26.03.12 15:53 Uhr
 822
 

EZB-Präsident Mario Draghi: Der Sozialstaat hat ausgedient

In einem Interview mit dem "Wall Street Journal" äußerte sich der Chef der Europäischen Zentralbank zur Zukunft Europas und den Strategien gegen die Schuldenkrise. Nach Draghis Meinung habe der traditionelle europäische Sozialstaat ausgedient.

Die hoch verschuldeten Euroländer seien gezwungen ihre Wirtschafts- und Sozialpolitik mit strukturellen Reformen anzupassen. Die Hoffnung auf chinesische Hilfe sei unrealistisch. Europa werde dadurch aber zwangsläufig zusammenwachsen.

Ob mit dem neuen griechischen Rettungspaket von 130 Milliarden Euro die Krise abgewendet ist, vermag Draghi nicht einzuschätzen. Als einzigen Ausweg führe ein strikter Sparzwang in ganz Europa zum Erfolg. Der Reichtum Europas um "jeden Einzelnen fürs Nichtstun zu bezahlen" sei vorbei.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Europa, Präsident, EZB, Mario Draghi, Sozialstaat
Quelle: www.wallstreetjournal.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.03.2012 15:53 Uhr von Teffteff
 
+25 | -1
 
ANZEIGEN
Keine Neuigkeiten von Draghi:
1. Der Sozialstaat ist Geschichte
2. Die Vereinigten Staaten von Europa werden vorbereitet.

Über was er aber scheinbar noch nicht nachgedacht hat:
3. Wollen das die Bürger?
4. Wird das Volk es so hinnehmen?

Wirtschaftspolitik ist keine Gesetzmäßigkeit, wie eine Naturwissenschaft, so wie Herr Draghi es darzustellen versucht.
Kommentar ansehen
26.03.2012 16:01 Uhr von vmaxxer
 
+22 | -0
 
ANZEIGEN
Wie wäre es dem Volk mehr zu geben und dem Kapital mehr zu belasten?
Achja, das gemeine Volk hat ja keine Lobby.

Es ist immer der gleiche Fehler: Die vermögenden können genügend Schlupflöcher nutzen um keine Steuern zahlen zu müssen.
Gleiches gilt für das Krankenkassensystem: Die zahlungskräftigen können sich aus der sozialen Verantwortung auskaufen (privat versichern) während die niedrigeren Klassen alle tragen müssen.
Kommentar ansehen
26.03.2012 16:05 Uhr von ArrowTiger
 
+17 | -0
 
ANZEIGEN
Falsch! Neoliberale Arschl*cher wie Mario Draghi, die nichts anderes im Sinn haben, als sich auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern, haben ausgedient!
Kommentar ansehen
26.03.2012 16:14 Uhr von Justus5
 
+13 | -0
 
ANZEIGEN
EUdSSR: Autor meint: "Die Vereinigten Staaten von Europa werden vorbereitet."

Ich denke: Die EUdSSR wird kommen.

Was wir tun müssen: Das EU-Personal Brüssel um 90% reduzieren, koste es, was es wolle.
Dann kann sich die Behörden-Hydra wieder mit Gurken und Glühlampen beschäftigen. Da hält sich der Schaden für die Allgemeinheit in Grenzen....
Kommentar ansehen
26.03.2012 16:45 Uhr von Katzee
 
+13 | -0
 
ANZEIGEN
Nicht der Sozialstaat: sollte Geschichte sein sondern die ausufernde Macht und Gier der Banken und Funktionäre. Der Staat besteht aus Menschen, ist eine Gemeinschaft und in einer Gemeinschaft sollten die Starken die Schwachen unterstützen, nicht die Starken die Schwachen ausbeuten, um ihre gewissenlose Gier zu befriedigen.
Kommentar ansehen
26.03.2012 17:01 Uhr von artefaktum
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
Der Sozialstaat hat ausgedient? So, so. Als es aber "Sozialhilfe" für die Banken gab, hörte man von den gleichen Leuten gar nichts.
Kommentar ansehen
26.03.2012 17:28 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
FAZ: Bringt uns Draghi die Inflation? Für den Rest bleibt auch noch eine Überraschung übrig: Inflation. Das Trommeln wird lauter:

1) FAZ: EZB-Chef Mario Draghi -Bringt dieser Mann uns Inflation?, siehe: http://www.faz.net/...
2) FAZ: Geldpolitik Zentralbanker warnen vor niedrigen Zinsen, siehe: http://www.faz.net/...

Wird allmählich die Katze aus dem Sack gelassen?
Fest steht, dass das System zum Zusammenbruch verdammt ist: Siehe: http://www.youtube.com/...

Im Übrigen: Berlin kennt will die Target-Problematik nicht wahrhaben, siehe: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/...

Transferunion oder Zusammenbruch des Euros mit Verlust sämtlicher Sparvermögen, die als Assets bei der Bundesbank landeten - so lautet die bittere Folge des Versagens in Berlin. Die Transferuinion bedeutet vornehmlich die Abschaffung des Sozialstaates in Deutschland. Da Europa von Bankern und Unternehmern gesteuert wird, ist das der wahrscheinliche Weg.

Das Lügen-Duo Merkel und Schäuble haben Deutschland verkauft, die politischen Folgen sind unkalkulierbar.

Und wann glauben endlich die Beamten dran? Denn hohe Pensionen haben längst ihre Berechtigung verloren (dazu gab es kürzlich einen TV-Beitrag).

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen
26.03.2012 19:07 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
Hängt ihn höher! Man sollte seinen Kopf aufspießen und durch Europa tragen...

Die Machthaber zeigen ihre blutverschmierte Fratze..
Kommentar ansehen
27.03.2012 00:31 Uhr von Zitronenpresse
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@Mario Draghi: Danke Arschloch! Nicht zuletzt Deinetwegen haben wir den Salat, und jetzt kommt dieser Verbrecher auf die Idee, WIR sollen UNSEREN Sozialstaat abschaffen, damit sich sein Raubzug auch weiterhin lohnt!

Soviel Dreistigkeit muss man erst mal haben!!

Aufs Maul und ab in die Zelle!
Kommentar ansehen
23.08.2015 22:20 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
So ein Arsch. Damit dürfte ja klar sein, was seine Geldschwemme auf lange Frist auslösen soll.

"Der Reichtum Europas um "jeden Einzelnen fürs Nichtstun zu bezahlen" sei vorbei. "

Nochmal: So ein Arsch. Sarkasmus: Klar, dass man nicht jeden Einzelnen für´s Nichtstun bezahlen will, man will ja auch Menschen die was tun nicht bezahlen. Am liebsten wär´s denen, wenn wir alle ihre Haussklaven wären. Dann wäre die Welt ganz einfach für solche Flachzangen.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?