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Musikpiraterie in Wirklichkeit ein Segen: Musiker verdienen mehr als je zuvor

Eigentlich teilt die Musikindustrie in regelmäßigen Abständen mit, dass aufgrund von Musikpiraterie es immer schwieriger für Musiker wird, mit Musik Geld zu verdienen. Eine Untersuchung der Künstlersozialkasse (KSK) widerlegt nun jedoch diese Aussage.

Man fand heraus, dass die Einkommen seit Mitte der 1990er Jahre sogar noch gestiegen sind, obwohl es seitdem vermehrt zu Musikpiraterie kam. Demnach erhöhte sich das gesamte Einkommen aller bei der Künstlersozialkasse versicherten Musiker seit 1995 von 770 Millionen Euro auf 2,32 Milliarden Euro.

"Nie war es einfacher, ohne Verlage oder Labels seine Kunst zu vermarkten. Offensichtlich gelingt dies kleinen Künstlern deutlich besser als den ewig jammernden Major-Labels oder der GEMA, die auch 2011 wieder Umsatzeinbußen hatte", erklärte ein Experte der Piratenpartei.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Musiker, GEMA, Wirklichkeit, Segen, Musikpiraterie
Quelle: winfuture.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2012 07:11 Uhr von Götterspötter
 
+21 | -1
 
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yep !!! :): ganz genau das ist auch meine Erfahrung, bzw. höre ich von anderen Musikern die ich kenne !

Die kostenlose und globale Werbung durch unauthorisiertes Sharing ist unbezahlbar !!
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21.03.2012 08:04 Uhr von Ah.Ess
 
+1 | -4
 
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Dazu kommt aber: Dazu kommt aber, dass man heute für ne CD wesentlich mehr Geld auf den Tisch legt als vor 15 Jahren. Zusätzlich hat man den kostenpflichtigen Download für sich entdeckt, der Geld bringt und fast keine Kosten erzeugen.

Also wenn jemand sich dazu entschließt, doch mal Musik zu kaufen, dann ist sie auch teurer als früher.
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21.03.2012 09:14 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -20
 
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21.03.2012 09:41 Uhr von bakaneko
 
+8 | -1
 
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Noja: Die meisten mir bekannten Leute, die bekennend auch gern mal Filme und Musik ohne Entschädigung des Künstlers aus dem Netz organisieren *hint hint* kaufen sich die Sachen, die ihnen wirklich gefallen haben danach trotzdem, bei den Filmen teilweise sogar die Sondereditionen. Das hätten sie nicht gemacht, wenn sie vorher nicht gewusst hätten, was sie da für ihr Geld bekommen. Ich denke mal, das ist heute sowieso ein größeres Problem: Man möchte doch wissen, ob sich das ganze Geld ausgeben wirklich lohnt - gerade, da auch die Möglichkeit besteht, das schnell und unkompliziert zu organisieren -, besonders bei der massenhaft auf den Markt geworfenen Billigmucke und nicht unbedingt hochqualitativen Filmen.. Es ist Zeit für ein Umdenken der Verwerterindustrie, die sowieso keinen Anteil am kreativen Prozess hat, sondern lediglich Rechte aufkauft und ausschlachtet. Das ist, als ob ich Geld dafür verlange, weil ich im Besitz des Fotos eines Fisches bin, nicht weil ich den Fisch selbst anbiete..
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21.03.2012 09:51 Uhr von sandra89
 
+1 | -4
 
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test: das minus hast du dir verdient !!!
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21.03.2012 10:50 Uhr von fexinat0r
 
+1 | -3
 
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Musik: Wenn ich kostenlos Musik runterlade verdienen die ja wohl mehr dadran, als wenn ich es nicht tue, das predige ich schon ewig, aber es hört einem ja keiner zu....
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21.03.2012 11:24 Uhr von Mecando
 
+4 | -1
 
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@PeterLustig2009: "Und wegen der Musikpiraterie wird wohl kaum ein Künstler mehr verdienen."
Nicht ganz korrekt.
Die ´Großen´ werden sicher weniger verdienen, wobei man auch hier sehen muss: Nicht jeder der ´lädt´ würde auch das Album kaufen wenn es den download nicht gebe...

Aber für die ´kleinen´ Musiker ist es ein Segen. Selbst wenn sie ihre Musik so oder so kostenlos anbieten, steigt aufgrund der zusätzlichen Verbreitung über unzählige ´dubiose´ Portale deren Bekanntheit. Dies führt u.U. zu einer Vergrößerung der Fangemeinde, was sich wiederum bei Konzerten, Auftritten und beim Merchandising bemerkbar machen kann.
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21.03.2012 14:52 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -0
 
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Vorsicht: Gerade zahlen der KSK sollte man immer mit Vorsicht genießen, da viele Künstler inkorrekte Zahlen dort melden. ;)
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21.03.2012 16:38 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -1
 
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Verdammt: Dann kann ich meine Musik ja auch wieder kaufen, dachte ich könnte ihnen damit irgendwie schaden lol

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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22.03.2012 18:45 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -2
 
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Was für ein bewiesener Unsinn! http://www.mediabiz.de/...
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22.03.2012 18:47 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -2
 
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@Bibabuzzelmann - Hauptsache herumtrollen: und provozieren. Das ist scheinbar alles was Du kannst. Ach ja: und denunzieren! Es ist der HORROR!!!
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26.03.2012 12:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -1
 
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Meine Zahlen kennt die KSK nicht denn die KSK nimmt nur Künstler auf, die max. einen Angestellten haben und keinen Cent mit etwas anderem dazu verdienen. Künstler UNTER 700.- Euro fallen automatisch raus und kommen auf Hartz4.
Dann sind bei der KSK auch Restaurierer für Kirchenfresken usw.
Mich nimmt die KSK gar nicht auf, weil ich noch zusätzlich Geld mit anderen Dingen als Kompositionen verdiene. Und ich fahre - ehrlich gesagt - ohne KSK besser.

Dass die Umsätze dennoch etwas steigen liegt meinem Erachten nach eher an kostenloser Werbung mit YouTube und Co. und weniger an den Downloads. Zudem ist das Internet heute so verbreitet, dass sich jeder Künstler ohne Verlag outen kann und dort seine Songs reinstellen kann.

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