23.03.12 06:31 Uhr
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USA: Militärärzte sollen Diagnosen bei Soldaten aus Kostengründen manipuliert haben

Die psychiatrische Behandlung von US-Soldaten, die einen Einsatz im Irak oder in Afghanistan hinter sich haben, kostet die USA geschätzt zwischen vier und sechs Milliarden Dollar. Anscheinend war das den Ärzten im Behandlungszentrum zu viel und man änderte Diagnosen ab.

So wurde in den letzten fünf Jahren bei vier von zehn US-Soldaten die Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" zurückgenommen. Die Behandlung der betroffenen Soldaten wurde daraufhin abgebrochen. Nun soll der Generalinspekteur der Armee untersuchen, ob die Vorgehensweise der Ärzte System hatte.

Die Soldaten würden laut Angaben des Militärs mehrfach untersucht. Dies geschieht vor, während und nach dem Einsatz. Nach der Rückkehr werden die Soldaten sogar mehrfach untersucht. Wer an posttraumatischer Belastungsstörung leidet, hat ein Recht auf Frührente.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Irak, Afghanistan, Arzt, Rente
Quelle: wissen.dradio.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2012 06:31 Uhr von Borgir
 
+6 | -2
 
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Da schicken die USA Soldaten in den Krieg. Wenn diese den Krieg dann "dummerweise" überlebt haben werden sie auch noch verarscht. Danke dafür.
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23.03.2012 08:20 Uhr von erw
 
+7 | -1
 
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jaja, nun wird untersucht... die armen ärzte erst müssen sie diagnosen manipulieren, weil ihre VORGESETZTEN sie höchstwahrscheinlich dazu drängten (nicht sie selbst). nun werden sie von anderen vorgesetzten geprüft, ob sie richtig diagnostiziert haben, damit john doe nicht aufschreit, nachdem berichte über unmenschliche sparmaßnahmen an die öffentlichkeit gelangt sind...

gearscht sind dann die ärzte. die falken sind fein raus, die soldaten kriegen ihre frührente (wahrscheinlich auch nicht alle, die es verdienen. hauptsache, die öffentlichkeit glaubt das)

ein echt menschenverachtendes system.

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