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USA: Militärärzte sollen Diagnosen bei Soldaten aus Kostengründen manipuliert haben

Die psychiatrische Behandlung von US-Soldaten, die einen Einsatz im Irak oder in Afghanistan hinter sich haben, kostet die USA geschätzt zwischen vier und sechs Milliarden Dollar. Anscheinend war das den Ärzten im Behandlungszentrum zu viel und man änderte Diagnosen ab.

So wurde in den letzten fünf Jahren bei vier von zehn US-Soldaten die Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" zurückgenommen. Die Behandlung der betroffenen Soldaten wurde daraufhin abgebrochen. Nun soll der Generalinspekteur der Armee untersuchen, ob die Vorgehensweise der Ärzte System hatte.

Die Soldaten würden laut Angaben des Militärs mehrfach untersucht. Dies geschieht vor, während und nach dem Einsatz. Nach der Rückkehr werden die Soldaten sogar mehrfach untersucht. Wer an posttraumatischer Belastungsstörung leidet, hat ein Recht auf Frührente.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Irak, Afghanistan, Arzt, Rente
Quelle: wissen.dradio.de

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