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Bundestagspräsidenten Norbert Lammert kritisiert Trollerei im Internet

Trollereien und Shitstorms im Internet kritisierte jetzt Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (CDU).

Lammert sagte: "Wir beobachten im Internet an vielen Stellen eine Art der Auseinandersetzung, die in Aggressivität, Wortwahl und Tonlage die Grenzen überschreitet."

Lammert ist der Meinung, dass sich dieselben Personen bei der Offenlegung ihrer Identität im Internet anders verhalten würden. Es entstünden dadurch zurzeit zwei Öffentlichkeiten. Eine virtuelle und eine reale.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Beleidigung, Shitstorm, Norbert Lammert, Troll
Quelle: winfuture.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2012 09:07 Uhr von Klassenfeind
 
+17 | -21
 
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Da s sollten sich alle Internettrolle zu herzen nehmen...
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27.03.2012 09:07 Uhr von Mankind3
 
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Eine offenlegung der Identität im Internet würde nur dazu führen das viele Leute aufhören würden ihre Meinung zu posten.

Es mag zwar eine Trolle abschrecken, aber wenn man plötzlich gefahr laufen würde auf Grund seiner Meinung Besuch vor der Türe zu haben, nein danke.

Oder auch das man Jobs nicht bekommt weil man andere ansichten hat als der Personalchef der Firma.

Die Angabe realer Daten im Internet ist etwas das freiwillig bleiben sollte, einen zwang halte ich einfach nicht für richtig.
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27.03.2012 09:22 Uhr von Pilzsammler
 
+60 | -0
 
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Politiker: sind doch die Könige des Shitstorms und Trollen :)
Nur das sie auch noch Geld dafür bekommen :(
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27.03.2012 09:32 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Als ob Trollerei sich durch Hetze, Beleidigung und Aggressivität auszeichne...dachte eher an Faktenverdreher und hyperaktive Spaßvögel, bzw. solche, die sich aus allem ´nen Spass machen, vorallem dort wo Spaß eher unangebracht ist.
Warum bauen solche Politikgestalten eigentlich immer auf Zwang und Kontrolle, sprich Offenlegung der Personalien, anstatt an der generellen Knigge/Moral zu arbeiten? Alles was diese Pappnasen der Verrohung der Gesellschaft entgegensetzen, ist noch mehr Überwachung und Kontrolle, Supi.
Immer diese Nachhaltigkeit und Reflektion von Argumenten....schlimm, das! /fnord

edit:
"Es entstünden dadurch zurzeit zwei Öffentlichkeiten. Eine virtuelle und eine reale."

Zur Zeit...is klar. Opa Lammert ist aufgewacht ^.^

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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27.03.2012 09:47 Uhr von derSchmu2.0
 
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Ja klar..damit wird also langsam: die Meinungsfreiheit im Netz untergraben...
Klar gibts Trolle, auf die man getrost verzichten kann, aber wenn jede nicht herb gemeinte Aeusserung als Beleidigung direkt vor Gericht landen wuerde, waere damit jedem eine Meinung untersagt, solange sie einem anderen nicht passt.
Nehmen wir doch mal die gerne angewandte Unschuldsvermutung als Stilmittel, wie sie gerne als Argument zur Vorratsdatenspeicherung etc genutzt wird:
"Wer sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, braucht auch nichts zu fuerchten."
Wenden wir diese mal auf Meinungen und Politiker an:
"Wer keinen Mist baut, braucht auch keine schlechten Meinungen zu fuerchten."

Aber naja, die Politik hat das Internet und die Community komplett verpasst...was nun an Blogs und Tweets etc von den Herren als Akzeptanz der Webgemeinde angesehen wird, ist nur ein missglueckter Versuch die Netzgemeinde mit aufgewaermten Bullshit, der in anderen Medien funktioniert, fuer sich zu gewinnen in der Annahme, dass dies eine Offenheit gegenueber dem Internet darstellen wuerde.
Statt sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, wird sie dann lieber als Hexenwerk angesehen, da hilft dann auch ein Guttenberg als Internetexperte nicht wirklich.

Die Frage ist da nur, ob sich an dieser Einstellung etwas aendern wird oder nicht? Bei S21 war/ ist noch die Einstellung im Netz gegen dieses Projekt doch recht weit verbreitet gewesen...in der Wahl dann sah es ganz anders aus...
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27.03.2012 09:49 Uhr von freakyng
 
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Die Politiker haben Angst Angst vor einem riesigen Medium, welches Weltweit einsehbar ist, in dem jeder seine Meinung vertreten kann. Nur unter dem Deckmantel der Anonymität ist Gewährleistet, dass jemand der aus spontaner Wut oder sonstwas schreiben kann "Ich jage den Bundestag in die Luft, wenn das so weiter geht", ohne, dass man gleich registriert und abgestempelt werden kann oder dergleichen.
Unsere kontrollwütigen Staatsoberhaupte haben leider ein Problem damit, dass sich das Internet (noch) nicht regulieren lässt wie Zeitungen, Radio und andere Medien!

http://de.wikipedia.org/...
Wenn bei sowas die Partei noch ihre Finger im Spiel hat, ist das viel toller als das Internet!

[ nachträglich editiert von freakyng ]
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27.03.2012 10:02 Uhr von freakyng
 
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kleiner Nachtrag: Auch, wenn ein "Shitstorm" oder dergleichen nicht unbedingt die feine Art ist, bzw an sich zu nichts führt, zeigen die Reaktionen der Politiker doch, welch großes Problem sie mit einem Medium haben, welches sie nicht vollständig unter Kontrolle haben. Das ist eine Machtlosigkeit, gegenüber der freien Meinungsäußerung der Bevölkerung, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gegeben hat.

[ nachträglich editiert von freakyng ]
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27.03.2012 10:06 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@freakyng: "Nur unter dem Deckmantel der Anonymität ist Gewährleistet, dass jemand der aus spontaner Wut oder sonstwas schreiben kann "Ich jage den Bundestag in die Luft, wenn das so weiter geht", ohne, dass man gleich registriert und abgestempelt werden kann oder dergleichen."

Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, aber wenn du sowas schreibst und eine staatliche Stelle dieser Aussage Relevanz beimisst, dann hilft dir die aktuelle Form der "Anonymität" gar nichts. Der Staat kann recht leicht deine tatsächliche Identität herausfinden.

Für was hat die Anyonmität also noch einen Sinn im Internet, wenn sie nicht vor staatlicher Repression schützt? Genau, sie hilft z.B. hier bei Shortnews andere Leute zu beleidigen und sich über sie lustig zu machen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Was kann im schlimmsten Fall passieren? Man wird gesperrt und meldet sich mit einem neuen Nick an.

Die Möglichkeit, anonym die eigene Meinung zu veröffentlichen ist ein wichtiges Gut, und wird auch benötigt um staatlichen Repressionen entgegen zu wirken. Aber dass viele diese Freiheit für Hetze und hohe Aggresivität nutzen, sieht man eigentlich auch immer sehr schön in Shortnews.
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27.03.2012 10:08 Uhr von Klassenfeind
 
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@ Klickklaus: Ich dachte mir schon..früher oder später entdeckt zu werden..aber was Du übersiehst,ich greife niemanden an,leben und leben lassen, das ist für mich die Premisse...hier und auch im Forum...
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27.03.2012 10:10 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Najo: Ich hab da schon Bilder aus Japan oder so gesehn, da prügeln sie sich auch mal in der Regierungsetage.....und selbst bei uns im Bundestag gibts schon mal Beschimpfungen....die sind auch nicht besser, obwohl sie jeder kennt lol

Aber Recht hat er schon, seid lieb zu mir :)
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27.03.2012 10:15 Uhr von artefaktum
 
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Wurde ohne Internet denn früher nicht geflucht, geschimpft und beleidigt?
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27.03.2012 10:16 Uhr von freakyng
 
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@derNameIstProgramm: Es ist eine Frage des Aufwandes, wenn jeder mit einem Internetpass oder was sie sich schon alles überlegt haben online ist, wo ist dann der Aufwand? Wieviel höher ist der Aufwand, wenn auch nur ein Nickname benutzt wird? Natürlich gibt es nachwievor Mittel und Wege, keine Frage. Aber wenn 0 Aufwand betrieben werden muss, dann ist das doch schon angenehm, wenn jemand was unangenehmes schreibt, oder? Ich denke wer wirklich etwas kritisches veröffentlichen will, wird sich schon nochmal andere Gedanken um seine Anonymisierung machen.
Natürlich gibt es auch viele Trolls etc, na und? *mimimi* MAMI DER HAT MICH ARSCH GENANNT!
Ganz ehrlich? Wer über sowas nicht drüber steht, hat meiner Meinung nach im Internet verloren. Natürlich gibt es Leute, die es nur zum trollen verwenden, aber kann ich mich nur wiederholen, NA UND? Wieviele Millionen trollen nicht über das Internet?
Das ist wie Stuttgart 21, eine kleine Menge sticht heraus, weil sie sich auffälliger als der Rest verhält, das heißt aber bei weitem noch nicht, dass sie auch in der Mehrheit sind. Leute die trollen sind eine Minderheit, die man einfach ignorieren sollte ;)
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27.03.2012 10:29 Uhr von fexinat0r
 
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SOTA: Was kommt endlcih der stop online trolling act???
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27.03.2012 10:49 Uhr von hboeger
 
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@Autor: Wieso "BundespräsidentEN" ? es gibt doch nur einen, also müßte es auch nur "Bundespräsident" heißen.
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27.03.2012 11:53 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Meinungsfreiheit: Der Preis der Meinungsfreiheit ist selbst beleidigt zu werden. Für Politiker ist das schon ein Problem, weil sie sich in der Öffentlichkeit bewegen müssen. Eine Äußerung - und schon kann es einen Sturm der Entrüstung geben.

Es ist aber nun einmal so, daß ein Politiker von seiner Partei aufgefangen wird, während den einzelnen Bürger niemand auffängt, wenn er offen mit seinem Namen seine Meinung sagt und dann womöglich negative Konsequenzen tragen muß. Folge: Er stellt seine Meinungsäußerungen ein.

Soviel zum Thema "Meinungsfreiheit" bei Darlegung der Identität.

Während in den Zeitungen Redaktionen darüber wachen, wer mit seiner Meinung unter der Rubrik "Leserbriefe" erscheinen darf, gibt es im Internet geradezu gigantische Möglichkeiten, seine Meinung loszuwerden. Das ist der qualitative Unterschied zu den alten Strukturen. Und so kommt dann auch ein "Shitstorm" zustande. Es können sich Leute äußern, die nie eine Chance bei Zeitungsredaktionen gehabt hätten. Der von Lammert geäußerte Unmut zielt darauf, den "Mainstream" zu konservieren.

Ich halte nichts von Offenlegung der Identität.

Das Problem der Beleidigung ließe sich lösen, wenn mehr Richterstellen zur Abarbeitung von Beleidigungsfällen geschaffen würden. Es müsste klar definiert sein, was als "unter die Gürtellinie" Geäußertes gilt. Aber Beleidigungen sind lediglich "Antrags"fälle. Aber da ständig Richterstellen abgebaut werden, wird eine solche "Lösung" kaum kommen. Also braucht es eine andere Lösung in diese Richtung. Wenn der Staat den Straftatbestand der Beleidigung lediglich als "Antrags"delikt behandelt, könnte das Thema auch auf Anwaltsebene abgearbeitet werden, auf der sowieso vorprozessual viele Verhandlungen geführt werden. Man senkt die Eingriffsgrenze in die Grundrechte zum Schutz von Grundrechten. Oder man siedelt solche Vorgehensweisen bei der Polizei an, die aber auch neue Stellen benötigt.
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27.03.2012 12:31 Uhr von Floppy77
 
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Wir können ja nicht alle im Bundestag trollen wie: die Damen und Herren Politiker, da muss man sich ja mit dem Internet begnügen.
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27.03.2012 12:48 Uhr von TheCatstein
 
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vermutlich hat Herr Norbert Lammert bei SN mitgelesen, daher sein Wunsch.

*zyn.Mod off*
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27.03.2012 12:51 Uhr von xjv8
 
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wenn: er das möchte kann er auch gerne eine Kopie meiner Kommentare in seinen Emailaccount bekommen. Würden sich die Damen und Herren Politiker so benehmen wie man es von ihnen erwartet, würde auch die Maulerei im Internet aufhören. Aber solange wir Verteidigungsminister haben die ihren Doktortitel zusammengeklaut haben und sich dann noch damit verteidigen, dass die Beschuldigungen absurd wären, muss die Politik im Internet nachlesen was das Volk denkt.

[ nachträglich editiert von xjv8 ]
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27.03.2012 12:56 Uhr von xjv8
 
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einen noch wo ist doch gleich der Satz gefallen: "Mit Verlaub Herr Präsident, sie sind ein AR***loch"

Und "sch" wurde nicht in Sternchen ausgedrückt. Soviel zur Wortwahl in unserem "Hohen Hause"

[ nachträglich editiert von xjv8 ]
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27.03.2012 13:28 Uhr von sicness66
 
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Bundestag: trolling since 1949...
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27.03.2012 13:45 Uhr von heinzinger
 
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@Minipet: Du hast aber eine große Fresse.

Ob du die ohne Anonymität im Internet auch hättest?
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27.03.2012 14:18 Uhr von Mordo
 
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Aus der Meldung: "Wir beobachten im Internet an vielen Stellen eine Art der Auseinandersetzung, die in Aggressivität, Wortwahl und Tonlage die Grenzen überschreitet."

====

Hat der noch nie Nachbarschaftsstreitigkeiten miterlebt? Oder Handgreiflichkeiten im Straßenverkehr um die Frage, wer wem die Vorfahrt genommen hat?

====

"Lammert ist der Meinung, dass sich dieselben Personen bei der Offenlegung ihrer Identität im Internet anders verhalten würden. Es entstünden dadurch zurzeit zwei Öffentlichkeiten. Eine virtuelle und eine reale."

====

[Zynismus]

Irgendwie muss man ja die Bevölkerung argumentativ darauf vorbereiten, dass man eines Tagen nur noch mit per Lesegerät angeschlossenem E-Perso in dieses Interdingsbums reinkommt.

[/Zynismus]
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27.03.2012 14:19 Uhr von ltcolumbo
 
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@ Sag_mir_Quando_sag: > "Das Problem der Beleidigung ließe sich lösen, wenn mehr Richterstellen zur Abarbeitung von Beleidigungsfällen geschaffen würden."

Woher nimmst du die Information das zuviele Anzeigen eingehen?

> "Es müsste klar definiert sein, was als "unter die Gürtellinie" Geäußertes gilt."

Unsere bestehenden Gesetze gelten auch im Internet, demnach ist es bereits klar definiert. Wenn ich hier (mehr oder weniger anonym) den Holocaust leugne oder dich als Arschloch beschimpfe, dann kannst du mich ohne Probleme anzeigen und dem wird auch nachgegangen.

Abgesehen davon ist das Recht auf Anonymität im Grundgesetz verankert:

> "In der Möglichkeit, die eigene Identität zu verschweigen, sah man vom Grundgesetz geschützt. "Die Verpflichtung, sich namentlich zu einer bestimmten Meinung zu bekennen, würde allgemein die Gefahr begründen, dass der Einzelne aus Furcht vor Repressalien oder sonstigen negativen Auswirkungen sich dahingehend entscheidet, seine Meinung nicht zu äußern", erklärte der zuständige Richter in der Begründung seines Urteils. "

http://winfuture.de/...
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28.03.2012 00:32 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@Itcolumbo: "Woher nimmst du die Information das zuviele Anzeigen eingehen?" (Itcolumbo)
Beleidigungsdelikte verursachen kein öffentliches Interesse. Deshalb sind sie Antragsdelikte. Offensichtlich wird doch das Thema "Beleidigung" berührt, wenn vom "Shitstorm" o.ä. die Rede ist. Nur weil keine Anzeigen eingehen, läßt sich jedoch nicht feststellen, daß das Thema "Beleidigung" kein Problem sei.

"Unsere bestehenden Gesetze gelten auch im Internet, demnach ist es bereits klar definiert."
Klar, wenn nicht das Thema der Anonymität wäre. Ähnlich wie bei der Pädophilie wird jetzt das Thema "Beleidigung" als Eintrittskarte für die Abschaffung der Anonymität instrumentalisiert. Offensichtlich wird sie als Problem dargestellt, weshalb es als Legitimitation zur Einführung von Klarnamen dienen soll.
"Wenn ich hier (mehr oder weniger anonym) den Holocaust leugne oder dich als Arschloch beschimpfe, dann kannst du mich ohne Probleme anzeigen und dem wird auch nachgegangen." (Itcolumbo)
Wie kommt dann Lammert auf diese Ideen?

"Abgesehen davon ist das Recht auf Anonymität im Grundgesetz verankert: (...)" (Itcolumbo)
Offensichtlich macht Lammert Stimmung für eine Änderung des Grundgesetzes.

Es ist doch offensichtlich so, daß es schwierig ist, bei Beleidigungen den richtigen Namen des Beleidigers zu erfahren. Ich habe jedenfalls ein solches Verfahren noch nicht durchgezogen. Es ist auch offensichtlich so, daß es sich anfallsartig um ein spontanes Massendelikt handelt, das nicht schnell zu bearbeiten ist. Deshalb diese Vorschläge. Wenn es kein Problem ist, sollte den Argumenten (z.B. in der Wochenzeitschrift "DIE ZEIT") der Wind aus den Segeln genommen werden - es könnte zu einer Kampagne ausarten.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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