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München: Fünf Monate blieb Pkw-Fahrerin nach Abschleppaktion ohne Auto

Ein kurioser Fall hinsichtlich einer Pkw-Abschleppaktion spielte sich in München ab. Petra S. hatte ihren Golf auf einer Privatstraße geparkt, die jedoch nicht als solche ausgeschildert war. Das Areal gehört der Stadt München. Als die junge Frau ihr Auto wieder wegfahren wollte, war dies abgeschleppt.

Sie sollte nach polizeilicher Auskunft die Gebühr von 250 Euro zahlen, dann bekäme sie den Standort ihres Pkw mitgeteilt. Sie lehnte dies entschieden ab und zog vor Gericht. Im Auto lagen ihre Wohnungsschlüssel und ihr Führerschein, trotzdem verweigerte man ihr die Preisgabe des Pkw.

Petra S., die sich auf ihr Recht berief, auf dem Platz ohne einwandfreie Ausschilderung geparkt zu haben, entstanden Kosten für einen neuen Führerschein. Jetzt, nach fünf Monaten bekam sie vom OLG Recht zugesprochen. Der gegnerische Anwalt bot Petra am Ende 1.000 Euro an; sie stimmte dem zu.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, München, Pkw, Abschleppdienst
Quelle: www.tz-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2012 21:57 Uhr von LuckyBull
 
+6 | -0
 
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So schnell darf man sich: nicht abspeisen lassen! Die junge Frau handelte ganz richtig. Aber wer macht sich in einem solchen Fall derartige Mühe...?
Ungerechtigkeit ist nicht so leicht ertragbar, wie dieser Fall zeigt. Der Frau solange ihr Fahrzeug vorzuenthalten ist allerhand, wo doch die Beschilderung an dem Platz gar kein Parkverbot oder ähnlicher Hinweis vorsah...
Ihr Anwalt verwies sogar auf den gegnerischen Kollegen, (Gehrke), der anscheinend in der bayrischen Landeshauptstadt berüchtigt für ähnliche (schnell eintreiberische) Fälle bekannt ist...

[ nachträglich editiert von LuckyBull ]
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22.03.2012 22:12 Uhr von Sonny61
 
+1 | -0
 
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Passt zur "Servicewüste Deutschland"!
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22.03.2012 23:08 Uhr von Sir.Locke
 
+2 | -0
 
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es gibt eigentlich genügend urteile die bestätigen das die fahrzeuge auch ohne sofortige zahlung auszuhändigen sind. demnach kann das zurückhalten des fahrzeuges den tatbestand der nötigung erfüllen sowie, mir fällt jetzt nicht das wort ein, vorenthaltung oder so ähnlich.

in dem fall würde ich die polizei rufen, und wenn diese nichts machen wollen einen anwalt dazu ziehen (wenn man rechtsschutz hat ist das wesentlich einfacher)...
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23.03.2012 01:34 Uhr von iarutruk
 
+2 | -0
 
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.... sind die aber noch billig weggekommen. Ich hätte mich mit Lumpigen 1.000 € nicht abspeisen lassen.

Es ist unglaublich was Rechtsanwälte alles versuchen, um ihrem Mandanten Recht zu schaffen, obwohl er klar im Unrecht ist. Und viele Richter fallen noch darauf hinein.
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23.03.2012 09:43 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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Respekt vor der Dame: Ich habe letzte Woche vor eine Säule (Ecke eines Bürogebäudes) geparkt, DANEBEN war eine Feuerwehreinfahrt. Habe natürlich trotzdem ein Knöllchen bekommen.

Wenn ich mehr als eine viertel Stunde dafür verplempere, was anzunehmen ist, kommt es mich billiger die 25 Euro zu bezahlen, aber vom Prinzip her hat diese Dame absolut richtig gehandelt.

Wie oft in diesem Land falsche Strafzettel ausgestellt werden, geht wohl kaum auf eine Kuhhaut. Umso schöner zu lesen, dass jemand mal die "Eier in der Hose" hat, sich dagegen zu wehren.

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