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Spanier nach 650 Tagen im italienischen Gefängnis wieder Zuhause in Barcelona

Einer unbeschreiblichen Tortur war der spanische Autowäscher Oscar Sánchez ausgesetzt. Der Unglückliche wurde Opfer eines Missbrauchs seiner Personendaten durch die Mafia. Er harrte deshalb 650 Tage lang in einem Gefängnis in Neapel aus.

Wie Zeitungen nur spärlich davon berichteten, waren Sánchez bei einem Aufenthalt in Italien alle Ausweise gestohlen worden. Ein Drogendealer hatte diese schließlich für seine kriminellen Zwecke genutzt. Nach 650 Gefängnistagen kam er endlich frei.

Die Heimkehr entsprach fast den Ankünften eines Papstes bei einem Besuch in einem fremden Land. Sánchez küsste den Boden Spaniens, als er in Barcelona landete. Nun will er den italienischen Staat wegen "schlampiger Polizeirecherche" auf Schadenersatz verklagen.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Barcelona, Zuhause, Spanier
Quelle: www.arena-info.com

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25.03.2012 04:34 Uhr von iarutruk
 
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Fast 2 Jahre wegen nichts und wieder nichts im Gefängnis zu sitzen ist absurd. Aber bei den Italienern wundert mich gar nichts mehr. Da dürfen Staatsoberhäupter Minderjährige vergewaltigen, der Mafia angehören und Gesetze zu ihrem eigenen Schutz machen.

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