23.03.12 10:03 Uhr
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Bald Glasfaseranbindung durch Wasserleitung?

Mit einer neuen Methode könnten die Installationskosten von Glasfaseranbindungen in herkömmlichen Haushalten drastisch reduziert werden. Hierfür wird ein neues Leitungsrohr in den bisher bestehenden Wasserleitungen verlegt, in welches ein Glasfaserkabel eingeführt wird.

Großer Vorteil dieser neuen Methode ist, dass der Anschluss direkt von der Straßenseite erfolgen kann, ohne große Baggerarbeiten durchführen zu müssen. Erste Testversuche sind bereits erfolgreich verlaufen, sodass ein entsprechendes Genehmigungsverfahren eingeleitet wurde.

Eine Veränderung des Trinkwassers durch die neue Installation konnte nicht festgestellt werden. Entwickelt wurde das neue Verfahren zusammen mit der SWB Regional GmbH, den Stadwerken Bonn, Landrat Dr. Jürgen Pföhler und dem Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Glasfaserkabel, Wasserleitung
Quelle: www.teltarif.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2012 10:09 Uhr von Jlaebbischer
 
+13 | -4
 
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Na Toll: Kann ich wieder nicht gebrauchen, da wir hier ne autarke Wasserversorgung übern Hausbrunnen haben... :(

Aber gut, wenn mal jemand nachdenkt und dafür sorgt, dass nicht für jedes neue kabel gleich wieder lles komplett aufgerissen werden muss, sondern vorhanden Strukturen genutzt werden können.
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23.03.2012 10:12 Uhr von SyXxPaC01
 
+10 | -17
 
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ich bin skeptisch ob das wirklich so ungefährlich ist, wie es im Beitrag steht, man sollte erstmal jahrelange Tests durchführen, nicht 1-2 Monate und meinen wird schon nix passieren, nicht das sich dann in paar Jahren rausstellt, das durch Glasfaserleitungen Krebs erzeugt wird, wäre nicht so toll
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23.03.2012 10:21 Uhr von Jolly.Roger
 
+27 | -2
 
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@SyXxPaC01: Es wird ein neues Leerrohr eingeführt und in diesem dann das Glasfaserkabel.

Das Glasfaserkabel kommt nicht mit dem Trinkwasser in Berührung.
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23.03.2012 10:23 Uhr von Jaecko
 
+11 | -1
 
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Ich seh halt ein Problem darin, dass man jeden Schieber und jedes Ventil irgendwie "umgehen" muss. Die Glasfaser da im Rohr zu lassen geht nur solange gut, bis man mal zudreht. Dann wär sie ab.

Aber wenn man bis zum Haus "klassisch" versorgt und dann sozusagen nur durch die Wand durchs Rohr geht, dürfte das kein Problem sein.
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23.03.2012 10:32 Uhr von John2k
 
+7 | -7
 
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@ Jolly.Roger: Es wird doch sicherlich ein Kunststoffrohr sein und aus dem Kunststoff löst bekanntermaßen gerne was heraus.
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23.03.2012 11:02 Uhr von Jolly.Roger
 
+10 | -0
 
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@John2k
"Es wird doch sicherlich ein Kunststoffrohr sein und aus dem Kunststoff löst bekanntermaßen gerne was heraus. "

Dann machen dich deine jetzigen Wasserleitungen auch schon krank.
Seit Jahrzehnten wird da schon Kunstoff verwendet.

Und die alten Kupfer- oder gar Bleileitungen waren auch nicht harmlos.

DVGW-zertifizierte Wasserleitungen sind unbedenklich.

@Jaecko
"Ich seh halt ein Problem darin, dass man jeden Schieber und jedes Ventil irgendwie "umgehen" muss. "

Es reicht ja, wenn man es vom äußeren Absperrventil bis zum inneren Absperrventil bekommt. Hauptsache du bist damit im Keller. Dann sparst du dir schon mal den ganzen Garten aufzubaggern. Im Haus ist es ja kein großes Problem mehr....
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23.03.2012 11:18 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -0
 
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@jolly.roger: Man baggert noch? Bei uns wurde die gasleitung mit Bern Sonde geschossen/gegraben.

B2t

Ach waere das intelligent wenn man kein erdkabel verlegt sondern leerrohre die man bei bedarf fuellt.

So oft wie hier gebaggert wurde haette sich jeder Anbieter zumindest das eigene baggern gespart.
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23.03.2012 12:05 Uhr von JACITO
 
+1 | -8
 
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doof? als leiter soll natürlich das wasser benutzt werden, da brauch man keine kabel IM rohr sondern nur eins AM rohr, nur wird durch das lichtbrechende verhalten des wassser die reichweite wahrscheinlich drastisch verkürzt sein. zudem ist die möglichkeit zum abhören unverschlüsselter daten sehr groß!
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23.03.2012 12:09 Uhr von Revej
 
+3 | -2
 
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Oh ja Ich seh schon wie das Wasser für ein ganzes Gebiet abgeschaltet wird, nur weil eine Glasfaser in dem Gebiet herumspackt und repariert werden muss. :D
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23.03.2012 12:11 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -0
 
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@JACITO: "Um das Glasfaserkabel ins Haus zu legen, wird ein Leerrohr aus Kunststoff, genannt Microductrohr, durch die Wasserleitung verlegt. Dieses Rohr wird dann im Inneren der Wasserleitung mit speziellen Bauteilen wasserdicht und druckfest angeschweißt. Schließlich kann durch das Microductrohr, praktisch ein Rohr im Rohr, die Glasfaserleitung verlegt werden."

http://i0.kym-cdn.com/...
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23.03.2012 12:31 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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Oh Mann: @JACITO:
"doof?"

Würde ich jetzt nicht zu dir sagen, aber allzu weit gedacht hast du nicht....

"als leiter soll natürlich das wasser benutzt werden"

Nö. Siehe News und/oder Dracultepes Zitat

"da brauch man keine kabel IM rohr sondern nur eins AM rohr"

Und ein bisschen Sende und Empfangselektronik....da dürfte ein Leer-Rohr einfacher sein...
Nebenbei bemerkt hat Wasser bzw. das Wasserrohr keine reflektierenden Wände, das Lichtsignal würde also bei der nächsten Biegung "flöten gehen".^^

"nur wird durch das lichtbrechende verhalten des wassser die reichweite wahrscheinlich drastisch verkürzt sein"

Aber hallo....da kannst du drauf wetten...deshalb nimmt man wohl lieber ein LWL-Kabel...

"zudem ist die möglichkeit zum abhören unverschlüsselter daten sehr groß!"

Wie willst du denn in einem geschlossenem Wasserrohr ein optisches Signal "abhören"?

Ich glaube, du hast den Smilie bzw. die Ironie-Tags vergessen....


@Revej
"Ich seh schon wie das Wasser für ein ganzes Gebiet abgeschaltet wird, nur weil eine Glasfaser in dem Gebiet herumspackt und repariert werden muss."

Deswegen vermutlich wohl das Leerrohr, damit man das darin liegende Glasfaserkabel unabhängig vom Wasserrohr austauschen kann....!?
Ansonsten lese ich die News so, dass es speziell um den "letzten Meter" zum Haus geht, also höchstens ein Haus betroffen wäre.
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23.03.2012 13:07 Uhr von sandra89
 
+3 | -1
 
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..und was wenn die Leitung verstopft? Klemptner flickt internet leitung :D
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23.03.2012 14:04 Uhr von Acetyl
 
+0 | -0
 
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Glasfaser Hauszugänge: Ich nehme auch eher an, dass nur der Zugang von der Straße bis in den Keller gemeint ist.

Das wäre schon eine große Zeit- und Kostenersparnis.

Frage mich, warum mir so etwas nicht eingefallen ist, ;) habe mal in einer Firma gearbeitet, die Glasfaser verlegt hat.

Pro Hausanschluss wurde so mit 2000 bis 4000 Euro kalkuliert.
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23.03.2012 14:11 Uhr von karmadzong
 
+1 | -0
 
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boaaaa Leute ist das dämlich... quick´n´dirty durch Abwasserrohr macht mehr sinn..an der oberseite ein leerrohr fixieren, einen Schlauch hinterherblasen und man hat 2 fliegen mit einer klappe geschlagen: ein leerrohr von der Staraße bis ins haus und den Abwasseranschluß gleich mitsaniert für die nächsten 100 jahre.. aber das ist ja kein erprobtes Verfahren, nein, nur alle Städte Südkoreas haben so die Infrastruktur verlegt.. ich würde in meiner Heimatgemeinde gern mal ein pilotprojekt für sowas anleiern aber mir fehlt die Kohle dafür..

Achso: die Straße muss man auch nicht unbedingt aufbaggern, da liegen ja nunmal auch schon leehrrohre XD

[ nachträglich editiert von karmadzong ]
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23.03.2012 14:40 Uhr von rolf.w
 
+2 | -0
 
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@karmadzong: "...quick´n´dirty durch Abwasserrohr macht mehr sinn...."
"...nur alle Städte Südkoreas haben so die Infrastruktur verlegt..

Prinzipiell hast Du Recht, das macht mehr Sinn. Nicht nur, dass Abwasserleitungen für gewöhnlich einen größeren Durchmesser haben, auch stehen sie nicht unter Druck und meist hat man irgendwo im Keller einen abnehmbaren Deckel. Der Deckel ist eigentlich für die Reinigung gedacht, aber den könnte man austauschen gegen einen, der das Kabel/den Leiter ins Haus lässt.
Probleme gäbe es nur bei Verstopfung oder wenn jemand seine Chemieabfälle (Verdünner, Reiniger, etc) illegal entsorgt.

Aber Südkorea ist nicht Deutschland. Ich glaube hier buddelt man lieber und nutzt die "sauberen" Leitungen, auch wenn es einen erheblich größeren Aufwand bedeutet.
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23.03.2012 16:11 Uhr von Aggronaut
 
+0 | -3
 
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typisch: deutsches denken,

wie kann man neuem nur so negativ gegenüber neumen eingestellt sein? ich verstehs nicht. am besten erstmal alles ausdiskutieren bevor man irgendwann zur tat schreitet wenn alle schon vorbeigezogen sind.
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23.03.2012 16:47 Uhr von karmadzong
 
+2 | -0
 
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@rolf.w: joa aber wie gesagt: die kabel, respektive Leerrohre an die oberseite des Rohrs packen und schon interessiert kaum noch was da unten in der Brühe rumschwapptund auf den gern mal verstopfenden hausanschlüssen eben ein entsprechendes stück blasrohr (prinzipiell ein mit harz getränktes glasfasertuch das unter druck eingeblasen wird und als Rohr im Rohr aushärtet) drüber und du kannst das auf konventionellem weg reinigen. da wird der Rohrquerschnitt eben an der oberseite ein wenig von rund zu oval abgeflacht, das sollte aber in den meisten Fällen problemlos machbar sein
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23.03.2012 17:38 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -1
 
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Problem: Ich sehe es ähnlich wie Jaecko.

Bei den vielen Ventilen muss man immer aus dem Rohr heraus.
Da man auf der Straße, vor dem Zähler, nach dem Zähler, etc. das Wasser absperren kann/muss ist das recht aufwendig.

Nehmen wir mal an, dass die ein Leerrohr in der Erde verlegen (Horizontalbohrung z.B.) in dem dann der LWL zum Haus kommt. Dazu muss man auf der Straße nach dem Absperrventil ein Loch oder was auch immer in die Leitung bohren, damit man den LWL in die Leitung einführen kann. Ein ähnliches Loch muss dann vor dem Absperrventil im Haus vor dem Zähler (Wasseruhr) gemacht werden, damit der LWL dort herauskommen kann.
Wenn man an jedem aufgeführten Punkt eine Neuverbindung der LWL machen würde, käm man auf 2 Schweißvorgänge.
Wenn man den LWL direkt ohne Schweißstellen verlegt, muss man im Haus aber spezielle Maßnahmen ergreifen. Immerhin ist eine LWL äußerst empfindlich.
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23.03.2012 17:39 Uhr von rolf.w
 
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@Aggronaut: Was heißt neuem gegen über negativ eingestellt. Nur weil es neu ist, bedeutet es nicht zwangsweise, dass es besser ist. Auch wenn dies sicherlich wünschenswert wäre.

Du siehst allein in den paar Kommentaren, dass es durchaus negative Aspekte gibt. Absperrhähne, die man umgehen muss, oder Leitungen die unter Druck stehen zB.

Demgegenüber gibt es durchaus Alternativen, wie die genannten Abwasserleitungen, welche nicht unter Druck stehen, bedeutend weniger Absperrhähne haben und die zudem noch im Haus bereits einen recht einfach zu realisierenden Zugang (Reinigungsdeckel) bieten. Zudem ist das Verlegen in/durch Abwasserleitungen wohl schon erprobt (Südkorea).

Das jetzt entwickelte Verfahren mag durchaus Anwendung finden, nur ob es unbedingt für den hier genannten Zweck sinnvoll ist darf man durchaus in Frage stellen.

Man muss das Rad kein zweites Mal erfinden, nur um hinterher sagen zu können, dass es rund am besten funktioniert.
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23.03.2012 18:28 Uhr von xyr0x
 
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Und im Abwasserrohr vom Klo wäre es dann Dark-Fibre :-)
Ich warte bis der erste Kunde bei uns bei der GK Solutions anruft und sich über irgendetwas beschwert :)
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24.03.2012 21:13 Uhr von thor-odins-sohn
 
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Glasfasern sind nicht Krebserregend. Sie werden aus hoch reinem Silizium hergestellt und das befindet sich im Sand. Und die Verlegung in bestehenden Wasserleitungen, die noch in Betrieb sind, ist technisch nicht möglich. Weil Wasser absolutes Gift ist für eine Glasfaser. Bei der Herstellung von Glasfasern betreiben die Hersteller einen sehr hohen Aufwand um jeglichen kontakt mit Wasser zu vermeiden. Sobald Wasser an eine Glasfaser kommt, kann diese erblinden. Und Microrohre in Leitungen ist genau so ein Blödsinn. Jeder Haushalt benötigt ein Microrohr, um Glasfasern einzublasen. Ein Microrohr ist ca 7mm stark. Da müssten erstmal die Wasserleitungen ausgewechselt werden.

Diese Idee ist nicht neu und bezieht sich auf alte noch vorhandene Rohrleitungen, wo dann erstmal mehrer Microrohre eingeblasen werden. Und Glasfasern lassen sich auch nicht in jeder beliebigen Länge einblasen. Jeh mehr Bögen das Microrohr hat, desto kürzer die Glasfasern. das Längste was wir mal geschaft haben waren 850m. (Glasfasern kein LWL-Kabel). Bei LWL-Kabel von 2500 bis 3000m. Wiederum abhängig vom verlauf der Rohrtrasse, der größe des LWL-Kabels und der Leistung des Kompressor´s.


....und verbinden lassen sich Glasfasern in Rohrleitungen schon garnicht....die Größe einer Verbindingsmuffe ist Länge ca. 30cm und Durchmesser ca. 15cm. (GF-GM Muffe bis 96´ Fasern. FIST-GCOG2-DC Muffen sind noch Größer)
Die Größe der Verbindungsmuffen bezieht sich auf die physikalichen Eigenschaften von Licht. Licht breitet sich immer geradlinig aus und wird in einer Glasfaser gezwungen in der Faser zu bleiben (Reflektion). Wird die Faser zu stark gebogen, tritt an dieser Stelle das Licht aus und es kommt zu Fehlerbitraten bzw. zum Abriss und somit zum Ausfall der Systeme. Um dieses zu vermeiden, werden Glasfasern in Muffen großzügig abgelegt.

Link : Anwendungsrichtlinie für FIST-GCOG2 Muffen

http://www.google.de/...

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