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Großbritannien plant Mindestpreis für Alkohol

In Großbritannien wird derzeit ein Plan ausgearbeitet, um den Alkoholkonsum einzugrenzen. So soll ein Mindestpreis für Alkohol eingeführt werden. Dieser soll nur in Supermärkten, aber nicht in Pubs gelten.

Premierminister David Cameron verspricht sich von der Maßnahme 50.000 Straftaten und rund 900 alkoholbedingte Todesfälle pro Jahr weniger. Der Schaden, der jedes Jahr durch Straftaten unter Alkoholeinfluss entsteht, wird auf rund 15 Milliarden Euro beziffert.

Ärzte- und Gesundheitsorganisationen sowie die Polizei unterstützen den Plan, Widerstand gibt es von der Getränkeindustrie. Es wird angenommen, dass vor dem Europäischen Gerichtshof Klage wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht eingereicht wird.


WebReporter: just.mic
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Alkohol, Mindestpreis
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2012 17:09 Uhr von Freggle82
 
+4 | -1
 
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Das Problem: ist nicht der Preis des Alkohols, sondern die zahnlose Strafverfolgung.
Was passiert einem betrunkenen Randalierer? Faktisch gar nichts, weil er ja nur eingeschränkt oder gar nicht zurechnungsfähig ist.

Einfach mal ein paar Tage wegsperren oder ein ordentliches paar Sozialstunden aufbrummen (wenn diese nicht zur Zufriedenheit bewältigt werden, wieder Knast oder noch ein paar mehr Sozialstunden).

Jene die es nicht lernen, werden kaum noch die Gelegenheit bekommen sich in der Öffentlichkeit daneben zu benehmen, die anderen werden hoffentlich daraus lernen und nur noch gemäßigt Alkohol konsumieren.
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24.03.2012 19:41 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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Das Problem: sind Politiker die so tun, als ginge es ihnen nur um die Gesundheit ihrer Bürger, obwohl es ihnen eigentlich nur um´s Geld geht.

Alkohol und Zigaretten sind in GB immens teuer so lange ich denken kann. Dennoch wird da kein bisschen weniger gesoffen und geraucht als bei uns. Eher im Gegenteil.

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