28.03.12 11:54 Uhr
 309
 

Doktoranden sind wütend: Sie fordern Arbeitsverträge statt Stipendien

Viele Doktoranden finanzieren das Schreiben ihrer Dissertation mit einem Stipendium. Doch genau diese Art von Bezahlung macht viele Jung-Akademiker nun wütend.

Die Doktoranden empfinden die Stipendien, die beispielsweise vom Max-Plank-Institut vergeben werden, als Abspeisung. Sie fordern richtige Arbeitsverträge, denn in den Stipendien sind keinerlei Sozialleistungen enthalten.

Ein Stipendium beträgt meistens zwischen 1.000 und 1.365 Euro, doch davon müssen sich die Doktoranden selbst krankenversichern. Eine Renten- und Pflegeversicherung ist nicht enthalten, so dass sich die Stipendiengeber sehr viel Geld sparen, so die Doktoranden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Versicherung, Abschaffung, Wut, Sozialleistung, Stipendium, Doktorand
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Football Leaks" deckt zweifelhaftes Geschäftsgebaren im Profi-Fußball auf
Chipanlagebauer Aixtron: Obama blockiert Übernahme durch chinesischen Investor
Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.03.2012 12:26 Uhr von Noseman
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Man muss sich vor Augen halten: dass Doktoranden in einem Alter sind, in dem andere meist eine Familie gründen oder dies schon getan haben.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Joker Verschwörungstheorien spielen dem IS in die Hand
Der Osten hetzt gegen Flüchtlinge, meint aber die Deutschen.
Al Pacino ist weniger homophob, als der deutsche Hip Hop


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?