26.03.12 08:18 Uhr
 260
 

Die Linke drängt Oskar Lafontaine in den Bund

Trotz dem enttäuschenden Ergebnis bei der gestrigen Landtagswahl im Saarland mit Spitzenkandidat Oskar Lafontaine, will die Linke, dass er wieder in die Bundespolitik einsteigt.

"Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Lafontaine eine Größe ist, mit der man in der Bundespolitik rechnen muss", sagte Linke-Fraktionschef Wolfgang Zimmermann dem "Tagesspiegel".

Die stellvertretende Vorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, kritisiert die SPD, da diese sich bereits auf einen Koalitionspartner (CDU), festgelegt hat. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles verteidigt allerdings diese Entscheidung.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Die Linke, Bund, Saarland, Oskar Lafontaine
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Die Linke macht Wahlkampf mit 95-jähriger "Mietrebellin", die SPD wählt
Sigmar Gabriel: Anti-Rechts-Bündnis durch Linksschwenk der SPD
Die Linke ist Macht- und ratlos wegen Mitgliederschwund in Richtung AfD

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.03.2012 08:55 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+16 | -3
 
ANZEIGEN
Lafontaine braucht keiner in den Bund zu drängen der will und gehört da ohnehin hin.

Im Übrigen sind die 16,1 Prozent der Linken an der Saar (westl. Bundesland!) doch besser als die zuvor prognostizierten 15 Prozent. Angesichts des Senkrechtstarts der Piraten und des aktuell wenig populären Parteivorsitzenden-Duos Ernst/Lötzsch an der Spitze der Bundespartei der Linken nicht wirklich ein "schlechtes" Wahlergebnis. Das wird sich unter Lafontaine an der Bundesspitze sicher wieder ändern.

Dennoch ist Lafontaines Arbeit im Saarland sichtbar: Immerhin sah sich die CDU, deren Wahlergebnis an der Saar allenfalls stagnierte, offenbar gezwungen, linke Positionen wie "Mindestlohn" und "Spitzensteuersatz-Anhebung" zu übernehmen. Auch das ist ein direkter Erfolg Lafontaines.

Zudem haben wir es mit einer neuen Partei zu tun: Die Piraten.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen
26.03.2012 10:59 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Sehr Richtig "Baron-Muenchhausen" Aus sicht der Linken wird es Zeit, dieses unsägliche Duo abzulösen...das ist verständlich, nur ob sie mit ihrer Politik den Piraten noch die Stirn bieten können, wag ich zu bezweifeln....übrigend´s stimmt es nicht, das die Linken daran Schuld sind, das die SPD nicht stärkste Partei im Saarland wurde, sondern wohl die Piraten, welche Menschen gewählt haben, die weder mit der SPD noch mit den Linken was anfangen konnten und schon gar nicht mit ihren Wahlprogrammen...Die Piraten müssen ernst genommen werden, spätestens jetzt ist das klar.

Nur was ich überhaupt nicht verstehe, das genau die selben Leute wieder CDU gewählt haben, die vorher diese Partei beschimpft haben...

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Die Linke macht Wahlkampf mit 95-jähriger "Mietrebellin", die SPD wählt
Sigmar Gabriel: Anti-Rechts-Bündnis durch Linksschwenk der SPD
Die Linke ist Macht- und ratlos wegen Mitgliederschwund in Richtung AfD


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?