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Meiningen: Gericht wertet Tötung mit elf Messerstichen gerade noch als Totschlag

Ein Gericht in Meiningen hat jetzt einen 46-jährigen Mann zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt, weil er seine 45-jährige Ehefrau mit elf Messerstichen tötete.

Die Tat wertete das Gericht als Totschlag. Allerdings sah das Gericht die Tat schon sehr nah an einem Mord. Grund dafür sei die große Brutalität, mit der die Messerstiche ausgeführt wurden. Zu der Tat kam es im Mai vergangenen Jahres.

Das Ehepaar geriet wegen einer außereheliche Beziehung in Streit. Als die Frau mit der Scheidung drohte, holte der Mann ein 23 Zentimeter langes Messer und stach zu. Der Täter war bis dahin strafrechtlich nicht aufgefallen, was das Gericht positiv für den Angeklagten wertete.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Tötung, Totschlag, Meiningen
Quelle: www.e110.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2012 10:26 Uhr von Klassenfeind
 
+34 | -0
 
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Ich verstehe das gar nicht mehr..wieviele niedere Beweggründe muß es denn noch geben, das es Mord ist und der Täter auch so verurteilt wird...!!??

In DE gibt ja nicht mal richtig lebenslange Haft..was soll man da erwarten..!!

Nur die Frau ist für immer tot und der Täter nach 10 Jahren wieder frei...ein Witz !!
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24.03.2012 10:40 Uhr von Akaste
 
+15 | -0
 
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Na Bravo sag ich da, Super entscheidung von unserer Justitz, schließlich ist ja überhaupt nicht klar ob er sie nur ein bisschen piecksen oder umbringen wollte, da kann man das schonmal großzügig auslegen.

Ohmann, ich versteh ja den Tatbestand des Affekts, aber es müsste doch spätestens beim dritten Stich klar sein, dass der die töten wollte.
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24.03.2012 11:16 Uhr von thatstheway
 
+7 | -2
 
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Wer entscheidet was im "Affekt": geschehen ist und was nicht ?

Das Strafmaß ist wirklich ein Witz,
stellt euch mal vor ihr gebt diesen Richter eine Ohrfeige,
dann werden Mittel und Wege gefunden das man 20 Jahre oder länger einsitzt auch wenns im Affekt passiert ist.
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24.03.2012 11:55 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -4
 
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mord im affekt: ist totschlag, da gibt es gar nix zu diskutieren. leider will die reisserische überschrift was anderss vermitteln.
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24.03.2012 14:39 Uhr von sonikku
 
+7 | -0
 
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Jaja wie war das? 45 Messerstiche in den Rücken - "Das ist der schlimmste Selbstmord den ich je gesehen habe."
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24.03.2012 15:05 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -0
 
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ok muss ich mir merken: 11 messerstiche totschlag, 12 mord
auch irgendwie logisch, wenn das dutzend voll ist

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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24.03.2012 15:07 Uhr von |sAs|
 
+1 | -1
 
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Es ist ein Märchen, dass beim Totschlag auf maximal 10 oder 15 Jahre zu erkennen sei. Auch beim Totschlag kann lebenslange Freiheitsstrafe verhängt werden.
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24.03.2012 17:03 Uhr von Lornsen
 
+0 | -1
 
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Ich frage mich: schon lange, welche Mächte in diesem Land am Werk sind.

Das bezieht sich nicht nur auf diese Angelegenheit
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24.03.2012 17:13 Uhr von Bruder Mathias
 
+0 | -1
 
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"Bis dass der Tod uns scheidet": lautet das Versprechen bei der Heirat.

Wenn ein Ehepartner die Ehe nicht mehr haben möchte muss er auch die Konsequenzen tragen.
So oder so.

gzg bm
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25.03.2012 12:19 Uhr von Liberal72
 
+1 | -0
 
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Klar, Dann gehen 3 Messerstiche in den Rücken gerade noch als Notwehr durch! Ironie off!
Wie krank ist das denn?
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26.03.2012 04:36 Uhr von Falap6
 
+1 | -0
 
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terrorstorm: Der Richter hat halt im Sinne des Gesetztes entschieden, was auch seine Aufgabe ist. Er macht schließlich nicht die Gesetze und das ist auch gut so.

@Der Belgerath
Naja Lebenslänglich wäre aber nur in einem bei einem Totschlag im besonders schweren Fall zu verhängen, was mE äußerst selten vorkommen wird...
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26.03.2012 10:57 Uhr von Ruthle
 
+0 | -0
 
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ach wo die ist ihm beim Streit 11 mal ins Messer gerannt^^
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26.03.2012 12:10 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@Aggronaut: -- "mord im affekt ist totschlag, da gibt es gar nix zu diskutieren. leider will die reisserische überschrift was anderss vermitteln."

Und am Gros der Kommentare sieht man auch, warum es (zum Glück) nicht so einfach ist, Richter zu werden... ;-)

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