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2.000 Mitarbeiter atmen auf: Nokia Siemens Networks in letzter Sekunde gerettet

Nokia Siemens Networks (NSN) in München stand kurz vor dem Aus, da der Telefonnetz-Ausrüster seit Jahren lediglich Verluste macht. Nun konnten sich die IG Metall und Siemens in letzter Sekunde einigen.

2.000 Mitarbeiter dürfen diesbezüglich aufatmen. Sie erhalten eine Jobgarantie für drei Jahre. Für weitere 1.600 Mitarbeiter läuft es jedoch nicht ganz so gut.

Diese müssen nun entweder in Altersteilzeit oder eine Transfergesellschaft wechseln. Das war die Bedingung der Vereinbarung.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Mitarbeiter, Siemens, Nokia, Nokia Siemens Networks
Quelle: www.rp-online.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2012 23:01 Uhr von Katzee
 
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Schon wieder Nokia? Wieviel kassiert diese finnische Heuschrecke diesmal? Und wann heisst es dann doch endgültig "aus und vorbei"? Wo immer Nokia mit drin steckt, werden früher oder später Menschen arbeitslos. Da wird auch Siemens als Partner nichts dran ändern können.
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24.03.2012 07:14 Uhr von phal0r
 
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@Katzee: Ich weiß ja nicht, wie deine Welt funktioniert, aber wenn hier eine Firma jahrelang Verluste schreibt, ist sie nun irgendwann einmal pleite.
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24.03.2012 07:36 Uhr von K.T.M.
 
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@Katzee: "Wieviel kassiert diese finnische Heuschrecke diesmal?"

Das Land NRW und Bochum sind damals definitiv mit einem Plus aus der ganzen Geschichte rausgegangen. Rechne doch mal die Millionen an Gewerbesteuern über die Jahre zusammen, dazu zahlte Nokia noch eine Unterstützung von 40 Millionen € für die Region nach der Werksschließung. Es wurden alleine 185 Millionen € für Abfindungen bezahlt. Somit hat Nokia alleine an Abfindungen mehr Geld in die Region reingesteckt, als man durch die 88 Millionen € Fördergelder erhalten hat.
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24.03.2012 14:35 Uhr von Katzee
 
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@ K.T.M. Die Subventionen, die Nokia in NRW kassiert hat, waren an die Schaffung einer gewissen Anzahl fester Arbeitsplätze geknüpft. Kassiert hat Nokia, die Auflagen jedoch nie erfüllt. Und als die Mindestzeit abgelaufen war, war Nokia weg und zig Leute arbeitslos. Erst auf den massiven Druck der NRW-Landesregierung hat Nokia die Abfindungen bezahlt. Von allein hätten die keinen Cent rausgerückt.

In Rumänien hat diese finnische Wanderheuschrecke genau das gleiche abgezogen: Erst staatliche Subventionen kassiert und nach der Mindestzeit wurde auch dort das Werk wieder geschlossen.

Wenn ein Unternehmen nicht erfolgreich arbeiten kann, muß es halte verschwinden. Doch Nokia hangelt sich von Subvention zu Subvention und hinterläßt nichts als einen Scherbenhaufen.

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