunde das auch gemacht. Er wäre vielleicht 2 Tage später auch gestorben.
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28.03.2012 16:44 Uhr von Python44
 
+3 | -12
 
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@ 3Pac: 1. Mitten auf dem Ozean gibt es so gut wie keine (kleinen) Fische, die man eben mal so angeln kann...
2. Ich hab noch auf keinem einzigen Fischkutter Angeln gesehen. Fischer benutzen Netze !
3. Wenn er den Fisch, den er vor dem Motorschaden an der Küste gefangen hat, nach 4 Wochen noch roh gegessen hätte, wäre er auch nicht mehr am Leben ;o)
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28.03.2012 17:11 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -1
 
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@machi: Denk mal nach! Wenn Du Deine toten Kollegen essen willst, musst Du es recht zügig nach deren Tod tun, denn nach ein paar Tagen sind sie ungeniessbar auf Grund der Fäulnis.
Da kannst Du nicht erst warten, bis Dir der Fisch ausgeht und dann schauen, was noch essbar ist.
Außerdem enthält das Blut viel Süsswasser und wichtige Spurenelemente.

Dazu kommt, dass wenn das eigene Überleben in Gefahr ist, irgendwelche unsinnigen Konventionen völlig an Bedeutung verlieren.

Stell Dir das Angeln mit improvisierter Leine (aus der Notausrüstung, nehme ich an) mal nicht so einfach vor. Wenn Du drei Tage nichts fängst, ist der Hunger schon riesig.

Er hat aber ja seine Kollegen gar nicht gegessen, sondern genügend geangelt/gefischt.
Von daher erübrigt sich die Diskussion an dieser Stelle. :-)
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28.03.2012 18:07 Uhr von SeriousK
 
+0 | -5
 
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ich frag mich echt warum seine kolegen da nicht mitgemacht haben ich mein irgendwann muss man doch soweit sein das man nachdenkt wie man überlebt, irgendetwas stimmt da nicht....ausserdem der lässt doch ned seine kolegen verdursten 0.o
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28.03.2012 18:12 Uhr von Boron2011
 
+2 | -9
 
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Mit etwas Grips hätten die Jungs Wasser zum kochen bringen müssen, um das Kondenswasser wieder aufzufangen (Destille). Selbst wenn die keine Elektrizität zum Kochen hatten, hätte man ein kleines Feuer (Holz) entfachen können oder sich aus Metallteilen einen Reflektor bauen können, um das Sonnenlicht zu nutzen. Mittel und Wege gibt es genug. Not macht doch bekanntlich erfinderisch, oder nicht?

Und um kein destilliertes Wasser trinken zu müssen, hätte schon die Zugabe von einer winzigen Menge Salz gereicht, um das Wasser ausreichend zu mineralisieren. Ich denke so wären die beiden Freunde auch noch am leben.

Ich meine, wer in so einer Notsituation nicht zum kleinen McGuyver mutiert und seinen Grips benutzt, um zu überleben, ist selbst schuld. Wozu lernt man all die Grundlagen über Chemie und Physik, wenn man sie in solch einer Situation nicht anwendet?
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28.03.2012 18:22 Uhr von moloche
 
+7 | -3
 
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Boron2011: destilliertes Wasser kann man bedenkenlos trinken. Regenwasser ist auch nichts anderes als destilliertes Wasser. Und manches MIneralwasser hat solch wenig Mineralien, das der Unterschied zw. destillierten Wasser sehr gering ist.
Ist einfach auch eine modern legend das man dest. Wasser nicht trinken kann.
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28.03.2012 19:18 Uhr von Fireproof999
 
+5 | -2
 
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@boronn: Selten sowas engstirnig dummes gehört! Glaube kaum das die Jungs in Panama die gleiche Bildung erfahren durften wie du! Ausserdem hat ja schon jemand hier beschrieben das ein Fischkutter in Panama nicht unbedingt für uns ein "Fischkutter" sein muss.
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28.03.2012 20:18 Uhr von Odino
 
+4 | -0
 
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@ moloche: Beim Trinken von destilliertem Wasser in üblichen Mengen sind keine akuten gesundheitlichen Risiken zu befürchten. Bei stark übermäßigem Konsum besteht jedoch die auch bei normalem Wasser vorhandene Gefahr einer Wasservergiftung. Zitat der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): „Die ausschließliche Verwendung von destilliertem Wasser kann bei einer einseitigen Ernährung zu einer Verarmung des Körpers mit Elektrolyten führen“.

In einigen Gebieten der Erde (beispielsweise Südostasien) wird destilliertes Wasser industriell in Flaschen abgefüllt, verkauft und von vielen Menschen als besonders „reines“ Trinkwasser bevorzugt.

Michael Fromm von der Charité meint zur maximalen Trinkmenge destillierten Wassers, über mehrere Tage verteilt, relativierend:

„Die Niere kann den Harn maximal bis auf 50 mOsmol/l verdünnen, Ausscheidung also weniger als 25 mmol NaCl pro Liter Harn. Die Na+-Konzentration im Plasma darf bis etwa 120 mmol/l sinken, ehe Symptome auftreten, also eine Verringerung um 25 mmol/l. Cl- ist vergleichsweise unwichtig. Das Verteilungsvolumen für NaCl im Plasma plus Interstitium ist 25 % des Körpergewichts, also 17 Liter bei 70 kg. Ein nierengesunder Mensch könnte also theoretisch insgesamt 17 Liter Wasser ohne Zufuhr von Elektrolyten trinken.“[1]

Destilliertes Wasser ist also erst in großer Menge gefährlich und nur dann, wenn auch über die Nahrung die dadurch fehlende Elektrolytmenge nicht ausgeglichen wird. Eine akute Gefahr für den Körper ist destilliertes Wasser jedoch (allerdings ebenso wie normales Trinkwasser), wenn es direkt ins Blut gelangt (z. B. über eine Infusion). Dann können Körperzellen wegen des Osmosevorgangs zerplatzen (siehe Hämolyse und Isotonie).[2]

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/...
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28.03.2012 21:12 Uhr von HansiHansenHans
 
+3 | -0
 
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man: kann auch bis zu einen gewissen punkt das meerwasser in geringen mengen trinken. nur halt nicht zuviel und zu oft.

http://www.spiegel.de/...

beste quellen:
regen, urin, wie schon beschrieben fischblut, und evtl ne destilieranlage aus plastikflaschen und tüten
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29.03.2012 14:35 Uhr von omar
 
+0 | -0
 
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Survival of the fittest? Ich vermute er hatte die beste körperliche Verfassung von den dreien. Nachdem die anderen beiden verdurstet sind, blieb mehr Regenwasser für ihn übrig. Dadurch wurden seine Chancen besser, so dass er länger überlebt hat...

Was in der News leider nicht geklärt wird:
• Wieso wurde kein SOS gefunkt? => Vermutlich wäre dann eine schnelle Rettung möglich gewesen.
• Was hat er mit den Leicher seiner Freunde gemacht? => Ein Monat auf nem Schiff, in tropischen Breitengraden.... hmm, tolles Aroma....

[ nachträglich editiert von omar ]

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