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Fehlende Frauenquote in deutschen Unternehmen könnte zu Wettbewerbsnachteilen führen

Aufgrund der nicht vorhandenen gesetzlich vorgeschriebenen Frauenquote in deutschen Unternehmen, drohen diesen im Wettbewerb im europäischen Ausland Nachteile. Dies geht aus einem Bericht der "Rheinischen Post" in Düsseldorf hervor.

Die Zeitung beruft sich bei dem Bericht auf ein Schriftstück aus dem Auswärtigen Amt. "Dies könnte über kurz oder lange dazu führen, dass deutsche Unternehmen nicht mehr an Ausschreibungen zum Beispiel in Spanien oder Frankreich teilnehmen dürfen", so der Bericht.

Schuld sei der Anteil der weiblichen Führungskräfte. Dieser würde nicht den gesetzlichen Anforderungen in den Ländern genügen. So könne sich ein deutschen Unternehmen nur erfolgreich um eine Ausschreibung bewerben, wenn man die Frauenquote erfüllen würde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Wettbewerb, Frauenquote, Nachteil
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2012 15:10 Uhr von Borgir
 
+15 | -0
 
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Ich kann gar nicht ausdrücken, wie wie widersinnig ich eine Frauenquote finde. Nicht aus frauenfeindlichen Gründen, das liegt mir fern. Aber jede Frau, die im Management sitzt, muss doch annehmen, dass sie die Quotenfrau ist. Und das ist wenig schön und hat fast schon was lächerliches.
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24.03.2012 15:31 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@DerBelgarath: "Bislang wird nämlich immer nur behauptet, daß von Frauen geführte Unternehmen erfolgreicher seien - bewiesen ist das noch nicht."

Das behauptet auch niemand und darum geht es auch gar nicht.
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24.03.2012 15:36 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -0
 
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So kann man sich der lästigen Konkurenz natürlich auch entledigen, weil sie die Scheiße nicht mitmachen sind sie natürlich zu boykottieren.

Wenn man Quoten für etwas einführt muss man diese für alles einführen ansonsten wird der der nicht als Quote aufgeführt wird automatisch diskriminiert. Na dann viel Spass dabei.

Wenn ich mich nicht irre steht im Grundgesetz schon drin das keiner auf Grund seines Geschlechts benachteiligt werden darf, das sollte doch wohl reichen.

Die Politik ist echt ein Kindergarten geworden.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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24.03.2012 17:33 Uhr von mueppl
 
+7 | -0
 
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Claudia Roth ist für mich das beste Beispiel gegen eine gesetzlich vorgeschriebenen Frauenquote.
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24.03.2012 18:44 Uhr von artefaktum
 
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@DerBelgarath: "Wenn das nämlich nicht wahr ist, bzw. wäre, also von Männern geführte Unternehmen erfolgreicher sind als die von Frauen geführten, dann gäbe es einen sachlichen Grund, mehr oder nur Männer in die Vorstandsetagen zu berufen."

Es geht hier um Gründe der Chancengleichheit und nicht darum, dass mehr Frauen in Führungspositionen sollen, weil die angeblich besser sein sollen als Männer. Ich bin übrigens auch kein Freund dieser Quote. Deshalb muss man Befürwortern aber noch lange nicht Motive unterstellen, die diese gar nicht vertreten.
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24.03.2012 19:05 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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@DerBelgarath: Ich bin doch ganz bei dir bei der Frage, ob eine Quotenregelung gut ist. Ich halte das auch für Unsinn. Natürlich gibt es Studien, die das dann auch noch sachlich von der Sache her begründen wollen, dass Frauen besser sind. Ich halte das für Quatsch. Sicher haben Frauen Qualitäten, die Männer nicht haben. Das gilt aber auch andersherum.
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24.03.2012 19:09 Uhr von artefaktum
 
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@Jimboooo: "der bessere bekommt den job, und das sind nunmal meistens die männer."


Sorry. Aber das ist der gleiche Blödsinn andersherum.
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24.03.2012 19:29 Uhr von Cv0
 
+3 | -0
 
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@ Artefaktum: "Sicher haben Frauen Qualitäten, die Männer nicht haben. Das gilt aber auch andersherum."

Genau das sind aber häufig die Qualifikationen, die Arbeitgeber haben wollen. Und zwar mit Sicherheit haben wollen.

Ich selbst bin als Juristin in einem mittelständischen, aber grossen Familienunternehmen tätig. Meiner Familie, deshalb war ich "gesetzt" und brauchte mich nicht zu bewerben.

Gesetzt wäre ich aber nur auf "irgendeinen" Job im Betrieb, nicht auf dem, den ich habe. Den habe ich meinem Leistungsvermögen zu verdanken.

Aber meinen Job darf ich nicht schlechter machen als jede(r) andere in der Firma, und von einer 40-Stunden-Woche brauche ich nicht einmal zu träumen. Unter anderem bin ich bei jeder neuen Einstellung beteiligt.

Ich als Frau arbeite lieber mit Männern zusammen, es ist oft viel unkomplizierter. Auch das Rumgezicke unter Kolleginnen finde ich teilweise unerträglich und eine Gefahr für jedes Team. Männer sind oft berechenbarer, verlässlicher und belastbarer, haben meist weniger Probleme mit Überstunden, kranken Kindern oder Reisetätigkeiten.

Sie sind häufig aggressiver, haben mehr Biss und höheres Durchsetzungsvermögen. Das ist wichtig in den Jobs, bei denen es nicht so sehr auf Einfühlungsvermögen und Kooperation ankommt.

Eine Frau müsste schon klar erkennbar, ganz offensichtlich, besser sein als ihre männlichen Konkurrenten, um meine Zustimmung für eine Führungsposition zu bekommen.

Dafür bin ich eher bereit, im untergeordneten Bereich Frauen einzustellen, so dass im Saldo wohl bei uns ausgeglichene Verhältnisse herrschen.

Die Einstellungen haben sich ausschliesslich am Wohl der Firma zu orientieren, und nicht am Wohl der Bewerber(innen), und deshalb ist eine Quote blanker Unfug!

[ nachträglich editiert von Cv0 ]
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24.03.2012 20:20 Uhr von CoffeMaker
 
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Weiß garnicht warum hier über "wer ist das bessere Geschlecht" diskutiert wird

Szenario A:
Firma hat den Posten des Geschäftsführer zu besetzen.
Es melden sich 5 Männer mit entsprechenden Qualifikationen und eine Putzfrau (mal übertrieben).
Soll Firma die Frau einstellen weil die Quote erfüllt werden soll? Glaube kaum. Unzumutbar.

Szenario B:
Firma hat den Posten des Geschäftsführer zu besetzen.
Es melden sich 5 Männer und keine Frau.
Was nun? Warten bis sich eine Frau meldet?
Nein. Unzumutbar.
Mann wird eingestellt. Ein Jahr später bewirbt sich eine Frau mit entsprechenden Qualifikationen.
Was nun? Mann entlassen und Frau einstellen?
Nein. Diskriminierung (Mann wird ja entlassen weil er ein Mann ist). Unzumutbar.

So läuft es doch meistens ab. Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit entsprechender Qualifikation auftaucht hat den Job.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]

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