26.03.12 08:52 Uhr
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Parteien beklatschten Pulverisierung der FDP nach der Saarland-Wahl

Bei der Saarland-Wahl am vergangenen Sonntag kam die rund 2.000 Mitglieder umfassende Saar-FDP auf insgesamt nur rund 6.000 Wählerstimmen. Statistisch gesehen entfielen somit auf jedes Parteimitglied der FDP gerade einmal zwei Wähler. Es ist bereits die vierte Wahlschlappe unter dem FDP-Chef Philipp Rösler.

Derweil brandete in den Parteizentralen von SPD, Grüne und Linken nach Bekanntgabe der ersten Wahlergebnisse für die Liberalen tosender Applaus auf: Nach nur 1,5 Prozent in der ersten Hochrechnung (ShortNews berichtete) senkte sich das Wahlergebnis sogar nochmal auf 1,2 Prozent ab.

In der FDP-Parteizentrale in Berlin hoffte man vergebens auf ein Wahlergebnis mit einer Drei vor dem Komma. Der prognostizierte "Lindner-Effekt" blieb aus. Statt dessen machte FDP-Generalsekretär Patrick Döring die "Sondersituation im Saarland" für das Wahldebakel verantwortlich.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wahl, FDP, Partei, Saarland, Debakel, Applaus
Quelle: www.tagesspiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2012 08:57 Uhr von alicologne
 
+26 | -2
 
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Haha Die FDP hat mittlerweile weniger Prozent Punkte als jedes normale Bier..
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26.03.2012 09:16 Uhr von jaycee78
 
+0 | -0
 
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Das hatten wir doch schon mal: http://www.youtube.com/...

Wer hat`s erfunden?

http://www.die-partei.de/
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26.03.2012 09:17 Uhr von maki
 
+11 | -4
 
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Lindner-Effekt bleib aus? Das seh ich aber anders - der Dödel hat doch mit Sicherheit noch so einige unentschlossene Wähler davon überzeugt, dass die

Ferkel
Der
Parteienlandschaft

die (zweit?)grösste organisierte Geisteskrankheit (nach der NPD?) darstellen und somit unwählbar sind.
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26.03.2012 09:28 Uhr von usambara
 
+12 | -4
 
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wo sind sie hin all die 18%+ Wähler? In Luxemburg zum Banktermin?
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26.03.2012 09:54 Uhr von shortytm
 
+9 | -1
 
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@ alicologne selbst ein alkoholfreies Bier hat mehr Prozentpunkte wie die FDP.!!
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26.03.2012 10:10 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+4 | -0
 
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FDP stand früher mal für "Fast Drei Prozent". Noch nicht einmal das schaffen die :-)))

Probleme gibt es bei den Meinungsforschungsinstituten: Die befragen häufig eine Zufallsstichprobe von 1000 Personen.
1,2 % wären 12 Personen. Und die sind statistisch nicht mehr darstellbar. Es bleibt also nichts anderes übrig, als die FDP unter "sonstige" zu subsumieren.

@ 3Pac
Hammer Spruch !!! You make my day!

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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26.03.2012 10:41 Uhr von Klassenfeind
 
+7 | -2
 
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Schade eigentlich das die Grünen nicht auch aus dem Landtag geschieden sind..

...und die FDP hat sich das Ergebniss im Schweisse ihres Angesicht´s mehr als verdient..!! ;-)

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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26.03.2012 10:47 Uhr von SyXxPaC01
 
+4 | -1
 
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Und was macht die FDP beschimpft die Piratenpartei, genau wegen so dummschwätzerei, gegen die anderen Parteien werden die doch garnicht mehr ernst genommen von den Bürgern, die versuchen ihre Fehler durch kritisieren der anderen Parteien zu vertuschen

Achja wird Zeit das die FDP zu "Andere" Parteien kommt ;)
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26.03.2012 11:32 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -1
 
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ah ja: ist ja schön, wenn man ein Opferlamm wie die FDP gefunden hat und sich daran austoben kann.

Aber erklärt mir doch bitte mal einer weshalb die CDU, die den aktuellen Mist fast im Alleingang verbrochen hat, bei über 35% liegt.

Oder die SPD, der wir u.a. Hartz4 zu verdanken haben, bei 30%.

Klar, hier gehts um Länderebene, nicht um Bundesebene. Aber mal ehrlich.. solange sich ein einfaches Opfer wie die FDP finden lässt, so lange ignoriert das Wahlvieh die tatsächlichen Verbrecher.
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26.03.2012 11:56 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -0
 
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@LLCoolJay: Sicher auch zum Teil, weil Lafontaine die CDU-Spitzenkandidatin gezwungen hat, mit linken Positionen wie "Mindestlohn" und "Spitzensteuersatz-Anhebung" in den Wahlkampf zu ziehen.

Im Übrigen ist es gleich, ob man SPD oder CDU wählt - beides neoliberale Parteien.

Der Wahlkampf rechts gegen links ist auch ein Wahlkampf um labile Wählerstimmen, die im Zweifel infolge jahrzehntelanger Hirnwäsche (...man beobachte nur mal wieder die aktuellen Hofpresse-Stimmen) lieber den Parolen ihrer Ausbeuter als jenen ihrer Verteidiger folgen. So wird Agenda 2010, endlose Rettungsschirme für Euro-Banken, Lohn-, Sozial- und Rentenabbau noch lange Bestand haben.

Wahrscheinlicher als ein politisches Umdenken in Deutschland ist – wie so oft - der völlige Zusammenbruch eines neoliberalen Regimes unter dem realdeutschen Desaster einer herbeiregierten europäischen Schuldenkrise.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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26.03.2012 14:35 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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Baron: Der Zusammenbruch dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wenn es noch 10 Jahre dauert ist das lange.

Andererseits sehe ich auch eine gewissen Hoffnung aufkeimen. Die Piratenpartei hat sehr gute Ansätze, wenn sie auch etwas zu arg links in manchen Punkten eingestellt ist.

Und sogar in Deutschland traut sich die neue Generation ihren Mund aufzumachen und etwas gegen die Regierung zu sagen, gegen die eingeredeten Schuldgefühle, usw.

Die meisten CDU/CSU und SPD-Wähler dürften in den 50ern und älter sein.

Jüngere Parteien und reformierte Parteien brauchen eine lange Zeit um sich Stammwähler von den beiden etablierten Parteien zu holen.
Aber ein Umdenken hat begommen.. und nicht erst seit diesem Jahr.
Man bedenke wieviele Prozentpunkte die CDU/CSU und die SPD früher hatten und wieviele jetzt.

Die Grünen sind stärker geworden, die Linken zumindest stabil und eine neue Partei macht sich breit.

Meiner Meinung nach definitiv ein Umdenken. Und anhand der Art der Parteien ein Ruck in Richtung Links.

Schwer zu sagen ob das Gut oder Schlecht ist. Zuviel Links ist sicher nicht gut, ebensowenig wie zuviel Liberal, zuviel Rechts, usw.

Was sich auf lange Sicht vermutlich besser machen wrüde wäre eine Reform unserer Version der parlamentarischen Demokratie.

1. Bürgerentscheide auf Bundesebene ermöglichen
2. Verpflichtende Volksentscheide auf Bundesebene bei "wichtigen Entscheidungen" (z.B. Beitritt zu einem völkerrechtlichen Vertrag, Einführung einer neuen Währung)
3. usw.

Es gibt da noch enige wichtige Punkte aber es wird jetzt zu lange für sowas.

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