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Gutachten: Vorratsdatenspeicherung hat keinen Einfluss auf die Aufklärungsquote

Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i.Br. (MPI) hat festgestellt, dass die Vorratsdatenspeicherung keinen signifikanten Einfluss auf die Aufklärungsquote von Straftaten hat. Das Ergebnis wurde nun im Rechtsausschuss des Bundestages präsentiert.

Das Thema ist aktueller denn je, will doch die EU-Kommission die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung von Deutschland in den nächsten vier Wochen umgesetzt wissen. Andernfalls drohen Zwangsgelder. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Richtlinie 2010 für verfassungswidrig erklärt.

Beim Gutachten des MPI, das im Auftrag des Bundesjustizministeriums entstand, wurden gemutmaßte Schutzlücken durch Kriminologen untersucht. Veränderungen bei den deliktspezifischen Aufklärungsquoten, wie Computer- und Internetkriminalität, stehen demnach in keinem Zusammenhang zur Vorratsdatenspeicherung.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Quote, Aufklärung, Einfluss, Gutachten, Vorratsdatenspeicherung, Max-Planck-Institut
Quelle: www.bundestag.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2012 14:46 Uhr von ArrowTiger
 
+14 | -1
 
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Ist ja hochinteressant Eine nicht demokratisch legitimierte Kommission will also unsere Verfassung brechen...

Wird Zeit, das Brüssel unter demokratische Kontrolle gestellt wird. Die fühlen sich in ihrem Elfenbeinturm offenbar zu wohl!
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22.03.2012 17:30 Uhr von Ah.Ess
 
+4 | -0
 
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Tja aber der dumme Deutsche: wählt weiter unsere Blockpartein, die sich nicht mal trauen mit der Wimper zu zucken, wenn von "da oben" was kommt.

Gibt nur 2 Parteien, die sich das nicht alles gefallen lassen wollen. Diese finden wir einmal ganz links und einmal ganz rechts....
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22.03.2012 22:52 Uhr von Justus5
 
+1 | -0
 
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Stoppt die EU .. !! Was kümmert die EU so eine Sache wie die Vorratsdatenspeicherung.
Kotzige Gleichmacherei, die absolut nix bringt.

Ob ein EU-Land eine Vorratsdatenspeicherung hat, oder nicht, ob 6 Monate, oder 12 Monate, oder sonstwas, ist sowas von egal.

Im Datenschutz wollen die EU-Kotzbrocken auch mitmischen. Unglaublich.....
http://www.speicherguide.de/...

Es wird Zeit, dass der Apparatschik EUdSSR in Brüssel um 90% verkleinert wird. Dann können sie sich um Zölle oder grenzüberschreitenden Gammelfleischverkehr oder Champignonsrichtlinien oder Gurkenkrümmung kümmern.
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23.03.2012 13:33 Uhr von Justus5
 
+1 | -0
 
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Genau Mit den heutigen technischen Möglichkeiten muss man die EUdSSR als Stasi 3.0 anschauen, und die USA sogar als Stasi 4.0.

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