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Causa Currywurst : Sieben oder 19 Prozent Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer errechnet sich oftmals sehr konfus. Isst man eine Currywurst in einem Lokal ohne Stühle, dann zahlt man sieben Prozent Mehrwertsteuer, ein Lokal mit Sitzgelegenheit muss 19 Prozent abführen.

"Aber wie viel Mehrwertsteuer müssen wir dann abführen, wenn ein Kunde im Liegen essen möchte? 28 Prozent?", so ein Lokalbesitzer. Die meisten Imbissbudenbesitzer verzweifeln an der derzeitigen Regelung.

Der Europäische Gerichtshof soll nun endlich Klarheit schaffen, was eigentlich ein Imbiss ist: Ein Nahrungslieferant oder Dienstleister?


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mehrwertsteuer, Europäischer Gerichtshof, Currywurst, Klärung, Imbissbude
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2012 07:18 Uhr von DerMaus
 
+11 | -0
 
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Bei McDoof wird doch auch immer gefragt "Zum mitnehmen?", weil dann mit nur 7% versteuert werden darf.
Warum kann das nicht am Imbiss genauso gelten?
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26.03.2012 07:42 Uhr von Elendur
 
+4 | -3
 
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Ich verstehe das Problem nicht: Wenn man Essen verkauft sind es 7% Steuern. Es sei denn es handelt sich um Bewirtung bei der als Dienstleistung 19% Steuern verlangt werden. Man macht also offensichtlich die Dienstleistung daran fest, dass man sich zumindest hinsetzt.

Für mich ist das kein Regulierungswahn. Und das war doch schon immer so oder?
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26.03.2012 08:18 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -1
 
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@ DerMaus: ob die das dann auch wirklich als "zum mitnehmen" einbuchen in der kasse ist die andere frage xD
zumindest bei mcdonalds etc. ist es mir wurscht, da sich am preis nix ändert

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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26.03.2012 09:58 Uhr von Berufspsycho
 
+3 | -0
 
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Derartige Schlampereien von der Welt? Minus aus diversen Gründen:
- Die Mehrwertsteuer errechnet sich immer auf gleiche Art, nur die Berechnungsgrundlage sowie der Beitragssatz können variieren.
- Die Fragen z. B. nach dem Essen im Liegen sind völlig ohne Wert
- Die Verzweiflung ist lächerlich. Höher einbuchen und von der Bundesfinanzdirektion jeweils eine schriftliche Auskunft zu geben lassen, das machen die.

Vom Bundesfinanzhof gibt es klar stellende Urteile dazu, etwa Az. V R 35/08 bzw. V R 18/10.
Habe das sogar vor Monaten in Blogs gelesen:
http://www.versicherungskritiker.de/...
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26.03.2012 12:53 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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Wer glaubt: das ganz wäre so einfach und es gäbe kein Problem, der irrt sich: Es kommt tatsächlich regelmäßig zu gerichtlichen Streitfällen zwischen örtlichen Finanzämtern und Imbissbudenbesitzern über die Frage, ob eine auf einer Ablagefläche verzehrte Currywurst bereits eine Bewirtung darstellt oder nicht.

Bei uns im Gewerbegebiet hat einer deshalb sein Regendach wieder abgebaut. Das FA ging von einer Bewirtung aus, wenn die Leute ihre Pommes unter dem Dach gegessen haben.
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26.03.2012 16:44 Uhr von Berufspsycho
 
+0 | -0
 
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Doch schon, es ist "einfach". Den höheren Satz berechnen und eine verbindliche Auskunft an die OFD stellen kann und sollte jeder Gewerbetreibender in so einem Fall tun. Die einmalige Auskunft wird aufgrund geringer Streitwerte keine 300€ kosten. Wird das im Vorfeld gemacht, kann man sich auf die Entscheidung der OFD berufen und hat keinen Ärger. Mir sind unterschiedliche Auffassungen bewusst, trotzdem kann man sich im Vorfeld Sicherheit verschaffen.

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