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Balzverhalten von Fröschen beeinflusst durch Hormone in Gewässern

Frauke Hoffmann vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie stellte nun in verschiedenen Tests fest, dass sich das Balzverhalten von Froschmännern negativ verändert, wenn sich in den Gewässern zu viele Hormone befinden.

Dazu zeichnete sie die Rufe des südafrikanischen Krallenfrosch auf. Dieser stößt seine Balzrufe mit einem charakteristischem Klicken aus, um Weibchen anzulocken. Nach zwei Tagen und unterschiedlichen Konzentrationen des Hormons Östrogen nahmen die Balzrufe bereits ab.

Das charakteristische Klicken verschwand ganz. Froschdamen sind so weniger zur Paarung bereit. Die Studie ist der erste Nachweis für die Veränderung bei Amphibien durch östrogene Stoffe in Gewässern. Frösche ohne die Hormone, fanden nach sechs Wochen zu alter Lust zurück.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Umwelt, Hormon, Frosch, Weibchen
Quelle: scinexx.de

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