26.03.12 10:11 Uhr
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ADAC deckt auf: So zocken uns die Tankstellen ab

Eine Woche lang beobachtete der ADAC insgesamt 33 Tankstationen aller großen Marken in elf deutschen Städten. Dabei wurden die Preise von Super E10 und Diesel um 8:00 Uhr, 12:00 Uhr und 18:00 Uhr erfasst. Das Ergebnis fiel eindeutig aus.

Durch hektische Preissprünge von bis zu zwölf Cent je Liter versuchen die Tankstellen den Autofahrer zu verwirren - und es klappt. Aus der Studie wird ebenfalls klar: Morgens sind die Preise am höchsten, Abends am niedrigsten - Diesel fällt dabei stärker im Preis.

Und wer ist der Gewinner dabei? Natürlich die Mineralölkonzerne, die ihre Gewinnmargen für Super im letzten halben Jahr um 41 Prozent erhöht haben. Pro Liter Super verdienen sie mittlerweile 16,25 Cent.


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WebReporter: FuchsPhone
Rubrik:   Auto
Schlagworte: ADAC, Tankstelle, Sprit, Abzocke
Quelle: www.welt.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2012 10:11 Uhr von FuchsPhone
 
+48 | -4
 
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Eventuell sollten wir mal in Richtung Österreich schauen, dort darf der Preis nur einmal pro Tag verändert werden - das wäre zumindest mal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.
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26.03.2012 10:26 Uhr von smoke_
 
+17 | -42
 
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26.03.2012 10:33 Uhr von spencinator78
 
+46 | -12
 
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einige verkennen die Realität. Die Mineralölgesellschaften sind nunmal Konzerne, und die wollen Gewinn machen, Punkt. Die wahren Preistreiber sind die diversen Steuern, und somit der Sch´*** Staat. Deshalb wird von staatlicher Seite da NIEMALS eingeschritten, da können die ganzen Gutmenschen noch so viel hoffen und sich das wünschen. An jedem Cent die die Tankstellenbetreiber den Preis hochschrauben verdienen die kräftig mit.

Wer da glaubt das die jemals was dagegen tun würden der sollte sich einweisen lassen. Denen da oben isses doch egal wie viel die ganzen Pendler jeden Monat verfahren, die Pendlerpauschale bleibt gleich. Für die erhöhen sich nur die Einnahmen, nicht die Ausgaben. Und als Dankeschön bekommen die Autofahrer Umweltzonen, immer mehr Tempo 30 Zonen und Spritpreise die wirklich bald nicht mehr bezahlbar sind. Und wieder hat die CDU ´ne Wahl gewonnen ^^ Ohne Worte.

[ nachträglich editiert von spencinator78 ]
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26.03.2012 10:46 Uhr von Freezenjung
 
+42 | -8
 
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Weiß gar nicht was alle haben. Ich tanke immer für 20€, mir also doch egal wie teuer Sprit ist.

*ironiemodusaus*
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26.03.2012 10:56 Uhr von camperjack
 
+8 | -11
 
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Wie absolut verblendet einige hier sind. Echt witzig.
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26.03.2012 11:05 Uhr von Finalfreak
 
+33 | -6
 
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@specinator: Du hast schon Recht, aber trotzdem sollte das keine Ausrede für die Mineralölkonzerne sein!
Guck dir mal deren Gewinn an, das sind 40 Milliarden Euro Gewinn im Jahr.
Lass dir das mal auf der Zunge zergehen, VW macht 4 Milliarden Euro Gewinn.
Klar langt unser Staat gut zu, aber es ist leider nötig, ansonsten gibt es keine Rente mehr ...
Ich will gar nicht wissen, was alles mit der Mineralölsteuer usw. bezahlt wird.
Lieber geb ich mein Geld dem Staat hin, als ich es einem raffgierigen Konzern in den Rachen schiebe.
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26.03.2012 11:12 Uhr von Urrn
 
+5 | -2
 
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@ j.wankelbrecher: Die Straßenbenutzung ist hier kostenlos, meine ich, und eine wie auch immer geartete PKW-Maut gibt es auch nicht ;)
Immer eine Sache der Umverteilung.
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26.03.2012 11:14 Uhr von Jolly.Roger
 
+22 | -1
 
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@smoke_: Ja, die Steuern machen einen Großteil der Kosten fürs Benzin aus, ca. zwei Drittel der Preises.

Dennoch sind die nicht der Grund für die täglichen mehrfachen Schwankungen. Auch nicht der Rohölpreis, der schwankt zwar über den Tag, aber die Einkäufer der Konzerne kaufen ja nicht laufend oder ausgerechnet beim Höchststand. Ebensowenig hat Angebot und Nachfrage damit was zu tun. Die Erdtanks einer Tanke reichen locker einen ganzen Tag, oft zwei bis drei Tage und bei kleineren gerne auch mal eine Woche. Solange der Saft da drin liegt, hat er den Preis, mit dem er eingekauft wurde.

Diese untertägigen Preisschwankungen haben nur die Gewinnmaximierung als Ursache. Die Tanken stehen untereinander in Kontakt und "informieren" sich gegenseitig über Preisänderungen. Das sind strengenommen keine Preisabsprachen, also gibts dagegen kein Mittel.
Außer eben, die Preisänderungen pro Tag einzuschränken.
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26.03.2012 11:24 Uhr von linuxu
 
+13 | -4
 
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@spencinator78: zu den Spritpreisen möchte ich mich nicht äußern.
Da kommt ja mittlerweile jede Woche eine blödsinnige Meldung des ADAC.
und genau das
"wieder hat die CDU ´ne Wahl gewonnen ^^ Ohne Worte."
ging mir auch sofort durch den Kopf.Die Leute lernen es nie .
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26.03.2012 11:25 Uhr von smoke_
 
+5 | -1
 
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Achso Nicht die eigentlichen Preise sind das Problem, sondern die Preisschwankungen (~10 cent).

Jetzt wird hier knallhart der Doppelstandard herausgekramt.
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26.03.2012 11:35 Uhr von ing_86
 
+12 | -1
 
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Eine Absenkung der Steuern würde wahrscheinlich nichts bringen. Die Konzerne wissen, dass wir bereit sind so hohe Preise zu bezahlen, wenn jetzt ein paar Cent Steuern wegfallen würden, dann machen die Konzerne dafür ein paar Cent mehr Gewinn.
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26.03.2012 11:44 Uhr von Filzpiepe
 
+4 | -8
 
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Österreich? Naja, ich würde nicht nach Österreich schauen... Da kam bislang nichts gutes... ;)
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26.03.2012 11:47 Uhr von Urrn
 
+12 | -3
 
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Sorry, aber ich seh die jungen Mütter mit den dicken SUVs zum Dorfmarkt einkaufen fahren, oder die Kinder zur Grundschule bringen. Das Benzin ist offenbar immer noch nicht teuer genug.
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26.03.2012 12:01 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -2
 
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@Djerun: "aber: das geld was ich habe, kann ich exakt 1x ausgeben, d.h. der staat bekommt, nur weil ich mehr für den sprit bezahle, nicht automatisch mehr geld,
bei 100euro sind das immer 19euro umsatzsteuer, egal ob ich dafür bezin oder andere sachen erwerbe"

Oben zählst du noch alle Steuern aufs Benzin auf und dann behauptest du, es wäre egal, da der Staat ja egal was du kaufst immer nur 19% Umsatzsteuer bekommt?

Am Benzin verdient er ungleich mehr als am Wiener Schnitzel mit Pommes oder am Strauß Rosen für die Liebste..... ;-)
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26.03.2012 12:10 Uhr von c0rE_eak_it
 
+4 | -2
 
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die steur zu senken: würde nichts bringen. wie schon gesagt würden die ölkonzerne das geld nach und nach wieder drauf schlagen.

das einzige was es vllt bewirken würde wäre, dass manche mal aufwachen und endlich nicht schuld bei den steuern suchen sodern bei den öl-multis die hier ganz offensichtlich den meisten dreck am stecken haben - warum sonst ändert sich der preis jeden tag gefühlte 12368162798 mal :)
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26.03.2012 12:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -0
 
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@Djerun: Ah, jetzt meine ich zu verstehen, was du sagen wolltest...

An den Schwankungen verdient der Staat nur die variable Umsatzsteuer, die anderen Steuern sind ja fix. Richtig....

Genau, was ich oben in meinem ersten Kommentar auch ansprach: Die untertägigen Schwankungen haben nichts mit der Steuer zu tun....bieten also bis auf die Mehrwertssteuer kein "Plus" für den Staat sondern für die Konzerne.

Der schwarze Peter wird immer hin und her geschoben. Fakt ist, dass der Preis insgesamt wegen der hohen Steuern so hoch ist, die häufigen Schwankungen gibts aber nur wegen der "Gewinnstrategie" der Konzerne.
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26.03.2012 12:58 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -0
 
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@Djerun: Trotzdem verdient der Staat insgesamt am Benzin deutlich mehr als an Rosen oder gar Lebensmitteln.

Ihm ist es also lieber, du kaufst für 100€ Benzin als sonst was....;-)
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26.03.2012 13:14 Uhr von smoke_
 
+4 | -1
 
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@Djerun: Das stimmt. Jedoch ist die Kaufkraft des Euros seit 2003 stark gesunken (= höhere Preise). Und auch daran ist der Staat schuld.
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26.03.2012 13:41 Uhr von tom_bola
 
+6 | -0
 
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40.000.000.000: bei 54.000.000 Autofahrern, das heißt, die haben pro Autofahrer, pro Monat einen Gewinn von ~ 62 €. Sagen wir mal, ich tanke im Monat 60l zu einem Preis von 1,70 €. dann kostet mich das monatlich 102,00 €. Davon sind 62,00 € Gewinn! Senken wir den Preis auf einen Euro, dann bezahl ich im Monat nur noch 60,00 €, der Gewinn der Ölkonzerne sinkt auf 20,00 € im Monat. Das ist bei 54Mio. Autofahrern immer noch ein satter Gewinn von rund 13Mrd. €. Also, Preise runter, sonst Zahn raus, Beule, Geld weg, Finger ins Auge und Nase nach innen.
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26.03.2012 14:24 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -0
 
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Djerun: "fehlen 100 euro die ich anders ausgeben könnte wo für den staat mehr als nur die 19% umsatzsteuer rauskommen könnten (gewerbe-ertragssteuern und sowas zb) "

Ja, aber wo kassiert er denn mehr als die ~60% Steuern und Abgaben beim Benzin?

Außerdem muss doch auch ne Tanke Gewerbesteuer zahlen....die aber an die Gemeinde geht...
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26.03.2012 17:00 Uhr von rolf.w
 
+3 | -2
 
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Es ist viel einfacher: Ihr rechnet hier wie die Weltmeister:-) Aber seht euch die Seite http://www.aral.de/... an und ihr seht, was der Staat bekommt.

Bei den Benzinkraftstoffen bekommt der Staat mehr, als der Konzern. Bei Diesel bekommt der Staat noch gut das gleiche wie der Konzern.
OK, die Seite ist von Aral, aber ich sehe keinen Grund die Seite anzuzweifeln.

Und jetzt nochmal zur Rechnerei: Die Regierung zockt ab wie es nur geht, verlangt mehrere Steuern und versteuert diese nochmal.
Was jetzt in den Medien rundgeht ist die Suche und Präsentation eines Buhmannes. Alle sollen sich schön auf die ach so bösen Konzerne einschießen und nicht darüber nachdenken, dass es die Regierung ist, die mit ihren Steuern den Preis hoch hält. Die paar Cent Schwankung in der Woche täten ohne Steuer gar nicht weh.

Wir haben eine Partei, "Die Grünen", welche einmal forderten, Benzin müsse 5 DM/Liter kosten. Jetzt kommen wir so langsam in die Nähe und selbst diese Ökopartei merkt, dass sie zurückrudern muss.
Auch das hoch gepriesene "australische Modell", den Spritpreis am Vortag benennen zu müssen ist Augenwischerei. Dem Staat ist das egal, der bekommt sein Geld und davon reichlich.
Apropos reichlich, wann werden die Börsenspiele der Reichen denn mal ordentlich besteuert? zB pro 1 Euro Gewinn 50 Cent in die Staatskasse. OK, das ist Utopie und klappt nur beim "kleinen Mann".
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26.03.2012 17:26 Uhr von rolf.w
 
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@Djerun: Ich habe schon begriffen worauf Du hinaus willst. Ich wollte nur aufzeigen das es eben nicht die MwSt. ist. Der Staat zockt ganz anders ab. Denn nur wenn man die Auflistung vor Augen hat, sieht man, wer den Preis künstlich oben hält. Und da bringt es gar nichts, den Konzernen Vorwürfe zu machen. Es kann doch nicht angehen, dass sich ein Produktpreis nur durch/für den Saat mehr als verdoppelt.
Und ich will die hohlen Phrasen der Politiker damit enttarnen, denn sie sind es, die den Preis von heute auf morgen halbieren könnten. Den Konzernen bleibt gar nicht so viel Spielraum, wie man uns Bürgern immer gerne erzählt.
Sicher machen die Konzerne gute Gewinne, aber erstens muss man da auch die Masse abgesetzter Waren ansehen und 2. bedenken, wieviel Gewinn der Saat dabei macht.
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26.03.2012 17:29 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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@Djerum: Ob Aral in diesem einen Punkt lügt weiß ich nicht. Ich vermute aber, dass sie sehr genau wissen, was ihnen der Liter Treibstoff an Kosten generiert.
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26.03.2012 18:29 Uhr von rolf.w
 
+4 | -0
 
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@Djerun: Also nur weil der Staat die Steuern seit 2003 nicht erhöht hat, kann man nicht sagen, dass er sich da keine goldene Nase dran verdient. Früher hat er stärker abgezockt, dass heißt nicht, dass er es heute nicht mehr tut.
Ich bin jetzt ehrlich zu faul nachzurechnen, ob es bei den Preissteigerungen seit 2003 überdimensional zuging, oder ob es einfach nur allgemein höhere Kosten sind, die umgelegt werden. Lohn- und Produktionskosten sowie erhöhter Bedarf der Schwellenländer Indien und China zB.

Weiterhin bleibe ich dabei, dass der Staat sich hier jemanden sucht, dem er den schwarzen Peter unterschieben kann. Allein die Tatsache, dass der Preis nur durch Abgaben sich mehr als verdoppelt spricht da für mich Bände.
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26.03.2012 21:55 Uhr von KomaDrama
 
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Oftmals gehn Tankstellen paar cent runter um danach etwas hochzugehn mit den Preisen voll die hinterlistigen halb ratte halb fuchs diese maenner

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