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Atomendlager Gorleben: Keine weitere Erkundung

Laut "Süddeutscher Zeitung" will die Bundesregierung das Atomendlager Gorleben nicht weiter erkunden. Dies ist das Ergebnis nach viermonatiger Beratung.

Der Betrieb dort soll weitergehen, bis es nötig ist andere Standorte zu prüfen.

"Die Einigung zwischen Bund und Ländern ist in greifbarer Nähe." so Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU).


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Gorleben, Erkundung, Atomlager
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2012 09:16 Uhr von usambara
 
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@bertl058: für !hochradioaktive! Abfälle (wie in Gorleben geplant) ist weltweit eben noch kein Endlager in Betrieb.
Gorleben war solange politisch gewollt, solange es an der Zonengrenze zur DDR lag. Zudem war es eine Revanche zum DDR-Endlager direkt Gegenüber des Zauns.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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23.03.2012 09:58 Uhr von Urrn
 
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Ich war kürzlich bei einer AKW-Besichtigung mit anschließender Diskussion. Die Endlager-Debatte hat klar die Themen angeführt.

Interessant waren drei "Möglichkeiten", die zum Teil von den Besuchern und zum Teil vom ENBW-Sprecher selbst kamen.

1. Oberiridische Lagerung wie in Frankreich. Somit wäre die Möglichkeit gegeben, die radioaktiven Stoffe in Zukunft zurückzuholen und ggf. erneut zu nutzen. Wie ich verstanden habe, wird nur ein kleiner Teil der Brennstoffmenge tatsächlich zur Energieerzeugung genutzt. Zusätzlich ist die Überwachung und Kontrolle des Abfalls leichter, wenn auch die Risiken höher.

2. Transmutation. Die künstliche Zerfallsbeschleunigung durch Neutronenbeschuss. Ich bin kein Physiker, aber diese Technik soll wohl in speziellen Reaktoren stattfinden, die auch selbst Nutzenergie erzeugen. Die Halbwertszeit der Abfälle kann so auf wenige hundert Jahre herabgesetzt werden. Allerdings steckt diese Technik noch in den Kinderschuhen...

3. Gemeinsames Endlager. Die Schweiz erforscht gerade eine Tonschicht am südlichen Bodensee, die sich aufgrund ihrer geologischen Beschaffenheit als Endlager eignet. Geologen sollen nun herausfinden, ob sich diese Tonschicht auch auf deutsches Territorium ausbreitet - so wäre ein Joint-Venture mit den Schweizern denkbar.

Eine endgültige Antwort soll meines Wissens nach bis 2035 stehen, derzeit werden die Castoren per Gesetz in oberirdischen Zwischenlagern am Kraftwerksstandort gelagert. Die Castorbehälter sind auf 50 Jahre ausgelegt.

[ nachträglich editiert von Urrn ]
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23.03.2012 10:24 Uhr von ArrowTiger
 
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Auch so ein Merkelsches Kuckucksei Da hatte Merkel übrigens auch ihre Finger mit im Spiel, damals als Bundesumweltministerin.

´Gorleben: "Merkel hat vorsätzlich getäuscht"´:
http://www.ndr.de/...

Etwas ausführlicher hier "Linke bezichtigt Merkel der Gorleben-Lüge": http://www.taz.de/!87255/

oder etwas älter, "Grüne werfen Merkel Manipulation vor": http://www.fr-online.de/...

Unfassbar, daß diese Person Kanzlerin geworden ist...

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