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Zeitarbeit-Niedriglöhne: Ursula von der Leyen ärgert sich über Ausbeutung

Ursula von der Leyen hat angekündigt, künftig einen Mindestlohn in Deutschland einführen zu wollen (ShortNews berichtete). Deswegen kritisierte sie nun in einem Interview erneut die niedrigen Löhne in der Zeitarbeitsbranche.

Sie erklärte, dass es nicht akzeptabel sei, dass Zeitarbeiter die gleiche Arbeit wie feste Arbeiter verrichten, dafür aber niedriger entlohnt werden. Die Unternehmen haben Angst, dass aufgrund des Mindestlohns teilweise bis zu 50 Prozent ihrer Umsätze schwinden werden.

Von der Leyen sei das jedoch egal, da für sie an erster Stelle die gerechte Entlohnung des Menschen stehe. Über die Zeitarbeit generell äußerte sie sich aber lobend, da mit ihr Auftragsspitzen abgefedert werden können.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Lohn, Ursula von der Leyen, Ausbeutung, Zeitarbeit
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2012 19:58 Uhr von thatstheway
 
+24 | -2
 
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Toll Ursula, wieder eine neue "Märchenstunde" von dir.
Ihr Politmarionetten habt doch die Dumpinglöhne
erst möglich gemacht.
Willst wohl ein bisschen Presserummel für
dich machen ?
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25.03.2012 20:47 Uhr von Danymator
 
+7 | -1
 
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Was´ne dolle Frau !? Soll ich jetzt lachen oder heulen – oder soll ich sie jetzt mögen und bewundern. Mann, ich kann eigentlich gar nicht zum Ausdruck bringen, wie mich diese Heuchelei auf die Palme bringt. Ich hoffe, dass dieses Lügenpack nach der nächsten Wahl die Quittung bekommt. Aber der Wähler vergisst leider zu schnell oder verschenkt seine Stimme wegen was auch immer.

Eigentlich ist alles SCH.... Es wird langsam Zeit für Veränderungen...
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25.03.2012 20:47 Uhr von Hawkeye1976
 
+9 | -2
 
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Guck an, der Langfinger schreit "Haltet den Dieb!"
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25.03.2012 21:53 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+9 | -1
 
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Zeitarbeit hat zusammengefasst 2 Vor- und 2 Nachteile.

Die Vorteile:
1.) Auftragsspitzen können (und da hat Ursula von der Leyen Recht) abgefedert werden.
2.) Manche Unternehmen haben tatsächlich das ehrliche Anliegen, Personal aufzustocken. Aber um sicher zu gehen, dass die Leute auch fähig sind (um ihnen gewissermaßen "auf den Zahn zu fühlen") werden sie erst einmal über die Zeitarbeit eingestellt - mit dem Ziel, sie ggf. fest einzustellen.

Die Nachteile:
1.) Lohndumping: Arbeitgeber sind nicht willens, den vollen (im Sinne der Tarifautonomie ausgehandelten) Lohn zu zahlen.
2.) Druck: "Wenn Du die unbezahlten Überstunden nicht ableistest, kannst Du bleiben wo der Pfeffer wächst."

Meine Sichtweise: Wenn die Arbeitgeber die positiven Seiten der Zeitarbeit für sich nutzen wollen und sie entweder Auftragsspitzen überbrücken oder neue Leute einstellen wollen, ist das völlig legitim. Sollten sie hingegen Lohndumping und Arbeitsdruck ausüben wollen, ist das inakzeptabel.
Lösung: Um die Vorteile nutzen und die Nachteile ausmerzen zu können, sollten Arbeitgeber für jeden Zeitarbeiter 10% mehr zahlen als für einen fest angestellten Mitarbeiter. 10% mehr lohn sollte es den Arbeitgebern wert sein, Auftragsspitzen abzufedern bzw. fähige Mitarbeiter anzuwerben. Zeitarbeit würde sich allerdings nicht mehr lohnen, wenn es dem Arbeitgeber darum geht, Geld zu sparen.
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25.03.2012 22:52 Uhr von Sonny61
 
+3 | -1
 
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Dümmschwätzertussi Sie sitzt doch dort wo man was dagegen tun kann aber halt nicht darf!
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25.03.2012 23:18 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -1
 
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"2.) Manche Unternehmen haben tatsächlich das ehrliche Anliegen, Personal aufzustocken. Aber um sicher zu gehen, dass die Leute auch fähig sind (um ihnen gewissermaßen "auf den Zahn zu fühlen") werden sie erst einmal über die Zeitarbeit eingestellt - mit dem Ziel, sie ggf. fest einzustellen. "

Das bezweifle ich. Dieses "wenn du gut bist bekommst du den Job" in der Situation ist genauso wie bei Praktikanten, du reißt dir zu 90% den Arsch umsonst auf.

Wenn der Arbeitgeber Leute sucht kann er sie auch gleich einstellen schließlich kann er in der Probezeit jederzeit ohne Grund kündigen. Eventuell auch in den Lohnvereinbarungen am Anfang etwas weniger Geld.

Wenn Zeitarbeit nicht den Lohn drücken soll sind sie nur dazu da die kurzzeitigen Auftragsspitzen zu puffern.
Wenn man aber in die Betriebe guckt sieht man das ganze Jahr Zeitarbeiter.... dürfte selbsterklärend sein.
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26.03.2012 06:15 Uhr von Sje1986
 
+3 | -1
 
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Das ich nicht Lache der Ursula sind die Arbeiter doch egal.
Die kloppt nur Sprüche für´s Image, sonst würde sie sich für einen Mindestlohn in allen Brachen einsetzen !
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26.03.2012 14:02 Uhr von Finalfreak
 
+5 | -0
 
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Zeitarbeit sollte verboten werden. Wenn mal Auftragsspitzen sind, warum stellen die nicht einen
weiteren Mann ein?
Man könnte doch verhandeln, das er dann halt halbtags arbeiten geht, wenn weniger los ist.
Ich glaube da würden sich viele freuen die zur Zeit von Hartz 4 oder Zeitarbeit leben.
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26.03.2012 15:29 Uhr von ArrowTiger
 
+7 | -0
 
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Schau mal, Uschi: Schau mal, Uschi, davon bist du die Chefin: "Bundesministerium für Arbeit und Soziales".

Deine Berufsbezeichung ist daher "Bundesministerin für Arbeit und Soziales", du darfst deine Pläne also sogar umsetzen!

Toll, nich´?
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26.03.2012 15:32 Uhr von ArrowTiger
 
+5 | -1
 
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@Finalfreak: -- "Zeitarbeit sollte verboten werden."

Oder besser noch, wie in vielen Ländern höher honoriert werden als normale Festanstellungen. Immerhin müssen Zeitarbeiter flexibler sein...
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18.04.2012 15:40 Uhr von SpEeDy235
 
+1 | -0
 
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Diese Ministerin: sollte mal 1 Monat mit dem Geld auskommen, was man in der Zeitarbeit verdient. Sie wird es nicht mal 1 Woche aushalten. Es braucht endlich einen Mindestlohn, auch für die Zeitarbeit. Die Firmen gibts doch mittlerweile wie Sand am Meer und das sind doch die wahren Abzocker.
Zeitarbeit ist moderne Sklaverei und gehört verboten. Es bringt auch nichts, einfach zu sagen, Auftragsspitzen würden abgefedert werden. Wer sind die Leidtragenden? Die Bürger und sie unterstützt diese Sklaverei auch noch.

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