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NRW: Verschuldete Städte wollen die Rücklagen der Sparkassen anzapfen

Das Land Nordrhein-Westfalen will den hochverschuldeten Städten Zugriff auf die Finanzreserven der Sparkassen gewähren. "Wir halten das in Städten, in denen die Sparkasse auf gesunden Füßen steht, für eine sehr vernünftige Vorgehensweise", meint Innenminister Ralf Jäger (SPD).

Die Sparkasse Duisburg hat sich lange gegen eine Gewinnausschüttung gewehrt, lenkt aber mittlerweile ein. In Herford, Lüdenscheid, Solingen und Wuppertal wird die Frage nach der Gewinnausschüttung ebenfalls heftig diskutiert.

Zahlreiche Kommunen wie Oberhausen, Wuppertal und Essen sind derart überschuldet, dass Banken sich ohnehin auf eine Pleite einstellen. Die Städte sind zwar rechtlich Träger, aber nicht Eigentümer der Sparkassen. Ein Gesetz sieht Ausschüttungen bis zu 350 Millionen Euro jährlich vor.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Nordrhein-Westfalen, Sparkasse, Rücklage
Quelle: www.ftd.de

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22.03.2012 17:26 Uhr von no_trespassing
 
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Die Städte zapfen die Rücklagen der Krankenkassen an, Schäuble nimmt sich die Überschüsse der Krankenkassen - im Gegenzug dürfen wir dann höhere Bankgebühren und KV-Beiträge bei minimaler Gesundheitsversorgung zahlen.

Die Deutschen merken gar nicht, über welche Umwege sie ausgeplündert werden. Man darf Praxisgebühr zahlen, 15,5% Beiträge vom Lohn abführen und wenn man mal eine Zahnfüllung braucht, bekommt man giftiges Amalgam in die Backenzähne. Keramik und Kunststoff? Selbst zahlen!

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