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Meilenstein in der Festplattenentwicklung: Ein Terabit Datendichte je Quadratzoll

Der Festplattenhersteller Seagate hat angegeben, dass man mit der Verwendung der neuen HAMR-Technologie eine Datendichte von einem Terabit je Quadratzoll erreicht habe. Das Unternehmen bezeichnete dies als einen Meilenstein in der Festplattenentwicklung.

Langfristig wolle das Unternehmen sogar eine Datendichte je Quadratzoll erreichen, die bei fünf bis zehn Terabyte liegen soll. So sollen zukünftig 3,5-Zoll-Festplatten gebaut werden können, die eine Kapazität zwischen 30 und 60 Terabyte haben.

Schon die erste Generation der neuen Festplatten, die unter dem HAMR-Standard entwickelt werden, sollen eine Kapazität von sechs Terabyte für eine 3,5-Zoll-Harddisk haben. Weitere Generationen sollen dann die angesprochenen 30 bis 60 Terabyte erreichen.


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WebReporter: jabbel76
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Entwicklung, Festplatte, Meilenstein, Terabyte
Quelle: www.technikneuheiten.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2012 11:19 Uhr von nemesis128
 
+4 | -1
 
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In der Meldung von Tom´s Hardware wir sogar vom 60-100TB gesprochen.

http://www.tomshardware.de/...
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22.03.2012 12:03 Uhr von Broctarrh
 
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Klingt nicht schlecht aber wird die Lese Schreibgeschwindigkeit dadurch auch erhöht?
Was bringen mir petabytegroße Datenmengen, wenn das Speichermedium für diese vollkommen lahm ist und trotzdem keine größeren Dateiformate erlaubt, weil sie Daten nciht schnell genug gelesen werden können?
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22.03.2012 12:49 Uhr von suppenteller
 
+4 | -4
 
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Nur was zum Henker: soll Otto-Normaluser darauf noch alles speichern?

Gut, jeder kennt wohl irgendeinen Film- Musik- oder Spiele-Junkie, der damit angibt, wie groß seine Sammlung ist.

Aber mal ehrlich,
Eine Musiksammlung von 1TB komprimiert im MP3-Format geht langsam Richtung Gesamtspielzeit von über 10 Jahren.
Rechne ich bei Filmen nen Faktor 10 und HD-Filmen nen Faktor 50.
Heißt für mich, auf eine 50TB Platte bekomme ich einen Mix an Medien, mit heute üblicher Auflösung / Qualität und Kompressionsraten, der Lebensfüllend ist - dann aber bitte ohne dazwischen zu schlafen...

Andererseits hab ich meine erste Platte über 100MB auch wie ein technisches Wunder bestaunt, genauso wie die erste 3,2GB, 160GB oder 1TB Platte.
Jetzt also zweistellige Terabyte-Zahlen - auch gut.
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22.03.2012 13:03 Uhr von re1nz
 
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@suppenteller: vllt fangen die leute dann an, ihre musik nicht mehr in mp3 zu speichern... wenn man genug platz hat, sollten die lieder langsam mal in nen besseren format bei besserer quali gespeichert werden.
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22.03.2012 13:08 Uhr von John2k
 
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@suppenteller: Ich bräuchste eine möglichst große Festplatte, da ich viele unkomprimierte Videos bearbeite. Da ist Speicherplatz ohne Ende wichtig.
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22.03.2012 13:14 Uhr von Justus5
 
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Übrigens Die US-Bundesbehörde NSA (National Security Agency) plant ein superupperdupper Spionagezentrum. Die kalkulieren mit 1 Yottabyte Speicherplatz:
http://www.speicherguide.de/...

Leute, die nehmen mit Sicherheit diese Festplatten mit Handkuss.
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22.03.2012 13:19 Uhr von MC_Kay
 
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@suppenteller: "Eine Musiksammlung von 1TB komprimiert im MP3-Format geht langsam Richtung Gesamtspielzeit von über 10 Jahren."

Nein, es sind "nur" 1,9 Jahre.
Man rechnete mit 1 MB/Minute. Bei 1 TB = 1.000 GB = 1.000.000 MB, sind das also 1.000.000 Minuten Spielzeit.
1.000.000 Minuten * 1 Std / 60 Minuten = 16.666,67 Std
16.666,67 Std * 1 Tag / 24 Std = 694,44 Tage
694,44 Tage * 1 Jahr / 365 Tage = 1,9 Jahre

Bei Filmen in HD (1080p) kann man mit 5 GB / Std rechnen.
Somit bekommt man auf eine 1 TB (1.000 GB) Platte etwa 200 Std Filmmaterial unter. Das sind etwas mehr als 8 Tage.

Fazit:
Die man kann die Datenmenge in noch "normalen" Zeiten bewältigen.

Ok, bei 50TB nur Musik sind das fast 100 Jahre Spielzeit, das ist etwas übertrieben, aber bei Filmen in HD sind das etwas mehr als 1 Jahr Laufzeit.

Was mich eher stört ist die "Sicherheit".
Man kauft sich eine, sagen wir mal 100 TB-Platte, und speichert dort seine ganzen Daten ab. Wenn nun die Platte kaputtgeht, sind gleich 100 TB Daten weg!!
Hätte man selber jedoch 10 "kleine" 10 TB-Platten, sind bei einem Ausfall einer Platte "lediglich" 10 TB "verloren" und noch 90 TB vorhanden.

Ich hätte jetzt gerne mindestens 2 (besser 5) 50 bis 100 TB- Platten als RAID in meinem Rechner, dann könnte ich den Inhalt meiner ganzen Festplatten dort unterbringen. Spart Platz, Energie, etc.
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22.03.2012 13:22 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ suppenteller: ohje...*facepalm*

"Niemand wird jemals mehr als 640 k RAM benötigen!", Bill Gates, 1981
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22.03.2012 14:42 Uhr von ananda96
 
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@suppenteller: 1T @320 sind ca. 13.000 STD und nicht 10 Jahre!

und die machen durchaus Sinn und werden auch gehört.....
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22.03.2012 15:11 Uhr von Askeria
 
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@MC_Kay: es sind keine tausender-zyklen... waren es noch nie.
wenn du von TB auf MB runter rechnest, dann bitte in den korrekten 1024 schritten.

was bei deinem rechenbeispiel bedeutet:
1TB = 1024GB = 1.048.576MB

ergänzend; ein RAID spart weder energie noch ´erzeugt´ es reellen speicher... solltest du aus diesen gründen n RAID machen wollen, hast du das ziel verfehlt, bzw. den sinn eines RAIDs nicht verstanden (namentlich redundanz & integrität) :)

trotzdem gibts n fettes plus, weil ich es einfach liebe, wenn jemand seine aussagen mit zahlen untermauert :D

[ nachträglich editiert von Askeria ]
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22.03.2012 15:27 Uhr von Herpusderpus
 
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@Suppenteller: Mit steigender Bandbreite wird es halt auch möglich werden, Dateien weniger zu komprimieren - Die Videoauflösung wird in den nächsten Jahren nicht sinken, 1080p oder deutlich mehr wird in 10 Jahren (was Seagate ja als Zeitrahmen angegeben hat) zum absoluten Standard werden und mit den jetzt schon teilweise erhältlichen 1Gbit-Leitungen macht man heute schon bei entsprechender Hardware und Servern eine Terabyte-Festplatte in knapp 2 Stunden voll.

Ist doch wunderbar, wenn Bottlenecks wie Speicherkapazität zukunftssicher irrelevant(er) gemacht werden. Ich erinnere mich noch genau daran, als mein Vater mir vor knapp 15 Jahren sagte "20 Gigabyte wirst du eh niemals voll bekommen".

/edit: Natürlich ist es jedoch fraglich, inwiefern man die Daten wirklich noch auf seiner Festplatte speichern muss - wer weiß, wie weit die Internet-Streamingdienste bis dahin sind, man kann ja heute schon auf sehr viele hard copies verzichten dank Streaming.

[ nachträglich editiert von Herpusderpus ]
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22.03.2012 16:10 Uhr von zhnujm
 
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@ Askeria: Tatsächlich macht es einen Unterschied ob man SI-Präfixe verwendet oder Binärprafixe.

Daher: 1MB = 1000kB bzw. 1MiB = 1024KiB

Genaueres hier: http://de.wikipedia.org/...
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22.03.2012 16:34 Uhr von tom_bola
 
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@Justus5: Selbst wenn die 100 TByte Platten nehmen, bräuchten sie davon 10.000.000.000 (Zehnmilliarden) Stück. Und dafür wollen die nur 2 Milliarden US$ ausgeben? Und nur Festplatten sind auch noch kein Spionagezentrum. Ein Rudel Supercomputer ist da auch noch auf der Einkaufsliste.
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22.03.2012 16:49 Uhr von Askeria
 
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zhnujm: wo du recht hast, hast du recht :)
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22.03.2012 17:21 Uhr von MC_Kay
 
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@Askeria: "es sind keine tausender-zyklen... waren es noch nie.
wenn du von TB auf MB runter rechnest, dann bitte in den korrekten 1024 schritten.

was bei deinem rechenbeispiel bedeutet:
1TB = 1024GB = 1.048.576MB"

Tja, da hast du leider was falsch verstanden!
Die Einteilung k, M, G, T, .... etc. ist auf der Basis 10 (da SI-Einheit).
k = 10^3
M = 10^6
G = 10^9
T = 10^12
..... etc.

Es hat sich in der Informatik aber auch eine andere Schreibweise "eingebürgert". Man sagt z.B. Gibibyte.
kiB = Kibibyte = 2^10
MiB = Mibibyte = 2^20
GiB = Gibibyte = 2^30
TiB = Tibibyte = 2^40
..... etc.

Wiki: http://de.wikipedia.org/...

Leider wird bei einigen Betriebssystemen (Windows z.B.) das MB als 2^20 berechnet, obwohl es eigentlich falsch ist. Da währe MiB angebrachter.
Im Übrigen wird auf Festplatten auch immer die Angabe mit draufgedruckt:
Samsung: "1MB = 1.000.000 bytes / 1GB = 1.000.000.000 bytes"

Leider gibt es da auch eine deutliche Ungenauigkeit.
Mit jedem "Sprung" wächst sie enorm an:
Abweichung = 1 - 10^(3x) / 2^(10x)

k (x=1) => 2,34%
M (x=2) => 4,63 %
G (x=3) => 6,87 %
T (x=4) => 9,05%
.....

"ergänzend; ein RAID spart weder energie noch ´erzeugt´ es reellen speicher... solltest du aus diesen gründen n RAID machen wollen, hast du das ziel verfehlt, bzw. den sinn eines RAIDs nicht verstanden (namentlich redundanz & integrität) :)"

Das wollte ich damit auch garnicht bezwecken ;)
Ich meinte damit, dass ich bislang 20 2-TB (2*10^12 Byte) Platten in meinem "Rechner" verbaut habe. Somit komme ich da auf 40 TB (40*10^12 Byte). Somit könnte man mit nur einer 50 TB-Platte meine 20 Platten ersetzen. Dadurch würde sich der Energiebedarf auf 1/20 (also 5%) reduzieren (Annahme, dass der Energiebedarf der Platte gleich bleibt).

Somit könnte man 5 von den 50 TB-Platten gleichzeitig in einem RAID betreiben und hätte dennoch eine Energieersparnis von 75%. Obendrein die angesprochene Datensicherheit. ;)

"trotzdem gibts n fettes plus, weil ich es einfach liebe, wenn jemand seine aussagen mit zahlen untermauert :D"

Danke! :D
Als Dipl.-Ing. muss ich oftmals meine Argumente mit Zahlen und Berechnungen darlegen. ;)

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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22.03.2012 17:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Die will ich sofort haben bei der Audio-Digitalisierung und bei den Kollegen der Film-Digitalisierung ist das eine gute Nachricht. Wir gehen derzeit mit 2TB-Platten um, als früher die Leute mit Disketten.
Wenn man z.B. 1000 LPs digitalisiert fallen da mal 2 TB Daten an. Dann braucht man noch Backup, braucht die Arbeitsfestplatte und eine End-Exportplatte und eine End-Sicherungsplatte. Sind mal kurz 5 x 2TB. Und dann wäre das ja nur ein einziges Projekt von vielen.
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22.03.2012 17:52 Uhr von Askeria
 
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hehe: solang das SI Präfix nur eine empfehlung, und keine von der industrie abzeptierte norm ist, bleibe ich bei ´meinen´ altertümlichen 1024 schritten.
dennoch hätte ich genauer shcauen können ;)
danke für die aufklärung.
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22.03.2012 18:01 Uhr von Psydelis
 
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@ aspartam_gift: Auch wenn ich mit Dir konform, das Aspartam nicht in Lebensmittel gehört, so kann uns die Garantie der Festplattenhersteller so ziemlich egal sein, solange die Händlergewährleistung in Deutschland 2 Jahre beträgt!
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22.03.2012 20:11 Uhr von kyan1981
 
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Dateigrößen wachsen mit: So schön riesige Speicher auch sind. Das wird doch wieder von den wachsenden Dateigrößen gefressen.
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22.03.2012 22:32 Uhr von Psydelis
 
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@ aspartam_gift: Denke ich schon.

Ist auch viel umfassender als die Herstellergarantie.

Bei vielen Herstellern ist die Garantie z.B auf den Erstkäufer beschränkt. Verkauft der das Teil, hat der Käufer keinen Anspruch mehr auf die Garantie.

Da die EU-weite Mindestgewährleistung jetzt 2 Jahre beträgt, einige Länder aber jetzt schon mehr (z.B. Schweden 3 Jahre) vorschreiben, ist eher davon auszugehen das sie in der Zukunft noch ausgeweitet wird.
Hab´ ich nichts dagegen!
Ich schicke defekte Technik immer an den Händler - er hat an mir Geld verdient, soll er sich drum kümmern.

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