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Schuldenkrise: Brüssel plant Streichung der "No-Bailout-Klausel"

Nach Informationen der Deutschen Mittelstandsnachrichten beabsichtigt Brüssel die Streichung der "No-Bailout-Klausel" (§125) aus dem Lissabon-Vertrag. Diese verbietet es EU-Politikern bislang, Steuerzahler ihres Staates direkt für die Tilgung von Schulden anderer Regierungen aufkommen zu lassen.

Die Abschaffung des Artikels 125 soll, so die Online-Zeitung weiter, über einen "technischen Verweis" bewerkstelligt und somit Volksabstimmungen in den einzelnen EU-Staaten verhindert werden. Dies sei ein Meilenstein zur Durchsetzung einer dauerhaften Transferunion.

Der ESM wird künftig nach Art einer immunen Bank fungieren und bei "außerordentlichen Umständen auf dem Finanzmarkt" selbst direkte Staatsfinanzierung über den Ankauf von Anleihen des Primarmarktes betreiben können. Der sie leitende Gouverneursrat wird dabei keiner Rechenschaftspflicht unterliegen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Brüssel, Schuldenkrise, Streichung, Klausel
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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21.03.2012 12:39 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Hier agiert die Regierung in Berlin unübersehbar gezielt gegen die Interessen ihres Volkes. Offenbar ist Schwarz-Gelb angesichts der Aussichtslosigkeit, den Verlust eines Großteils der deutschen Auslandsvermögen zu retten, nun vollends auf den Kurs des ClubMeds eingeschwenkt, um die Folgen zahlreicher naiver politische Beschlüsse im Zusammenhang mit dem Euro unter dem Rubrum eines alternativlosen gemeinsamen Europas" zu kaschieren.

Der Dammbruch, dies sagte vor zwei Jahren schon Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank & EZB Ottmar Issing voraus, ist unmittelbare Folge des Kardinalsfehler Angela Merkels im Mai 2010, die "No-Bailout-Klausel" missachtet zu haben. Und so wird man den Steuerbürger künftig immer stärker für Eurobond-Zinsen, "gemeinsame" Schuldentilgungspakete, Gläubigerentschädigungen, Bankverluste sowie nach erprobten DDR-Muster Aufbau von Infrastruktur und Wirtschaft – böse Zungen sagen der Heranzüchtung künftiger Konkurrenz - in Südeuropa aufkommen lassen, während dies daheim durch den Abbau des Rest-Sozialstaats und Renten gegenfinanziert wird. Die Gewinne künftiger Marschallpläne (geht im Sommer los, siehe: http://is.gd/...) werden selbstverstänlich ebenfalls in die Taschen des Kapitals und politischen Klasse fließen, die Rechnungen jedoch zu Lasten der "über ihre Verhältnisse lebenden Bürger" gehen.

In der Folge wird die fortschreitende Verelendung und Kinderarmut in deutschen Städten immer sichtbarer. Am Grundproblem der Eurozone wird sich freilich dennoch nicht viel ändern. Dies alles geht freilich nur so lange gut, bis nicht nur das untere Drittel in Deutschland, sondern auch die Mitte in Europa rebellieren wird.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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21.03.2012 12:46 Uhr von horrrst67
 
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Holla! Zitate sind schon mal um Weiten aufschlussreicher, als so mancher Krisen-Artikel zur aktuellen Lage...

"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."
- Henry Ford (1863-1947), Gründer der Ford Motor Company

"Früher oder später kehrt Papiergeld zu seinem inneren Wert zurück - Null."
- Voltaire (1694-1778), einflussreicher franz. Autor im Zeitalter der Aufklärung

Über 50 weitere interessante Zitate zum Gldsystem auf:
http://www.petersdurchblick.com/...
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21.03.2012 12:53 Uhr von Lordkacke-WOB
 
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@ Autor: ein Volk, was so verblödet ist und sich ohne Gegenwehr das Fell abziehen lässt, hat auch nichts anderes verdient, als ausgenommen zu werden.

Von mir aus kann jeder deutsche Büger zum "Wohle der EU-Diktatur" enteignet werden.

PS: Ich bin mir sicher, das die Politiker schon einen Plan haben, wo sie Asyl bekommen und nicht ausgeliefert werden, falls Deutschland doch brennen sollte.

[ nachträglich editiert von Lordkacke-WOB ]
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21.03.2012 13:04 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@horrrsti67: Voltaire sagte auch:

"Celui qui se donne un maître était né pour en avoir"

Übersetzt:
"Wer sich selbst einen (Sklaven-)Herren gibt, hat es nicht anders verdient."

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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