20.03.12 15:33 Uhr
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Großbritannien: Privatisierung des Straßennetzes geplant

Die britische Regierung plant im Rahmen der Privatisierungskampagne "Big Society" das Straßennetz im Königreich an interessierte Investoren zu verkaufen. Premier David Cameron betonte das "nationale Erbe" nicht nur in Sprache und Kultur, sondern auch in vorbildlicher Infrastruktur.

Laut Cameron würden dadurch Ressourcen frei, die anstatt in die Instandhaltung des Straßennetzes, in andere Bauprojekte investiert werden könnten. So habe die letzte Regierung gerade einmal 25 neue Autobahnmeilen gebaut.

"Wir müssen dringend nach Optionen Ausschau halten, große private Investitionen in das nationalen Straßennetz zu erhalten", so Cameron. Das Verkehrsministerium wurde bereits beauftragt, Finanzierungsmodelle auszuarbeiten. Als Optionen stehen Aktien- und Pensionsfonds im Raum.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, David Cameron, Privatisierung, Straßennetz
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2012 15:33 Uhr von sicness66
 
+10 | -0
 
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Die Briten lernen es einfach nicht und verfolgen stur die neoliberale Schiene. Dabei sollte die vollkommen ruinierte Bahn doch zu Denken geben. Jetzt werden die Straßen an chinesische Investoren verscherbelt, an die der britische Steuerzahler mit Sicherheit hohe Gebühren abdrücken darf. Im Gegenzug wird die Reichensteuer von 50 auf 45 Prozent gesenkt.
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20.03.2012 16:52 Uhr von machi
 
+5 | -0
 
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Omg, was für blöde Spinner...

In 10 Jahren kommt sicher heraus dass Cameron geschmiert wurde.
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20.03.2012 17:39 Uhr von Fabrizio
 
+4 | -0
 
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wie toll Privatisierung ist: weiss man, wenn man in GB die Öffentlichen Ärgernissen genutzt hat. auf einer Strecke 4 Anbieter, jeder hat seinen eigenen Zug, dh bei jedem Umsteigen, und nein, natürlich gibt es kein Ticket für die ganze Strecke.

[ nachträglich editiert von Fabrizio ]
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20.03.2012 18:38 Uhr von Criseas
 
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@Fabrizio: Gibts bei uns auch... zwar noch nicht so extrem aber doch... gibts schon!

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