23.03.12 20:55 Uhr
 412
 

Obwohl Schulpflicht besteht: 7,5 Millionen Analphabeten in Deutschland (Update)

In einer letztjährigen Studie fand man heraus, dass sieben Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland Analphabeten sind, obwohl in Deutschland Schulpflicht herrscht (ShortNews berichtete).

Die "Apotheken Umschau" hat nun eine diesjährige Auswertung veröffentlicht. Dabei kam heraus, dass sich die Zahl der Analphabeten auf rund 7,5 Millionen Menschen erhöht hat. Dabei hat die Hälfte der Analphabeten sogar einen Beruf.

Dort können sie problemlos arbeiten, solange es nicht um neue Anforderungen bezüglich Lesen und Schreiben geht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Crushial
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Schule, Pflicht, Lesen, Schreiben, Analphabet
Quelle: www.rp-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Safe Shorts" sollen Frauen vor einer Vergewaltigung schützen
Englische Kleinstadt wundert sich über chinesische Touristenmassen
Pisa-Studie: Deutsche Schüler schneiden überdurchschnittlich ab

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.03.2012 21:05 Uhr von alphanova
 
+16 | -2
 
ANZEIGEN
"Dabei hat die Hälfte der Analphabeten sogar einen Beruf.
Dort können sie problemlos arbeiten, solange es nicht um neue Anforderungen bezüglich Lesen und Schreiben geht."


ich grinse im Kreis und halte meine Klappe, da ja eh jeder weiß, was und wen ich meine :P ("Die Checker machen einen guten Job" höhö)
Kommentar ansehen
23.03.2012 21:09 Uhr von Sonny61
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
Ein "Hoch und Hurra" auf das deutsche Bildungsystem!
Kommentar ansehen
23.03.2012 21:27 Uhr von syndikatM
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
können wir diesen 7.5 millionen menschen anderweitig helfen, damit auch sie in den genuß von titten-news, nippel-blitzern und zu engen hosen kommen? die verblöden doch sonst total!
Kommentar ansehen
23.03.2012 21:48 Uhr von Mailzerstoerer
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
Frag mich da eher ob die Lehrer: zu faul sind um es zu merken, dass einer ihrer Schüler nicht lesen und schreiben kann oder verteilen die nur 6er!
Kommentar ansehen
23.03.2012 22:24 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Wobei man bitte zumindest zwischen totalen und funktionalen Analphabeten unterscheiden sollte.

"Nur" ca. 2 Mio Menschen sind totale Analphabeten, können also gar nicht lesen. Der rest kann lesen, tut sich aber besonders bei längeren Texten schwer diesen zu verstehen.

Und genau die sind es, denen man als Lehrer nur sehr schwer auf die Schliche kommen kann. Die können auch länge Texte einwandfrei vorlesen. Das fehlende Textverständnis nennt man bereits "funktionalen Analphabetismus".
Kommentar ansehen
24.03.2012 00:54 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
"Das fehlende Textverständnis nennt man bereits "funktionalen Analphabetismus". "

Diese Leute erkennt man hier bei SN an ihr "Hetze" und "braune Suppe" - Geplärre ^^
Kommentar ansehen
26.03.2012 10:45 Uhr von psycoman
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Einwanderer? Die Angabe 7,5 mio. Menschen ist so an sich auch nutzlos. Sind diese Leute hauptsächlich in Deutschland geboren und aufgewachsen? Dann wäre es ein Problem des Bildungssystems, diese Leute frühzeitig zu finden, um ihnen zu helfen.

Wenn diese Leute aber z.B. als Erwachsene eingewandert sind, dann ist das ganze schwierig zu bekämpfen, da man , denke ich, niemanden zwingen kann Lesen und Schreiben zu können, außer man führt verpflichtende Deutschkurse ein, wo dann diese Problematik auffiele.
Kommentar ansehen
28.11.2012 23:12 Uhr von Jarmo1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zum Weltbildungstag am 7. September 2007 machte eine ganz ähnliche Meldung Schlagzeilen. Auch damals wurde schon darauf hingewiesen, dass 80.000 Jugendliche die Schulen ohne Hauptschulabschluss verlassen.

Doch in einem Punkt unterscheiden sich die Meldungen. Damals lauteten die Schlagzeilen: "Vier Millionen Analphabeten in Deutschland." Diesen Erhebungen zufolge hat sich Zahl der funktionellen Analphabeten binnen fünf Jahren fast VERDOPPELT.

http://www.stern.de/...

Nein, die Deutschlehrer eignen sich nicht zum Sündenbock für diese alamierde Entwicklung. Dazu der Deutschlehrerverband-Chef Josef Kraus:

"Keine andere Nation geht schulisch so gleichgültig mit der eigenen Muttersprache um wie die deutsche. Während in den meisten Ländern der Welt die Landessprache als Unterrichtsfach rund ein Viertel des Gesamtunterrichts ausmacht, ist es in Deutschland nur rund ein Sechstel. Selbst an Gymnasien, die nach ihrem Selbstverständnis eigentlich Schulen der Sprachen sind, haben Schüler in manchen Klassen der Mittelstufe nur noch drei Stunden pro Woche Deutschunterricht, also weniger als ein Zehntel ihres Gesamtunterrichts.

Es kommt hinzu, dass in Deutschland bereits die Grundschullehrpläne mutter- bzw. landessprachlich auf Sparflamme eingestellt sind; hier sind in der Regel gerade eben noch 700 Wörter Grundwortschatz der mickrige Standard. Zugleich wird der Deutschunterricht in der Grundschule zugunsten eines zu diesem Zeitpunkt fragewürdigen Englischunterrichts gekürzt. In höheren Jahrgangsstufen sind anspruchsvolle Literatur und simple Gebrauchstexte im Zuge einer hohlen Kompetenzenpädagogik auf eine Ebene gestellt worden.

Der Deutschunterricht hat sich diesen Vorgaben leider angepasst und das Niveau heruntergefahren: Es gibt oft keinen verbindlichen Lektürekanon mehr; die Deutschlehrer sind gehalten, mit Texthäppchen statt mit Ganzschriften zu arbeiten; anstelle von kompletten Diktaten verlangt man von Schülern das Zustöpseln von Lückentexten; Tests im Fach Deutsch sind zu Multiple-Choice-Tests verkommen."

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Verfassungsgericht: Beschwerde von Muslima mit deren Argument abgelehnt
"Safe Shorts" sollen Frauen vor einer Vergewaltigung schützen
Viermal im Monat zu Drogentest: Harte Auflagen für Brad Pitt, um Kinder zu sehen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?