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Wissenschaftler entdeckten die bisher ältesten Planeten im All

Wissenschaftler haben zwei Planeten entdeckt, die mit ihren 12,8 Milliarden Jahren die bisher ältesten im Universum entdeckten Planeten sind.

Mit diesem Alter sind die beiden jupitergroßen Planeten nicht mal eine Milliarde Jahre jünger, als das Universum selbst.

Beide umkreisen eine sehr alte metallarme Sonne, die von uns 375 Lichtjahre entfernt ist. Dieser Umstand widerspricht allerdings die bisherige Vorstellung von der Entstehung von Planeten.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Wissenschaftler, All, Universum, Planetensystem
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2012 09:58 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Und alle sind se rund ^^

Das muss eine Verschwörung sein *g
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28.03.2012 11:04 Uhr von DeafNut
 
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Ich verstehe einfach nicht wie das Alter der vermeintlichen Planeten überhaupt Überprüft / Nachgewiesen werden kann? Bei der Entfernung können das meiner Meinung nach doch nur reine Spekulationen sein.
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28.03.2012 11:18 Uhr von Akaste
 
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@DeafNut: Mit einem guten Teleskop die Jahresringe zählen^^

Spaß beiseite, ich kann mir mit meinem Laienwissen auch nicht erklären wie manche festellungen getroffen werden von Planeten die man nicht mal sehen kann, soweit ich gehört habe können wir doch gerademal am flackern des Zentralsterns erkennen ob das System Planeten besitzt, wie man von dort aus auf das Alter und in anderen Fällen auf die Zusammensetzung der Athmosphäre (vor einiger Zeit wurde ein Planet mit Wasservorkommen gemeldet) schließen kann, ist mir schleierhaft, weniger interessant wird es dadurch aber auch nicht, man braucht keine kleinen grünen Männchen um sich für den Kosmos zu faszinieren :-)
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28.03.2012 11:21 Uhr von Akaste
 
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@Bibabuzzelmann: nicht rund, zufrieden?^^

http://www.planetdamage.com/...
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28.03.2012 13:20 Uhr von ArrowTiger
 
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@Nep: -- "man kann ohne weiteres das Alter des Sterns ermitteln. Hat was mit der Masse, und der aktuellen Zusammensetzung zu tun. Ist einfach eine äußerst zuverlässige Rechnung. Natürlich nicht auf ein Jahr genau, aber in den Größenordnungen von Milliarden Jahren."

Naaaaa jaaaa.... ;-)

Ich denke mal, daß es heute nicht mehr gar so schlimm ist, wie Anfang des 20. Jahrhunderts, dennoch: Ich empfehle, sich einmal die Bücher von Charles Fort (hier besonders "Neuland") zu Gemüte zu führen. Fort war ein Datensammler und Skeptiker vor dem Herrn, und hatte besonders auch die Astronomie auf dem Kieker.

Jeder "großen Entdeckung" standen da unzählige Fehlschüsse "großer Astronomen" entgegen, sodaß die Astronomie eher ein Ratespiel mit Zufallstreffern als eine ernsthafte Wissenschaft wäre. Vor allem, wenn Entdeckungen angeblich auf Berechnungen fußten, lagen die Astronomen meist sehr weit daneben.

In die Annalen der Astrologie sind natürlich immer nur die Treffer eingegangen, die Fehlleistungen hielt man schön bedeckt. Und wie gesagt: hier geht es nicht um unbekannte Leute, sondern um damals große Namen der Astronomie.

Fort sagte zur Astronomie mal sinngemäß: "ein geeigneter Ort für astronomische Forschung wäre ein dunkler, fensterloser Keller - obwohl es zur Not auch ein Observatorium sein dürfe...". Und das Astronomen und Astrologen sich nicht wesentlich unterscheiden würden... =8-D
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28.03.2012 14:20 Uhr von aral
 
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@ArrowTiger: Nachdenken! Damit eine astronomische Entdeckung als *falsch* erkannt werden kann, muß das Gegenteil bewiesen werden. Das ist aber ebenso eine große Entdeckung - nur mit anderem Vorzeichen.

Da die Widerlegung ebenso die Astronomie erfordert, ist die Aussage schlichtweg falsch, daß es viel mehr Fehlleistungen als Entdeckungen gibt. Hier mal ne einfache Rechnung:

"echte" Entdeckungen nach Deiner Definition: X
Fehlentdeckungen: Y
Entdeckungen, die nötig waren, um die Fehlentdeckungen als solche zu erkennen: Y (mindestens)

Das Verhältnis von echten Entdeckungen zu Fehlschlüssen ist also (X+Y)/Y und damit immer größer als eins.
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28.03.2012 14:32 Uhr von ArrowTiger
 
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@aral: -- "Damit eine astronomische Entdeckung als *falsch* erkannt werden kann, muß das Gegenteil bewiesen werden."

Nein, nicht ganz. ;-) Wenn Astronomen das Erscheinen eines Kometen mehrfach "mit Sicherheit" berechnet hatten, das Ding aber dennoch nicht auftaucht, reicht das schon aus als Gegenbeweis. ;-) Gleiches mit Umlaufbahnen und -zeiten, z.B. von Neptun.

Oder wenn die "Bestätigung" eines von einem Kollegen berechneten, aber dann doch nicht vorhandenen Begleitsterns, aufgrund eines Linsenfehlers erfolgte, etc. pp.

Charles Fort hat sein Leben damit verbracht, Informationen aus den Archiven dieser Welt zu sammeln (von ca. 60.000 Notizen ist die Rede) und miteinander zu verknüpfen. Und dabei kamen dann u.a. eben viele solche Dinge zum Vorschein.

Ich behaupte ja nicht, daß die Astronomie heute noch in einem solch desolaten Zustand ist, wie um 1920 herum. Aber man sollte viele Ergebnisse dann doch lieber mit einer gewissen Vorsicht genießen. Die Beiträge von Akaste und DeafNut sind so unberechtigt nicht!
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28.03.2012 14:56 Uhr von Renshy
 
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dan ist die sonne aber auch die älteste oder?
ich dachte die sonnen leben nich so lange wie planis?
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28.03.2012 16:22 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@Akaste: "nicht rund, zufrieden?^^"

Ok, Ausnahmen bestätigen die Regel :)

Glaub da oben is alles rund, selbst die Erde....obwohl die ja eigentlich ne Scheibe ist lol
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28.03.2012 22:14 Uhr von Vat69
 
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ähhhm: wie kann es sein das die Planeten über 12 Mrd.Jahre alt sind und ihre Sonnen grade mal 375 Lichtjahre entfernt ist. Oder sehe ich da etwas falsch

[ nachträglich editiert von Vat69 ]
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29.03.2012 18:55 Uhr von Akaste
 
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@Vat69: übersetzt fragst du grad das selbe wie:

Wie kann es sein, dass die Bäckerei im Nachbarort schon seit 10 Jahren besteht, wo sie doch nur 3 Kilometer entfernt ist.