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BaFin-Beamtin nimmt Banken aufs Korn - ihre Entscheidungen sind gefürchtet

Frauke Menke tritt in der Öffentlichkeit nicht auf. Die für die Finanzaufsichtsbehörde BaFin tätige Beamtin hat sich gehörigen Respekt in der Finanzbranche verschafft. Sie entscheidet oft hart nach Aktenlage und vermeidet persönliche Treffen mit den Oberen der Bankbranche.

Menke war Chefin der Anti-Geldwäsche-Abteilung und veröffentlichte das 650-Seiten-Buch "Regelungen zur Bekämpfung der Geldwäsche und ihre Anwendung in der Praxis". Die Pleite der Hypo Real Estate (HRE) sah sie voraus und warnte das Finanzministerium, die Bank sei "dringend beobachtungsbedürftig".

Menke ordnete gegen die HRE zwar noch eine Sonderprüfung an, aber die Pleite war nicht mehr aufzuhalten. Die Beamtin könnte zwar lukrativere Angebote in der Wirtschaft annehmen, doch sie sei Beamtin aus Überzeugung, wie sie sagt. Sie ließ schon Fusionen platzen und Bankenchefs die Schulbank drücken.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Beamter, Hypo Real Estate, Finanzaufsicht, BaFin
Quelle: wirtschaft.t-online.de
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21.03.2012 06:55 Uhr von d-fiant
 
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Wie "tritt in der Öffentlichkeit nicht auf"? Haust sie in der BaFin-Zentrale und scheut das Tageslicht? ;-) Ist irgendwie etwas aus dem Zusammenhang gerissen dieser Satz.

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