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Schweiz: Obergericht verschärft Urteil gegen Todesraser nochmals (Update)

In der Schweiz sorgte der Prozess um einen Todesraser unlängst für viel Aufsehen (ShortNews berichtete). Der Hauptangeklagte war mit seiner gegen ihn verhängten Strafe von fünf Jahren und acht Monaten nicht einverstanden und zog in die nächste Instanz.

Jetzt fiel dort das Urteil. Doch dieses dürfte dem Angeklagten nicht gefallen. Der Richter am Solothurner Obergericht kassierte das erste Urteil und legte nochmals nach. Nun muss der Angeklagte für sechs Jahre ins Gefängnis.

Der Mann wurde unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung, vorsätzlicher schwerer und vorsätzlicher einfacher Körperverletzung für schuldig befunden. Der Staatsanwalt hatte im Berufungsprozess sogar sieben Jahre Haft gefordert.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Gericht, Urteil, Strafe, Richter, Verschärfung
Quelle: www.blick.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2012 08:47 Uhr von -hc-
 
+62 | -4
 
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haha: Damit hat er wohl nicht gerechnet!!!
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28.03.2012 08:48 Uhr von bodensee1
 
+41 | -3
 
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Recht so: 6 Jahre Ruh von dem ....
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28.03.2012 08:56 Uhr von jaycee78
 
+55 | -9
 
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gerechtes Urteil: In Deutschland wäre Nekti T. wohl mit Bewährung davon gekommen.
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28.03.2012 09:14 Uhr von Edelbert88
 
+27 | -3
 
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Klassischer: Selfpwn, würde ich sagen. Genau so geht das. Ich hätte gerne die Fresse gesehen.
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28.03.2012 09:22 Uhr von NGC4755
 
+39 | -4
 
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Sehr Gut! Kompliment an die Schweizer Justiz!
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28.03.2012 09:49 Uhr von falkz20
 
+13 | -7
 
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in Deutsche gäbs nur ein DU DU DU!! uns sonst nix!!

Daumen hoch für den Richter ;)
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28.03.2012 10:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -11
 
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Urteil wäre in Deutschland genauso ausgefallen zumal ich der Sache nicht ganz traue. "Vorsätzliche Tötung" wie in der Quelle ist eigentlich Mord.
Aber auch Totschlag (töten eines Menschen ohne selbst der Mörder zu sein) wird nicht unter 5 Jahren gehandelt.
Somit wäre in Deutschland das Urteil auch nicht unter 5 Jahre gekommen.
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28.03.2012 11:14 Uhr von sagnet23
 
+11 | -3
 
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@ThomasHambrecht: Vorsätzliche Tötung in Deutschland != Mord

Es muss mindestens en Mordmerkmal Vorhanden sein: Niederer Beweggrund, wie auch immer.
Passt zwar meistens, aber ich denke es wird sicherlich auch mal ein Fall zu finden sein bei dem es anders liegt.
Was den Raser angeht: In Deutschland wir man ihm nie einen Raser den Vorsatz nachweisen können, dass er jemanden umlegen will, es beibt bei dem "Billigend in Kauf nehmen", und damit grob fahrlässig.
Das Urteil ist schon mal Richtungsweisend, und wenn man es hier in D genauso hinkriegt, dann wären wir schon einen Schritt weiter
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28.03.2012 11:43 Uhr von dommen
 
+11 | -1
 
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Nicht nur dass dieses Arschloch: nicht mal ansatzweise Reue zeigt. Vor der zweitinstanzlichen Anhörung posierte er auch noch vor Fotografen, in dem er, den Mittelfinger in die Kamera haltend, einen auf dicke Hose machte. Eine Verhöhnung des Opfers, dessen Familie und des ganzen Landes. Zu gern hätte ich sein Gesicht gesehen, als der Richter noch einen draufgesetzt hat!
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28.03.2012 14:35 Uhr von omar
 
+6 | -1
 
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Recht so???? "Der Mann wurde unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung, vorsätzlicher schwerer und vorsätzlicher einfacher Körperverletzung für schuldig befunden. Der Staatsanwalt hatte im Berufungsprozess sogar sieben Jahre Haft gefordert."
=> Für mich ist die Strafe immer noch zu niedrig...
:(
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28.03.2012 14:56 Uhr von Bigobelix
 
+4 | -0
 
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bei der geringen Strafe: muss ich echt drüber nachdenken, wie lange ich meine Alte noch ertragen will, denn in 6 Jahren wäre ich wieder raus... :-)
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28.03.2012 16:35 Uhr von CherryCoke61
 
+1 | -1
 
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In Deutschland hätte der Staatsanwalt genau die gleiche Strafe für den gefordert. Das kann man drehen und wenden wie man will, jeder, der schonmal mit 180 einen Unfall auf der Autobahn hatte, und dann von der Versicherung einen Brief bekommen hat, dass die nicht zahlt, weil man die Richtgeschwindigkeit zu stark überschritten hatte, weiß das.

Der Verurteilte hat billigend in Kauf genommen, dass Menschen verletzt werden. Anders als sagnet23 es darstellt, nämlich als grob fahrlässig, betrachtet die Justiz so etwas als Eventualvorsatz, der wie der tatsächliche Vorsatz behandelt wird.

Ob es jetzt Totschlag oder Mord hier in Deutschland wäre, darüber kann man streiten. Das tolle an diesem Rechtssystem ist, dass, anders als in den USA, das Gericht eine neue Strafgrundlage jederzeit durch einen rechtlichen Hinweis vermerken kann. Andererseits, er ist schnell mit seinem Auto unterwegs gewesen, war dafür aber nicht geeignet, also war das Gefährt in seinen Händen eine Waffe. Die Leute, die gestorben und verletzt worden sind, haben sicher nicht damit gerechnet, insofern waren diese wehrlos aufgrund ihrer Arglosigkeit, was das Mordmerkmal der Heimtücke begründen würde.

So oder so... 6 Jahre dafür, dass er eine Menge Menschen verletzt hat (sind ja auch die Angehörigen)? 3 Mahlzeiten am Tag, Duschen, Freizeitprogramm... da sollte sich dringend was ändern...

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