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Polen will Auschwitz-Baracke von Washingtoner Holocaust-Museum zurück

Im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau stand die Baracke 30, die sich nun im Holocaust Memorial Museum in Washington befindet. Dort ist eine umfangreiche Daueraustellung zum Thema zu sehen.

Doch die Vollständigkeit der Gedenkstätte gerät nun in Gefahr, denn Polen verlangt besagte Baracke zurück und darüber hinaus noch viele weitere Ausstellungsstücke, die Leihgaben waren.

"Ein Museum mit Selbstachtung gibt geborgte Objekte zurück", so Piotr Cywinski, der Direktor des Museums Auschwitz-Birkenau.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kultur, Museum, Polen, Washington, Holocaust, Auschwitz
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2012 18:15 Uhr von Floppy77
 
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Borgen bringt Sorgen
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25.03.2012 10:41 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Wesentliche Infos fehlen so etwa der Hinweis, dass sich die Baracke zusammen mit 16.250 weiteren Objekten seit 1993 im Holocaust Memorial Museum zu Washington befindet.

Der Grund für das Gezerre ist schnell gefunden, Spiegel:
"Die dramaturgische Präsentation des Horrors, seiner Ursachen und Folgen gilt bis heute als einer der bahnbrechenden Ansätze weltweit zur historischen Aufbereitung des Holocaust. Seit der Eröffnung 1993 sind mehr als 33 Millionen Menschen durch die Säle geströmt".

Macht über 1,5 Millionen Besucher im Jahr, rund 4.500 am Tag. Vielleicht sollten die Polen doch noch mal darüber nachdenken, denn wenn die Horrorshow in der US-Hauptsatdt tatsächlich abgebrochen würde. Denn dann liefe möglicherweise auch das Geschäft in Ausschwitz nicht mehr so. Denn das es mittlerweile auch kommerzielle Interessen gibt - auf beiden Seiten - ist kaum mehr abzuleugnen.

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